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Unverzinsliche Inflation bestimmt die Strategie

- Langfristig kann der Euro so nicht funktionieren
- Eine risikolose Anlagemöglichkeit gibt es nicht
- Aktien sind Ertragsbringer der letzten Instanz
Funds | 16.01.2012 13:46 Uhr

Der unabhängige Vermögensverwalter Flossbach von Storch ist davon überzeugt, dass der Euro langfristig nicht funktionieren kann. Denn die Eurozone ist wirtschaftlich, kulturell und mental zu heterogen. Wann und in welcher Form die Eurozone auseinanderbrechen wird, lässt sich jedoch nicht prognostizieren. Investoren sollten sich aber darauf vorbereiten und bei der Asset Allocation insbesondere die Staatsschuldenkrise berücksichtigen.

 

Der Weg aus der Staatsschuldenkrise selbst scheint vorgezeichnet zu sein. Mit der ‚Abschaffung’ des Zinses für Staatsanleihen senken die Notenbanken die Finanzierungskosten der Staaten und schaffen die zum Abbau der hohen Staatsschuldenquoten erforderliche ‚unverzinste Inflation’. Diese als ‚Financial Repression’ bezeichnete Strategie bewirkt einen negativen Realzins und damit eine schleichende Teilenteignung der Sparer.

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„Eine risikolose Anlagemöglichkeit gibt es nicht mehr!“, schlussfolgert Dr. Bert Flossbach, Vorstand und Mitgründer von Flossbach von Storch. Das künstlich gedrückte Zinsniveau entlastet die Staatskasse und erfreut zwar den Immobilienkäufer. Für institutionelle Anleger wie Stiftungen, Versicherungen und Pensionskassen ist es aber eine große Herausforderung. Anleihen, die mit Abstand wichtigste Anlageklasse dieser Investorengruppe, werfen keine ausreichenden Renditen mehr ab, um zukünftige Zahlungsversprechen zu decken. Das extrem niedrige Zinsniveau macht jedoch Aktien immer attraktiver und praktisch zur einzigen liquiden Anlageform. Gerade für langfristig orientierte private und institutionelle Anleger sind  daher Aktien von Qualitätsunternehmen die Ertragsbringer der letzten Instanz. Aktien bieten nicht  nur einen besseren Schutz vor einem starken Inflationsanstieg oder einem Auseinanderbrechen der Eurozone, sondern im Idealfall eine Dividendenrendite. Voraussetzung hierfür ist, dass die Qualität der Unternehmen eine nachhaltige, möglichst  steigende Dividende erwarten lässt.

Im Rentenbereich gibt es bei Unternehmensanleihen zahlreiche Titel mit überschaubaren Laufzeiten und Renditen von 3 bis 6 Prozent. Nur wenn die Rendite im Vergleich zur ermittelten Bonität attraktiv ist, lohnt sich ein Engagement. Die historische Wertentwicklung allein, ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Auch bei Staatsanleihen sind attraktive Renditen erzielbar, wenn man die Kurspotenziale berücksichtigt, die sich außerhalb der Problemwährungszonen (Euro, Pfund, Dollar, Yen) ergeben, und diese Anleihen bewusst auch zur besseren  Portfoliodiversifikation einsetzt. Der Schwerpunkt liegt auf Anleihen aus folgenden Währungsräumen: Australien, Neuseeland, Hong Kong, Norwegen, Schweden, Dänemark und Kanada. Dass eine solche Anlage in Fremdwährungen nicht mit starken Wertschwankungen verbunden sein muss, zeigt die Entwicklung des Flossbach von Storch Bond Diversifikation (ISIN: LU0526000731). Aktuell weisen die Titel im Fonds eine durchschnittliche Rendite von knapp 3 Prozent bei einer Restlaufzeit von 3,4 Jahren auf. Nach einem vergleichsweise schwierigen letzen Jahr, bieten in 2012 auch Wandelanleihen wieder ein sehr interessantes Chance-Risiko-Profil.

Wenn man ein Vermögen nicht ‚parken’, sondern erhalten will, muss man heute bereit sein, auch eine gewisse Schwankung der einzelnen Vermögenswerte zu akzeptieren. Idealerweise sollte deren Preisentwicklung gering korreliert sein, sodass das Gesamtvermögen eine nicht so starke Schwankung wie die einzelnen Anlagen aufweist. So weist Gold in den ausgeprägten Schwächephasen des Aktienmarktes eine besonders  negative Korrelation auf, das heißt der Goldpreis entwickelte sich gegenläufig und stieg teilweise deutlich. Angesichts der sich langfristig auftürmenden Staatsschulden dürfte die Bedeutung von Gold als Anlage, die die Kaufkraft eines Vermögens erhält, eher noch zunehmen.

Eine ausgewogene Diversifikation des Vermögens nach Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, physisches Gold, Immobilien sowie Währungen ist die einzig erfolgversprechende Weise, um das Vermögen langfristig zu sichern. „Dabei sollten Anleger nicht der Versuchung erliegen, unbedingt alles richtig machen zu wollen, sondern die Bescheidenheit haben, mögliche Fehler und deren Folgen zu begrenzen“, rät Dr. Bert Flossbach.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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