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Die besten EUR Inflation Linked Anleihenfonds

Die Fondsmanager der besten Inflation Linked Bonds haben exklusiv fünf Fragen zu den fundamentalen Faktoren, ihrer generellen Einschätzung des Marktes, sowie den Gewichtungen und Performances beantwortet. Welche Anleihen sind in Europa attraktiv? Funds | 05.03.2012 04:30 Uhr

e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für Ihre Einschätzung der europäischen Staatsanleihenmärkte derzeit am wichtigsten?"

Dr. Holger Brauer, Fondsmanager, "Normura Real Return Fonds"  (ISIN: DE0008484361) (28.02.2012): "Das hohe Volumen von öffentlichen und privaten Schulden in einigen Ländern Europas sind entscheidende Faktoren. Das Bestreben, diese teilweise abzubauen, wird sicherlich noch einige Jahre anhalten. Währenddessen müssen die Notenbanken die Geschäftsbanken mit immer mehr Liquidität versorgen, damit es nicht zu einer Kreditklemme kommt. Damit gehen sie immense Risiken für die Preisstabilität ein. Für den Anleger in herkömmliche nominale Staatsanleihen ist also nicht nur entscheidend, dass die Anleihe zu einhundert Prozent zurückgezahlt wird, sondern wie viel dass Geld dann noch wert ist. Das Risiko, dass der Anleger nicht über eine Umschuldung, sondern durch Inflation teilweise enteignet wird, ist in den Ländern noch größer, die über eine eigene Notenbank verfügen. Die Märkte sehen das auch so. Beispielsweise wird das Kreditausfallrisiko für Frankreich viel höher bewertet als für Großbritannien, obwohl beide Länder bei der Verschuldung gar nicht so unterschiedlich dastehen. Während die Bank of England überhaupt keine Hemmungen hat, im großen Stil Staatsanleihen zu kaufen, hat das die EZB nur selektiv getan, nicht zuletzt aufgrund des Einflusses der Bundesbank." Mag. Erich Hackl, CFA, Fondsmanager, "PIA - Euro Inflation Linked Bond T" (ISIN: AT0000622626) (29.02.2012): "Derzeit dominiert die großzügige Liquiditätsbereitstellung der EZB und  der  nationalen Zentralbanken die europäischen Staatsanleihemärkte. Dabei wird sichergestellt, dass Banken (unter anderem) beliebige Mengen an bis 3-jährigen Staatsanleihen aufkaufen können, finanziert zum günstigen Zentralbankzins. Zunehmend werden politische Risiken dominieren, die durch die Lastenverteilung der Einsparungsmaßnahmen entstehen. Es ist vorstellbar, dass Griechenland trotz Schuldenschnitt nicht nachhaltig stabil bleibt. Weiters, dass auch Portugal um einen Schuldennachlass verhandeln wird müssen."

Mag. Alexandra Mucha, Fondsmanagerin, "Raiffeisen-Inflationsschutz-Fonds R A" (ISIN: AT0000622006) (24.02.2012): "Entscheidend ist vor allem die Wachstumsentwicklung in der Eurozone-Peripherie, dass heißt ob die tiefgreifenden Sparprogramme ohne Wirtschafteinbruch (siehe Griechenland)umgesetzten werden können."

Andreas Palmetshofer, Fondsmanager, "3 Banken Inflationsschutzfonds"  (ISIN: AT0000A015A0) (28.02.2012): "Die fundamentalen Faktoren zur Einschätzung der europäischen Staatsanleihenmärkte sind lange Zeit vernachlässigt worden. Das hat sich seit Ausbruch der Finanzkrise deutlich verändert. Leistungsbilanz, Handelsbilanz, Arbeitslosenquoten, historische Wachstumsraten, strukturelle Budgetdefizite sind nur ein paar Kennzahlen,  die für eine Einschätzung einer Volkswirtschaft wesentlich sind. Jedes Land hat unterschiedliche Strukturen und Probleme, weshalb man auch mit unterschiedlichen Faktoren ein Land einschätzen sollte. Derzeit ist es mindestens genauso wichtig den Reformwillen der führenden Politiker in den einzelnen Volkswirtschaften zu beurteilen bzw. die Umsetzung von Maßnahmen zu verfolgen. Der Markt wartet auf Taten und Fortschritte, und lässt sich nicht mit leeren Versprechungen beruhigen, was aus meiner Sicht gut und richtig ist! In diesem Zusammenhang sind auch die Finanzkennzahlen eines Landes wichtig. Die Finanzierungstruktur der Staatschulden ist beispielsweise wesentlich für die Einschätzung der zukünftigen Zinskosten. Der Zinsaufwand im Verhältnis zu den Einnahmen oder die Zinskosten im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt sind alles Kennzahlen die zur Bonitätsbeurteilung wesentlich sind."

