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Aktien werden täglich billiger

Die Experten der Wiener Privatbank geben sich – dem unsicheren Makroumfeld zum Trotz – optimistisch. „Wir glauben an eine Lösung der Euroschuldenkrise“, so Executive Director Eduard Berger und Asset Management-Leiter Alfred Reisenberger unisono. Funds | 30.11.2011 04:35 Uhr

Liege erst einmal eine Lösung auf dem Tisch, könnten sich Investoren wieder der Mikroebene zuwenden, sprich, den auffallend attraktiven Aktienbewertungen. „Aktien werden derzeit jeden Tag billiger“, so Reisenberger.

Lage nicht so schlecht

„Die Lage in der Wirtschaft ist wesentlich besser als viele glauben“, so Reisenberger weiter. So hätten etwa viele österreichische Unternehmen – wie auch deutsche – in den letzten Jahren ihre Schuldenstände fast halbiert. Zu gute komme ihnen, dass sie weitaus flexibler agieren können als Staaten und bei Bedarf etwa den Mitarbeiterstand leichter an das wirtschaftliche Umfeld anpassen können.

„Warren Buffets“ gefragt

„Wir brauchen jetzt eine Lösung für die Eurokrise und dann einen schnellen Themenwechsel“, sagt Berger. Angesichts der allgemeinen Zurückhaltung war Aktieninvestments betrifft, wären jetzt Investoren wie Warren Buffet gefragt, die helfen könnten das Vertrauen in die Märkte wieder herzustellen. Er verweist auf die hohen Aktienrückkaufprogramme in den USA. „Das fehlt in Europa“, sagt er.

Lösung nur „Top-down“

Klar sei, dass eine „große Entspannung“ nur „Top-down“ erfolgen könne – etwa von der EZB ausgehend, so Berger. „Staatsanleihen müssen wieder risikofrei werden.“ Angesichts des hohen Volumens an Peripherie-Staatsanleihen, den die europäischen Banken halten, müsse ihnen auch geholfen werden. „Passiert etwas, so kann es auch sehr schnell zu einer Entspannung kommen“, so Berger.

Inflation und Sparen

Eine Lösung für die Staatsschuldenkrise sieht Reisenberger in einer „Mischung aus Inflation und Sparen“. „Eine durchschnittliche Inflation von 3,5 Prozent würde niemand umbringen. Die EZB müsste nicht von ihren Zielen abgehen“, so der Experte. Eine Hyperinflation schließe er allerdings aus. Nichtsdestotrotz würden angesichts künftig höherer Inflationsraten Investments in Inflationsanleihen Sinn machen.

Gefahr: Credit Crunch

Auch die Aussicht auf Downgradings von AAA-Ländern sieht Reisenberger nicht als Katastrophe. „Das neue Normal sind vielleicht Ratings von AA oder A, was in Wirklichkeit auch kein Problem darstellen würde“, so der Wiener Privatbank-Experte. Eine durchaus ernstzunehmende Gefahr für die Wirtschaft stelle allerdings ein neuerlicher Credit Crunch dar.

Aktienquote erhöht

Bei der Wiener Privatbank wurde zuletzt die Aktienquote erhöht – unter anderem Qualitätsaktien wie Unilever gekauft. Aber auch Financials – konkret, fast ausschließlich Banken wie die Deutsche Bank oder Crédit Agricole – wurden aufgestockt. „Bei Bankwerten ist das Aufholpotenzial besonders groß“, so Reisenberger. Nachsatz: „Wir sind bereit mehr Risiko einzugehen.“

Keine Bauwerte

Gekauft wurden auch Zykliker wie Anlagen-, Maschinen- und Stahlbauer. „Sie werden 2012 zwar auch leiden, sprich, weniger Einnahmen erzielen, können im Falle einer Rezession aufgrund ihres guten Auftragsstands jedoch durchaus ein bis zwei Quartale durchtauchen“, erklärt Reisenberger. Nicht gekauft habe man dagegen die „extrem zyklischen“ Bauwerte. Auf der Anleihenseite wären Unternehmensanleihen attraktiv.

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