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2012: „Hohes Maß an Unsicherheit“

Mag. Kurt Kotzegger, Chief Investment Officer Aktien & Asset Allocation bei Raiffeisen Capital Management (RCM), geht für 2012 von einem „anhaltend hohen Maß an Unsicherheit“ aus. Das sei darauf zurückzuführen, dass eine schnelle Lösung der Euroschuldenkrise unwahrscheinlich ist. Funds | 08.12.2011 04:50 Uhr

Nichtsdestotrotz sieht er attraktive Investmentchancen bei Risky Assets.

Drei Szenarien

Kotzegger sieht drei mögliche Szenarien für 2012: So könne es im schlimmsten Fall zu einer neuerlichen Finanzkrise kommen. Das andere Extrem sei, dass die Schuldenkrise nachhaltig gelöst wird – „was allerdings massive Eingriffe der Notenbanken voraussetzt“. Für am wahrscheinlichsten hält er ein „Weiterwursteln“ wie bisher. „Die Richtung stimmt, die Lösung wird allerdings in vielen kleinen Schritten erfolgen.“

Problematik greift über

Dass schnelle und einfache Maßnahmen gegen die Schuldenproblematik unrealistisch sind, ist für den RCM-CIO nicht ungefährlich. Schließlich greife die Verschuldungsproblematik – ausgehend von den Peripheriestaaten – sukzessive auf andere Länder über. „Der Grat zwischen Liquiditätsproblemen und der Zahlungsfähigkeit von Staaten ist schmal“, warnt Kotzegger.

Asien: Stabile Entwicklung

2012 werden Wachstumserwartungen nach Ansicht des RCM-CIO weltweit zurückgehen. „Der Trend geht in allen Märkten nach unten, am ehesten wird sich noch Asien stabil entwickeln“, sagt er. In der Eurozone soll das Wachstum im kommenden Jahr um die null Prozent betragen, in den USA 1,2 Prozent. „In der Eurozone muss man zwei bis drei Quartale mit einer Rezession rechnen“, stellt Kotzegger klar.

Eurozone: Leitzinsen unter 1 Prozent

Was die Leitzinsen betrifft, geht Kotzegger im neuen Jahr von weiteren Senkungen aus. „In der westlichen Welt werden wir keine Leitzinsenerhöhung sehen“, meint er. In der Eurozone sollen etwa die Zinsen deutlich unter ein Prozent fallen. In den Emerging Markets könnten seiner Einschätzung zufolge die Leitzinsen wiederum auf das Niveau der Krisenjahre 2008 und 2009 zurückgeführt werden.

Aktien attraktiv

Auf der Unternehmensebene hält Kotzegger eine massive Gewinnrezession für unwahrscheinlich. Gleichzeitig wären die Gewinnerwartungen überhöht. „Viele Aktien sind absolut attraktiv bewertet“, fügt er hinzu. So liege der Anteil an Aktien mit einem KGV von weniger als 10 in Europa bei knapp 40 Prozent. Darüber hinaus würden rund 30 Prozent aller europäischen Aktien eine Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent aufweisen.

Empfehlungen für 2012

Angesichts des aktuellen Umfelds empfiehlt Kotzegger Anlegern im kommenden Jahr auf Emerging Markets- und europäische Aktienfonds zu setzen, ebenso wie auf breit diversifizierte Rohstoffportfolios. Auf der Anleihenebene wären wiederum die Anleihen fundamental starker Schwellenländer sowie jene von G10-Schuldnern interessant. Als attraktiv schätzt er auch Unternehmensanleihen ein.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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