Jörg Warncke, Senior Portfoliomanager, "UniEuroRenta Real Zins A"  (ISIN: LU0192293511) (22.02.2012): "Die EZB hat mit den 3Y LTROs (longer-term refinancing operations) das Refinanzierungsrisiko der Banken ausgeschaltet. Dies unterstützt alle Märkte, einerseits über ein abnehmendes Eventrisiko und andererseits durch zusätzliche Liquidität.

Wichtig ist nun, ob dieser Zustand bestehen bleibt, oder ob neue Probleme im Zuge der Austeritätspolitik fast aller Staaten zu einer Verfehlung von Defizitzielen und wiederum zu weiteren Downgrades führen. Die Folge wären steigende Refinanzierungskosten aufgrund  steigender Bonitätsprämien."

Marion le Morhedec, Fondsmanagerin, "AXA WF Euro Inflation Bonds A C"  (ISIN: LU0251658612) (28.02.2012): "Currently, the European sovereign crisis is still driving the government bonds markets, and there is a very strong focus on reforms and long term debt sustainability for all countries. Usually, we asses debt in terms of Macro, Valuation, Sentiment and Technical elements, but currently risk aversion and macro background (fiscal packages, long term reforms, political issues) are really the most relevant factors."

 

 

 

 

 

e-fundresearch: "Wie ist Ihre generelle Einschätzung hinsichtlich Inflation/Deflation in Europa für die nächsten 12 Monate und wie attraktiv sind inflationsindexierte Anleihen?"

Dr. Holger Brauer, Fondsmanager, "Normura Real Return Fonds" (ISIN: DE0008484361) (28.02.2012): "Die Rentenmärkte sehen die Euro-Inflation im Renditeunterschied zwischen einer deutschen nominalen und einer inflationsgeschützten Anleihe mit jeweils einem Jahr Restlaufzeit derzeit bei etwa 1,6%. Ähnlich optimistisch war man auch schon Anfang des letzten Jahres. Die tatsächliche Inflation fiel dann im Euroraum tatsächlich wesentlich höher aus, was zeigt, dass Inflation schwer zu prognostizieren ist. Es ist vorstellbar, dass wir auch in diesem Jahr eine ähnliche Erfahrung machen werden. Gerade weil man bei der Inflation Überraschungen erleben kann, sind ja inflationsindexierte Anleihen so interessant. Und die Risiken auf beiden Seiten sind asymmetrisch, denn 5 % Inflation ist wahrscheinlicher als 5% Deflation. Im übrigen sind alle inflationsindexierten Staatsanleihen im Euroraum mit einem Deflationsschutz ausgestattet. Man bekommt bei Fälligkeit also mindestens 100% des Nominalbetrags ausgezahlt, selbst wenn das Preisniveau sinken sollte. Ein weiteres Argument für inflationsindexierte Anleihen ist, dass mögliche Kursverluste durch Zinsanstiege abgemindert werden, da Nominal- und Realzinsen in aller Regel nicht vollständig miteinander korreliert sind. Dies liegt daran, dass die Notenbanken höchstens dann die Zinsen anheben werden, wenn die Inflation gestiegen ist."

Mag. Erich Hackl, CFA, Fondsmanager, "PIA - Euro Inflation Linked Bond T" (ISIN: AT0000622626) (29.02.2012): "Über die nächsten 12 Monate erwarte ich ein Einpendeln der Inflationsrate knapp über 2%. Die Erhöhung indirekter Steuern und administrierter Preise gleicht sich mit geringerer Wirtschaftsaktivität aufgrund des „Gesund-Schrumpfens“ (Deleveraging) aus."

Mag. Alexandra Mucha, Fondsmanagerin, "Raiffeisen-Inflationsschutz-Fonds R A" (ISIN: AT0000622006) (24.02.2012): "Wir schätzen die durchschnittliche Inflation für 2012 auf 1,7 %. Die nachfragegetriebenen Einflussfaktoren zeigen kein Inflationsrisiko an. Einzig die Energiepreisentwicklung könnte 2012 für positive Inflationsüberraschungen sorgen."

