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Fund Update: BAWAG PSK Osteuropa Stock T

Das folgende Fund Update bietet einen Rückblick auf die Performance des Fonds über die letzten sechs Kalenderjahre sowie über die aktuelle Entwicklung. Der Fondsmanager Manfred Sibrawa zeigt die wichtigsten Punkte des Investmentprozesses und seiner Strategie auf. Funds | 17.05.2012 04:30 Uhr

Investment Prozess und Strategie - Wie investiert der Fondsmanager? (ISIN: AT0000685227)

Manfred Sibrawa: "Der BAWAG P.S.K. Osteuropa Stock ist ein aktiv gemanagter Fonds, der keine Benchmark verfolgt. Ziel des Fonds ist der langfristige Wertzuwachs und Vermögensaufbau ohne dabei passiv die Marktentwicklung abbilden zu wollen. Der Fonds hat als Hauptaugenmerk die Länder Zentral- und Osteuropas, ergänzend kann in Randmärkte wie Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Baltikum oder die Balkanregion investiert werden. Der Fonds verfolgt dabei einerseits einen Top Down Ansatz, da die osteuropäische Region sehr inhomogen ist und daher eine Orientierung an der makroökonomischen Situation unumgänglich scheint. Eine detaillierte fundamentale bottom up Aktienanalyse ist andererseits die Basis für die Auswahl der Einzeltitel. Bei der Portfoliokonstruktion wird auf ein „conviction weighted portfolio“ Wert gelegt, bei der Auswahl der Einzeltitel wird sowohl auf value als auch auf growth Wert gelegt. Zusätzlich ergeben sich bei der Einzeltitelauswahl, gerade in Osteuropa, immer wieder Opportunitäten und Spezialsituationen an denen der Fonds partizipiert."

Performance Rückblick 2006

Manfred Sibrawa: "Für Investoren in Osteuropa war das Jahr 2006 ein sehr erfreuliches. Allen voran konnte Russland eine außergewöhnliche Performance verzeichnen. Aber auch der tschechische Markt zeigte sich sehr stark, hier zeichnete vor allem der Versorger CEZ verantwortlich, wo die steigenden Elektrizitätspreise ein kontinuierliches Gewinnwachstum versprachen. Der einzige Markt, der sich enttäuschend entwickelte, war der türkische Aktienmarkt. Er lag deutlich unter den anderen Börsen der Region. Das Thema im Jahr 2006 für Osteuropa war weithin die Konvergenz, also die Annäherung der osteuropäischen an jene der westeuropäischen Volkswirtschaften. Weiters verhalfen die boomende Weltwirtschaft, die steigende lokale Konsumnachfrage und die moderaten Öl- und Rohstoffpreise den Börsen zu erfreulichen Kurssteigerungen. Eine Vielzahl von neuen Börsengängen konnte platziert werden, die sich nicht nur auf die Kernmärkte beschränkten, sondern auch auf Randmärkte wie Rumänien oder Bulgarien. Neue Geldzuflüsse in die osteuropäischen Aktienmärkte und eine steigende Anzahl an Investoren sorgten dafür, dass genug Liquidität für die Initial Public Offerings im Markt vorhanden war."

Performance Rückblick 2007

Manfred Sibrawa: "Im Jahr 2007 verzeichneten die osteuropäischen Aktienmärkte - vor allem durch externe Faktoren bedingt - hohe Volatilitäten, die die attraktiven Fundamentaldaten der Region teilweise überlagerten. Wesentlicher Faktor für die Stimmung an den Kapitalmärkten war die in den USA beginnende Krise im Hypothekarbereich geringer Bonität, welche durch Milliardenabschreibungen das Vertrauen im Interbankenmarkt erschütterte und zu Liquiditätsengpässen führte. Osteuropäische Banken litten unter dieser Verschlechterung des Sentiments ebenso, obwohl Rekordergebnisse vorgelegt wurden.

Die russische Volkswirtschaft und ihre Unternehmen präsentierten sich über weite Strecken hervorragend. Politisch herrschte in Russland Stabilität, die Präsidentenwahlen verliefen wie erwartet. In der Türkei hingegen herrschte durch das mögliche Verbot der regierenden AK Partei Nervosität. Entsprechend heftig reagierte der Aktienmarkt und die türkische Lira.

Das dominierende Thema an den Börsen war wohl jenes des „Decouplings“, also des Loslösens von Europa und Osteuropa von der amerikanischen Volkswirtschaft. Vor allem in Osteuropa setzte man stark auf den heimischen Konsum und die Investoren hofften, die sich anbahnende Krise würde sich nicht global ausbreiten und (Ost)Europa verschonen."

Performance Rückblick 2008

Manfred Sibrawa: "Der globale Wirtschaftsabschwung, der sich seit Herbst 2007 abgezeichnet hatte, traf im Jahr 2008 auch voll die osteuropäische Region. Beginnend mit der Immobilienkrise in Amerika weitete sich die Lage in eine regelrechte Bankenkrise aus. Die enormen Abwertungen in den Bilanzen der Finanzinstitute brachten weltweit nicht nur den Finanzsektor in Bedrängnis, sondern über die sich auftuende Kreditklemme auch zunehmend die Realwirtschaft. Mit den deutlichen und rasanten Rückgängen bei allen Rohstoffpreisen wurden auch die Auswirkungen auf die osteuropäischen Länder immer größer. Die wegbrechenden Einnahmen aus dem Rohstoffsektor, fehlende ausländische Direktinvestments und rasant steigende Leistungsbilanzdefizite brachten viele Länder der Region unter Druck, worunter nicht nur die Börsen litten, sondern auch die Währungen. Am härtesten wurden kleine Volkswirtschaften wie Bulgarien, Rumänien, die Ukraine oder das Baltikum getroffen. In dieser extrem schwierigen wirtschaftlichen Lage wurden mehr und mehr Unterstützungen vom Internationalen Währungsfonds nötig, um den Volkswirtschaften aus der Misere zu helfen. So suchten Ungarn, die Türkei und die Ukraine um massive Hilfspakte des IMF an.

