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Euroaustritt ordentlich abwickeln

Für die Experten von Schroders wird die Schuldenproblematik in der westlichen Welt noch länger nicht vom Tisch sein. „Die hohen Schulden zu reduzieren ist ein Marathon und kein Sprint“, so CIO Alan Brown und Chief Economist Keith Wade unisono. Funds | 24.02.2012 04:30 Uhr

Gleichzeitig werde auch das Wirtschaftswachstum geringer ausfallen. Diese Tatsache müssten sich Investoren vor Augen führen bei der Zusammenstellung ihrer Portfolios. Dementsprechend setzen die Experten im Aktienbereich auf Qualitätsunternehmen.

Marktumfeld 2012 besser

Für Brown ist das Marktumfeld im Gegensatz zu 2011 seit Jahresbeginn etwas ermutigender: „Es gibt allerdings noch eine Reihe von Realitäten – sowohl positiver als auch negativer Natur – für die Lösungen erarbeitet werden müssen.“ Die leichte Entspannung an den Märkten in den letzten Wochen, sei auf die EZB-Finanzspritze im Ausmaß von rund 500 Milliarden Euro sowie Führungswechsel in Italien, Spanien und Griechenland zurückzuführen.

US-Wirtschaft auf Erholungskurs

Positiv sei in diesem Zusammenhang laut Wade, dass sich auch die US-Wirtschaft langsam aber sicher zu erholen scheint und die befürchtete harte Landung Chinas bislang ausgeblieben ist. „Da die Inflation weltweit zurückgeht, können die Zinsen weiter niedrig gehalten werden und Stimulierungsmaßnahmen gesetzt werden“, so der Schroders-Experte.

Sparen allein zu wenig

Brown ist es wichtig festzuhalten, dass man die Schuldenproblematik nicht alleine durch Sparmaßnahmen lösen wird können. „Es muss auch das nominelle BIP wieder wachsen“, bringt er es auf den Punkt. Nachsatz: „Bislang schaut es sowohl in der Eurozone als auch in Großbritannien nicht danach aus, dass genug unternommen wird um wieder für Wachstum zu sorgen.“

Jahrelange Strukturreformen

„Wir sprechen jedenfalls von einem langfristigen Problem“, so Brown weiter. Viele der betroffenen Länder würden jahrelange strukturelle Reformen benötigen, um aus den Gröbsten raus zu kommen. Was das Wachstum in der Eurozone betrifft, zeigt sich Wade pessimistisch. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession sei hoch. „In Ländern wie Spanien und Italien ist das Wachstum bereits eingebrochen“, so Wade.

Credit Crunch wieder möglich

Wade will auch einen neuerlichen Credit Crunch nicht ausschließen. Dass die Banken ihre Kreditmittel einschränken, würde vor allem private Haushalte und Unternehmen treffen. „Müssen sich die Banken einschränken, ziehen sie sich in ihre Heimmärkte zurück“, spricht Brown ein akutes Problem an. Sorge bereiten würde dies einigen CEE-Staaten mit starker Abhängigkeit von Eurozonen-Banken.

Griechenland: Problem Wettbewerbsfähigkeit

Das Problem Griechenlands ist laut Brown, dass die bisherigen Maßnahmen nicht darauf abzielen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu verbessern. „Kommt es tatsächlich zu einem Austritt aus der Eurozone, so liegt es im Interesse aller Beteiligten, dass dieser auch ordentlich abgewickelt wird“, so Brown weiter. Sonst könnte sich Griechenland als erster Dominostein erweisen, der auch andere Problemstaaten zum fallen bringt.

Deutschland sollte Geldpolitik lockern

Um das Wachstum in der Eurozone anzukurbeln, ist es laut Brown wichtig, dass Deutschland seine Geldpolitik etwas lockert, anstatt von anderen Mitgliedstaaten zu verlangen, ihre Sparmaßnahmen weiter auszuweiten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in dieser Hinsicht in naher Zukunft etwas ändert, ist allerdings nicht sehr hoch“, stellt der CIO in den Raum.

Zeiten starken Wachstums vorbei

„Es ist sehr schwer derzeit ein Umfeld mit ähnlichem Wachstum wie in den 90iger oder 2000er Jahren auszumachen. Vielmehr dürfte uns ein Jahrzehnt mit deutlich schwächerem Wachstum bevorstehen“, so Brown weiter. In die gleiche Kerbe schlägt auch Wade: „Investoren brauchen jetzt Portfolios, die auf diese Tatsache ausgerichtet sind.“

Tipp: Qualitätsunternehmen

Konkret legen die Schroders-Experten Anlegern im Aktienbereich Qualitätsunternehmen mit starken Bilanzen und globaler Ausrichtung ans Herz. „Was Anleihen betrifft, gefallen uns die USA sehr gut und zwar nicht nur Unternehmensanleihen, sondern auch Treasuries. Sie könnten ein guter Hedge gegen das Auseinanderbrechen der Eurozone sein“, so Wade.

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