Andreas Palmetshofer, Fondsmanager, "3 Banken Inflationsschutzfonds" (ISIN: AT0000A015A0) (28.02.2012): "Die Diskussion Inflation/Deflation wird bereits über einen längeren Zeitraum geführt. Das schwierige an dieser Diskussion ist, dass keiner seriös einen Zeitpunkt nennen kann, ab dem es zu Inflation oder zu Deflation kommt. Viel wichtiger ist es, sich ein Bild über die Faktenlage zu machen und anschließend daraus abzuleiten. Wenn wir also die derzeitige Lage in Europa betrachten, ist das Bild zweigeteilt. Schwache Wachstumsraten aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen in den überschuldeten Ländern sorgt für ein deflationäres Umfeld, wohingegen die Geldpolitik der EZB mit vielen außerordentlichen Maßnahmen (Staatsanleihenkäufe, unbegrenzte Tender, aufgeweichte Anforderungen für Hinterlegung der Wertpapiere,…) für ein inflationäres Umfeld spricht. Banken und vor allem auch die Staaten benötigen diese Schritte der EZB, um die Schuldenkonsolidierung voranzutreiben.
Die ausgewiesene Inflationsrate ist sehr stark von den volatilen Entwicklungen der Rohstoffpreise abhängig. Derzeit ist die Inflationsrate leicht rückläufig. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Trend sich nur über einen kurzen Zeitraum fortsetzt und anschließend die Inflationsraten wieder anziehen.
Unsere Erwartungshaltung hinsichtlich der Inflationsraten für die nächsten 12 Monate ist seitwärts gerichtet, sprich nahe bzw. etwas über der 2%-Marke. Mittelfristig erwarten wir jedoch Inflationsraten, die deutlich über den historischen Durschnitt (von rund 2% p.a.) liegen."

Jörg Warncke, Senior Portfoliomanager, "UniEuroRenta Real Zins A" (ISIN: LU0192293511) (22.02.2012): "Investments in inflationsindexierte Anleihen sind generell interessant, weil sie über lange Zeiträume eine preiswerte und liquide Möglichkeit zur Absicherung gegen steigende Verbraucherpreise bieten.
Hinzu kommen folgende aktuelle Aspekte: Die EZB ist bei knapp unter zwei Prozent Inflation offiziell der Preisstabilität verpflichtet. Andererseits hat die EZB eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die im eigenen Direktorium höchst umstritten sind, weil deren mittel- und langfristige Folgen nicht abschätzbar sind. So könnten zum Beispiel die Mittelfristfinanzierung der Banken über die LTROs, die deutliche Aufweichung von Sicherheitsanforderungen für die Wertpapierleihe und die Dezentralisierung der geldpolitischen Steuerungsinstrumente zu einem deutlichen Inflationsschub führen."

Marion le Morhedec, Fondsmanagerin, "AXA WF Euro Inflation Bonds A C" (ISIN: LU0251658612) (28.02.2012): "We expect headline inflation to decelerate for the next 6 months in the US, the UK and the Euro Zone, on the back of strong negative base effects (oil prices had been rising dramatically one year ago then fell), past VAT hike and higher administered prices too in the UK. But it will be very interesting to follow the convergence between headline and core inflation now, as we expect core inflation to be sticky around 2%... Inflation-linked bonds remain attractive investments in this environment where strong liquidity is injected in the economy through quantitative easing measures in the US and the UK, and LTRO in the Euro zone."

 

 

 

 

 

e-fundresearch: "Wie attraktiv sind aktuell inflationsgeschützte Anleihen in Europa?"

Dr. Holger Brauer, Fondsmanager, "Normura Real Return Fonds" (ISIN: DE0008484361) (28.02.2012): "Aufgrund der globalen geldpolitischen Stimulierungen gigantischen Ausmaßes ist das Risiko höherer Inflation deutlich gestiegen. Nominale Anleihen bieten in der Ex-ante-Renditedifferenz im Vergleich zu inflationsindexierten Anleihen wenig Schutz vor künftiger Inflation. Vor dem Hintergrund eines Rekordniveaus des Rohölpreises in Euro sind Linker auch kurzfristig interessant und nicht nur für den langfristigen strategischen Investor. Ähnliches gilt für Großbritannien und Schweden.
Der Markt für inflationsindexierte Anleihen hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt. Im 2. Quartal wird beispielsweise nun auch Dänemark erstmalig eine inflationsindexierte Anleihe auf den Markt bringen."

