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Auseinanderbrechen der Eurozone möglich

Die Experten von Schroders zeichnen ein düsteres Bild von der Eurozone – sogar ein Auseinanderbrechen sei nicht mehr auszuschließen. Wichtig wäre ein stärkeres politisches Mandat innerhalb der EU. Funds | 01.12.2011 04:30 Uhr

Auf der anderen Seite möchten CIO Alan Brown und Chefvolkswirt Keith Wade auch eine Wende hin zum Positiven nicht ausschließen. Voraussetzung dafür sein ein Schritt in die richtige Richtung seitens der Politik.

Weiterhin Quantitative Easing

„Die Reaktion des Marktes auf die jüngsten Maßnahmen, bestätigt die Tatsache, dass die Politik nicht viel machen kann, um die Situation zu beruhigen“, so Wade. Er glaubt, dass die EZB weiterhin auf Quantitative Easing setzen könnte. „Auch wenn sich Deutschland noch dagegen ausspricht“, sagt er. Auch der EFSF sollte weiter aufgestockt werden. Nachsatz: „Wenn nicht, ist auch ein Auseinanderbrechen der Eurozone möglich.“

Kollision Wirtschaft und Politik

Dass sich Deutschland noch nicht entsprechend bewegt, ist laut Wade möglicherweise darauf zurückzuführen, dass sich das Land in eine gute Verhandlungsposition bringen möchte. Brown spricht von einer „Kollision zwischen der wirtschaftlichen und politischen Realität“. „Die daraus folgende Volatilität ist der Grund warum sich Unternehmen bei Investitionen und Anstellungen zurückhalten“, sagt er.

Positive Wende möglich

„Voraussetzung für einen starken Euro ist ein stärkeres politisches Mandat innerhalb der EU. Die Frage ist allerdings, ob die Märkte die Geduld haben so lange zu warten“, so Wade. Brown will auch eine Wende hin zum Positiven nicht ausschließen. „Falls wir einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung sehen, ist auch eine positive Reaktion des Marktes möglich“, so der Schroders-CIO.

Gefahr: Credit Crunch

Optimistisch stimmt die Experten, dass das globale Bild – mit Ausnahme von Europa – nicht ganz so schlimm ist. Ein ernst zu nehmendes Risiko für die Wirtschaft sei allerdings eine neuerliche Kreditklemme. Wade geht etwa davon aus, dass europäische Banken Kapital aus dem Ausland abziehen und ihre Aktivitäten bis auf weiteres auf die Eurozone konzentrieren werden.

Sparen und Wachsen

Brown sieht mit Wirtschaftswachstum oder Sparen zwei Möglichkeiten, um der Schuldenproblematik Herr zu werden. „Das Problem mit dem Sparen ist, dass dadurch eine neuerliche Rezession ausgelöst werden könnte.“ Wade will jedenfalls eine Rezession in Europa im neuen Jahr nicht ausschließen. Dies würde – aufgrund der engen Verknüpfungen – zu einem Rückgang des US-BIP um ein Prozent führen.

Europa-Exposure niedrig

Die Folgen für die Asset Allocation? Laut Brown ist das Aktien-Exposure derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. „Vor allem in Europa sind wir nur geringfügig engagiert, obwohl Aktien dort sehr billig sind“, erklärt er. Dieses Engagement werde erst dann ausgebaut, wenn eine Lösung für die Probleme in Aussicht stehe. Insgesamt setze man im Aktienbereich einen Fokus auf Qualität.

Überraschen USA?

Gute gefallen den Schroders-Experten derzeit Unternehmensanleihen – vor allem solche aus den USA. Nicht ausschließen möchten sie, dass die US-Wirtschaft für eine Überraschung sorgt. „Nimmt die US-Wirtschaft an Fahrt auf, so ist es auch möglich, dass sie dem globalen Wachstum auftrieb verleiht“, sagen Wade und Brown unisono. Nachsatz: „Das würde China etwas entlasten.“

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