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2012 ist ein positives BIP-Wachstum möglich

Die Analysten der Erste Group rechnen 2012 mit einer leichten Rezession in der Eurozone. „Für das Gesamtjahr kann das BIP-Wachstum allerdings positiv ausfallen“, so Chef-Analyst Friedrich Mostböck. Der ATX könne Ende 2012 bei 2.100 Punkten stehen. Funds | 22.12.2011 04:30 Uhr

„Die Volatilität wird hoch bleiben. Internationale Vorgaben werden richtungsweisend sein“, so Mostböck. Zu den Top-Picks gehören unter anderem AMAG, Immofinanz, Kapsch TrafficCom, Lenzing, OMV und Post.

US-BIP-Wachstum höher

Trotz des negativen Ausblicks für die Eurozone – Mostböck spricht von einer „milden Rezession“ – sei es allerdings keineswegs sicher, dass das BIP-Wachstum auch für das Gesamtjahr negativ ausfallen wird. Konkret rechnet er mit einem Plus von 0,6 Prozent. Die US-Wirtschaft soll sich wiederum mit einem BIP-Wachstum von +1,8 im kommenden Jahr deutlich besser entwickeln.

Bescheidenes Dividendenwachstum

Das Dividendenwachstum wird nach Einschätzung von Mostböck in den kommenden zwei Jahren in den USA allerdings bescheiden ausfallen. Konkret soll die Dividendenrendite im S&P 500 zwischen zwei und 2,5 Prozent betragen. Was die Gewinnwachstumsrate betrifft, könne nach der starken Erholung 2010 von einer Stabilisierung ausgegangen werden.

Aktien attraktiver

„Aktien sind nach wie vor gegenüber Renten unter Renditegesichtspunkten als fundamental attraktiver einzustufen“, so Mostböck. Die historisch niedrigen Leitzinsen  würden Aktien zusätzlich unterstützen. Daran soll sich auch so schnell nichts ändern. In den USA sollen die Leitzinsen bis mindestens Mitte 2013 in einer Bandbreite zwischen null und 0,25 Prozent schwanken, in Europa sei wiederum eine Senkung möglich.

CEE weiter wichtig

Nach Ansicht von Mostböck bleibt die CEE-Region weiterhin ein dominanter Faktor für die Wiener Börse. „Ohne CEE-Engagement würde die Marktkapitalisierung vieler Unternehmen weitaus niedriger ausfallen“, stellt er klar. Zur Veranschaulichung: Konkret liege der Anteil der CEE-Region am Geschäft der ATX-Unternehmen derzeit im Durchschnitt bei 81 Prozent.

Stärkeres Wachstum

In Summe werde das reale BIP-Wachstum in der CEE-Region 2011 zwar unterschiedlich – wie es im Übrigen nach dem massiven Aufschwung 2009 der Fall war – aber überall positiv ausfallen. „Wesentlich ist, dass aus heutiger Sicht der gewichtete Durchschnitt in der Region auch 2012 und 2013 deutlich besser ausfallen wird als im Durchschnitt der Eurozone“, so Mostböck. Zu Gute komme der Region die geringere Verschuldung.

2012:  +18 Prozent Gewinne

Die ATX-Gewinnschätzungen waren zuletzt deutlich rückläufig, erklärt Günther Artner, Co-Head CEE Equity Research. „Mittlerweile liegt der Konsens bei einem Gewinn- Rückgang von fünf Prozent für 2011 und einer Gewinnsteigerung von 18 Prozent im kommenden Jahr“, sagt er. Allerdings weist er darauf hin, dass die Schätzungen für 2012 angesichts der aktuellen Entwicklungen noch immer mit Vorsicht zu genießen wären.

Attraktive Bewertungen

Mit 8,4x liege das KGV der ATX-Unternehmen derzeit unter dem historischen Durchschnitt von 11,9x. „Das aktuelle Forward-KGV zeigt damit deutliche Stabilisierungstendenzen“, so Artner. In den Kursen wären weitere Gewinnrevisionen von mindestens 15 Prozent bereits eingepreist. „Die Risikoprämie befindet sich wegen Schuldenkrise und Rezessionsängsten auf massiv erhöhtem Niveau.“

Empfehlung: Qualitätsunternehmen

Für 2012 empfiehlt Artner Qualitätsunternehmen mit geringer Verschuldung, hoher Profitabilität, internationaler Aufstellung und Sachwertecharakter als Kerninvestments. Konkret nennt er AMAG, Post, Immofinanz, Kapsch TrafficCom, Lenzing, Semperit und OMV. Für den Fall dass sich die wirtschaftlichen Aussichten verbessern hätten Werte wie Polytec, RHI und voestalpine Comeback-Potenzial.

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