Mag. Erich Hackl, CFA, Fondsmanager, "PIA - Euro Inflation Linked Bond T" (ISIN: AT0000622626) (29.02.2012): "Durch die Liquiditätsstützung haben inflationsindexierte Anleihen in Europa ihre Liquiditätsrisikoprämie verloren, das heißt: sie sind nicht mehr so billig wie noch vor ein bis zwei Monaten. Andererseits  ist die Wahrscheinlichkeit einer höheren  Inflation doch etwas größer als noch vor kurzem:  Ökonomische Vorlaufindikatoren verbessern sich und Rohstoffpreise steigen. Zum Beispiel steigt soeben Rohöl, in Euro gerechnet, auf ein Allzeit-Hoch."

Mag. Alexandra Mucha, Fondsmanagerin, "Raiffeisen-Inflationsschutz-Fonds R A" (ISIN: AT0000622006) (24.02.2012): "Das augenscheinlich günstige Breakeven-Niveau reflektiert das höhere Liquiditäts- und Creditrisiko dieser Assetklasse. Wir erwarten, dass diese Risiken aufgrund der anhaltenden Staatsschuldenproblematik weiterhin eine dominante Rolle spielen werden. Adjustiert um diese Risiken erscheinen die aktuellen Inflationsertwartungen etwas zu hoch."

Andreas Palmetshofer, Fondsmanager, "3 Banken Inflationsschutzfonds" (ISIN: AT0000A015A0) (28.02.2012): "Das historisch tiefe Zinsniveau ist für den Anleger eine Herausforderung. Natürlich schmälert diese Situation die Ertragserwartung Inflationsanleihen, dies trifft aber für den gesamten Anleihenmarkt zu. Wichtig zur Beurteilung der Attraktivität von Inflationsanleihen ist aber die vom Markt erwartete Inflation, und die ist aus unserer Sicht aktuell attraktiv. Derzeit liegen die Inflationserwartungen für die kommenden 8 Jahre bei rund 1,70 % p.a. (abgeleitet aus deutschen Anleihen), was wir für zu niedrig einstufen.
Abgesehen davon kann sich der Investor mit dieser Assetklasse  am besten gegen Stagflation absichern, also gegen schwaches Wachstum mit steigenden Inflationsraten."

Jörg Warncke, Senior Portfoliomanager, "UniEuroRenta Real Zins A" (ISIN: LU0192293511) (22.02.2012): "Sie sind derzeit attraktiv. Sämtliche aus den Linker-Anleihen abzulesende Inflationserwartungen liegen unterhalb der Inflationsziele der EZB.

Und sowohl die EZB als auch alle anderen großen Zentralbanken der entwickelten Welt betreiben „Quantitative Easing“, das durchaus inflationstreibend wirken könnte.
Dazu kommen die hohe globale Rohstoffnachfrage, insbesondere nach Öl,  und administrierte Preiserhöhungen in schwachen Ländern zur Einkommensverbesserung des Staates. In Deutschland gibt es dagegen hohe Lohnforderungen seitens der Tarifparteien. Eine Möglichkeit zur Wettbewerbsangleichung der Länder wären höhere Löhne in den Gläubigerstaaten, um mehr Binnenkaufkraft entstehen zu lassen und so die Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz gegenüber den Defizitländern abzubauen."

Marion le Morhedec, Fondsmanagerin, "AXA WF Euro Inflation Bonds A C" (ISIN: LU0251658612) (28.02.2012): "In Europe, ILB have been lagging in terms of performance in 2011 because of the sovereign concerns and macro weaknesses. However, so far, the Greek PSI and the reforms underway in Italy, as well as the 3 year unlimited financing operation by the ECB have been a relief for markets. If this positive sentiment continues, that will support that performance."

 

 

 

 

 

e-fundresearch: "Was ist das Kernstück Ihres Investmentprozesses?"

Dr. Holger Brauer, Fondsmanager, "Normura Real Return Fonds" (ISIN: DE0008484361) (28.02.2012): "Im Investmentprozess achten wir auf eine hohe reale Rendite und auf die Inflationsdynamik. So identifizieren wir über-und unterbewertete Marktsegmente. Sollte ein Segment unter dem Inflationsgesichtspunkt attraktiv sein, aber weniger von der reinen Anleihenseite, kann dies im Durations-Overlay mittels Anleihenterminkontrakten berücksichtigt werden. Bonitäts- und Liquiditätsgesichtspunkte spielen eine große Rolle. Auf den Einsatz von strukturierten Produkten wird völlig verzichtet."

Mag. Erich Hackl, CFA, Fondsmanager, "PIA - Euro Inflation Linked Bond T" (ISIN: AT0000622626) (29.02.2012): "Der Fonds orientiert sich am Gesamtmarkt indexierter Euro-Staatsanleihen, welche eine Laufzeit bis zu 10 Jahren haben. Davon ausgehend werden Laufzeiten, Länder oder Einzeltitel über- oder untergewichtet."

Mag. Alexandra Mucha, Fondsmanagerin, "Raiffeisen-Inflationsschutz-Fonds R A" (ISIN: AT0000622006) (24.02.2012): "Grundlage des Investmentprozesses sind Inflationsprognosen sowie die Einschätzung der Inflationsrisikoprämie. Daraus leiten sich die inflationsindexierten Strategien ab. Darüber hinaus kommen für das Duration Management diverse Overlay-Strategien (über Bund Futures) zum Einsatz."

Andreas Palmetshofer, Fondsmanager, "3 Banken Inflationsschutzfonds" (ISIN: AT0000A015A0) (28.02.2012): "Kernstück unseres Investmentprozesses ist die Analyse der Break-Even-Inflationskurve, das heißt die Analyse der Inflationserwartungen über den gesamten Laufzeitenbereich. Zusätzlich sind die Zusammensetzung der Emittenten und die Ländergewichtung vor allem in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Das bedeutet,  eine Kombination aus Bonitätsanalyse, Einschätzung des volkswirtschaftlichen Umfeldes, Beurteilung der Geldpolitik sind Teile des Investmentprozesses und alle gleich auf wesentlich."

Jörg Warncke, Senior Portfoliomanager, "UniEuroRenta Real Zins A" (ISIN: LU0192293511) (22.02.2012): "Ein zentraler Punkt ist, inflationsindexierte Anleihen gegenüber Nominalanleihen über- beziehungsweise unterzugewichten. Hinzu kommt der Aspekt der Länderallokation, und es gilt auch, Zinsduration oder Anteilspreisabhängigkeit von der Zinsbewegung zu steuern."

Marion le Morhedec, Fondsmanagerin, "AXA WF Euro Inflation Bonds A C" (ISIN: LU0251658612) (28.02.2012): "We have a top-down investment process, with a very strong focus on risk through our portfolio engineer team."

 

 

 

 

 

 

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen sind aktuell im Fonds umgesetzt und wie kommentieren Sie die Performance- und Risikoparameter des letzten Jahres und über 3 Jahre."

Dr. Holger Brauer, Fondsmanager, "Normura Real Return Fonds" (ISIN: DE0008484361) (28.02.2012): "Der Fonds ist derzeit in Kanada und Schweden übergewichtet und im Vereinigten Königreich untergewichtet. Außerdem ist der Fonds in OECD-Ländern wie Südkorea investiert. Innerhalb des Euroraums ist Italien deutlich untergewichtet. Obwohl italienische Linker im letzten Jahr nur sporadisch gehalten wurden, lieferten die im Portfolio enthaltenen Papiere zeitweise deutlich positive Performancebeiträge. Die Abweichungen von den Benchmarkgewichten können teilweise erheblich sein, was zeitweise an der Wertentwicklung relativ zur Benchmark erkennbar ist. Per Saldo hat der Fonds sowohl in 2011 als auch in den letzten drei Jahren ein positive Outperformance erwirtschaftet, bei vergleichbarem Risiko relativ zur Benchmark."

Mag. Erich Hackl, CFA, Fondsmanager, "PIA - Euro Inflation Linked Bond T" (ISIN: AT0000622626) (29.02.2012): "Aktuell besteht eine Untergewichtung französischer Anleihen zu Gunsten deutscher und italienischer Anleihen. Der Veranlagungsgrad in indexierte Anleihen beträgt 100%. Im letzen Jahr waren jedenfalls die Kreditwürdigkeit Italiens und in diesem Zusammenhang die Interventionen der Zentralbank der wesentliche Parameter für die Performanceentwicklung. Über 3 Jahre waren die sinkende Realrendite Deutschlands und Frankreichs, sowie die höhere Inflation, insbesondere ausgehend von Erdöl, die wesentlichen Performance-Treiber."

Mag. Alexandra Mucha, Fondsmanagerin, "Raiffeisen-Inflationsschutz-Fonds R A" (ISIN: AT0000622006) (24.02.2012): "Inflationsseitig sind momentan US-inflationsindexierte Anleihen gegenüber Frankreich übergewichtet. Für uns sind diese besonders deshalb interessant, weil sie sehr empfindlich auf die Energiepreisentwicklung sind. Weiters hält der Fonds einen hohen Anteil an italienischen Papieren, der in etwa jenem des Investment Universums entspricht. Der Fonds reagiert daher neben der Inflation sehr stark auf das Creditrisiko Italiens. So konnte im vergangenen Jahr aufgrund einer deutlichen Untergewichtung Italiens eine starke Outperformance erzielt werden."

Andreas Palmetshofer, Fondsmanager, "3 Banken Inflationsschutzfonds"  (ISIN: AT0000A015A0) (28.02.2012): "Derzeit ist die Cashquote mit rund 8% im Fonds relativ hoch. Übergewichtet ist  derzeit das kurze Ende der Laufzeiten- bzw. Break-Even-Inflationskurve. Hintergrund dieser Positionierung ist die Erwartungshaltung leicht anziehender Realzinsen in den nächsten Wochen. Aktuell entwickeln sich die Inflationserwartungen leicht rückläufig und könnten die Erwartung leicht steigender Realzinsen unterstützen.  Aufgrund der relativ hohen Rohölpreise ist jedoch eine rasche Umkehr und ein ansteigen der Inflationserwartung jederzeit möglich, weshalb ich diese Entwicklung genau beobachte. Sollten entgegen meiner Erwartungen die Realzinsen nicht ansteigen, werde ich schnell wieder im Markt investieren und mich am mittleren bis längeren Laufzeitenende positionieren."

Jörg Warncke, Senior Portfoliomanager, "UniEuroRenta Real Zins A" (ISIN: LU0192293511) (22.02.2012): "Aktuell ist zum Beispiel Italien untergewichtet, denn der Anteil Italiens an der Benchmark ist unseres Erachtens mit 30 Prozent für ein ausgewogenes Investment in diesem Bereich viel zu hoch. Dagegen haben wir in gut diversifizierte, bonitätsstarke Unternehmensanleihen investiert, die von der üppigen Liquiditätsversorgung besonders profitieren. Diese wiederum haben wir gegen eine steigende Inflation mit Derivaten abgesichert.
Das letzte Jahr stand ganz im Zeichen der Krise der europäischen Peripherie. Besonders Italien ist aufgrund seiner hohen Verschuldung und Berlusconis Wankelmut unter die Räder gekommen. Doch Italien macht wegen der hohen Marktgewichtung einen wichtigen Anteil am Gesamtmarkt in der Eurozone aus. Von Juni bis November ist der Anteilspreis daher eingebrochen, doch seit Dezember wurde alles wieder aufgeholt.
Der UniEuroRenta Real Zins A kann eine längerfristig gute, stetige Entwicklung sowie eine kontinuierliche Outperformance der Benchmark vorweisen."

Marion le Morhedec, Fondsmanagerin, "AXA WF Euro Inflation Bonds A C" (ISIN: LU0251658612) (28.02.2012): "Currently, we overweight Sweden against Germany as the spread is attractive and Swedish fundamentals benefit from safe heaven flows. We also favour French inflation-linked bonds over European inflation-linked bonds as there will be some direct taxes hikes in France after the presidential elections – France has been lagging to implement fiscal and tax reforms. As far as Italy is concerned, we prefer nominal bonds against ILB as the rating pressures could put these bonds at risk of being excluded from the main inflation indices. Performance has been very strong over the past 3 years relative to the benchmark and we are managing the fund very actively, with a 1.50% tracking error against our benchmark. In terms of absolute performance, we expect the asset class to recover from the massive risk aversion we went through last year."

Alle Performance Daten per 20.02.2012:

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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