Russland wurde heftig von der Korrektur des Ölpreises getroffen, weiters kam der Immobilienmarkt völlig zum Erliegen und die hohe Verschuldung der Unternehmen machte es in diesem Umfeld immer schwieriger, mit den Anforderungen der Situation fertig zu werden. Der Bankensektor litt stark unter dem weltweiten „Credit Crunch“ und musste mit dem hohen Leverage der russischen Unternehmen kämpfen. Die Situation in Polen oder auch in Ungarn war jedoch nicht viel besser, in diesen Ländern wirkte zusätzlich die hohe Verschuldung in Fremdwährungen. Der rasch abwertende polnische Zloty und ungarische Forint brachte die Schuldner zusätzlich stark unter Druck. Die Tschechische Republik konnte sich marginal besser halten, während die anderen osteuropäischen Börsen stark von Finanz- und Rohstofftiteln geprägt sind, ist die Prager Börse generell defensiver, was im Berichtszeitraum zu einer leicht besseren Performance verhalf. Als bester Markt konnte sich die Türkei behaupten, die türkische Volkswirtschaft als Ölimporteur konnte vom fallenden Ölpreis sogar etwas profitieren, weiters sind die türkischen Banken deutlich konservativer ausgerichtet und konnten die Krise besser überstehen. Dem allgemeinen Abschwung entzog sich aber auch die Istanbuler Börse nicht, dazu wirkte die Krise zu schwer und zu viele Sektoren, wie beispielsweise die Automobilbranche, litten massiv unter dem globalen Rückgang."

Performance Rückblick 2009

Manfred Sibrawa: "Die osteuropäischen Aktienmärkte zeigten im Jahr 2009 eine fulminante Kursrallye. Die Börsen der Region konnten somit die etablierten Märkte Europas und den USA weit hinter sich lassen, lediglich die Lateinamerikanische Region konnte sich noch besser entwickeln.

Die osteuropäischen Börsen spiegelten das steigende Vertrauen in die sich erholende Wirtschaft wider. Anfangs wurden die enormen Risikoaufschläge aus dem Markt ausgepreist, die noch vorherrschende Weltuntergangsstimmung verflog und die enormen Wirtschaftspakete und Unterstützungsmaßnahmen zeigten langsam Wirkung. Die Börse würdigte dies mit deutlichen Kurszuwächsen und steigenden Zuflüssen in den Aktienmarkt, aber auch mit weiterhin hoher Volatilität, die erst im Laufe des Jahres mehr und mehr zurückging.

Die für die osteuropäischen Börsen wichtigen Rohstoffmärkte erholten sich ebenso und so konnte vor allem Russland mit seiner stark rohstoffabhängigen Ökonomie enorm vom Wirtschaftsaufschwung profitieren. An der russischen Börse konnten vor allem Aktien von kleinkapitalisierten Unternehmen enorme Kurssteigerungen verzeichnen, Aktien die noch kurz vorher nahe dem Konkurs gehandelt wurden, stiegen auf wie der Phönix aus der Asche. In der Türkei hingegen wurde deutlich, dass vor allem die Banken weniger von der Wirtschaftskrise getroffen wurden und sich die Wirtschaft generell stabiler erwies als befürchtet wurde. Die türkische Börse konnte bereits im März 2010 wieder ihre alten Höchststände erreichen. Polen konnte sogar für das Jahr 2009 als einziges Land ein positives Wirtschaftswachstum aufweisen, eine Vielzahl von Privatisierungen durch die polnische Regierung übte aber ein wenig Druck auf die Aktienkurse aus und verhinderte noch höhere Kursgewinne. Ungarn, lange Zeit das Sorgenkind der Region, konnte seine Stabilisierungs- und Budgetmaßnahmen erfolgreich umsetzen. Das Land bleibt zwar weiterhin das Schlusslicht bei der wirtschaftlichen Entwicklung, jedoch wurde eine solide Basis gelegt, von der aus von der weiteren Wirtschaftserholung profitiert werden kann. Der tschechische Aktienmarkt stellte während der Krisenzeit den stabilsten Markt dar, und blieb daher auch während der Kursrallye im Berichtszeitraum hinter den ‚Highflyern’ zurück.

Erfreulich entwickelten sich auch die Währungen der Region, so konnten im Berichtszeitraum alle osteuropäischen Währungen wieder an Boden gewinnen und so einen Zusatzertrag generieren."

Performance Rückblick 2010

Manfred Sibrawa: "Das Jahr 2010 war von einer sehr unterschiedlichen Entwicklung der Märkte geprägt. Warf man die Jahre davor alle osteuropäischen Volkswirtschaften in einen Topf, so beurteilten die Investoren im Jahr 2010 jedes Land der Region unterschiedlich. Während die von der Krise am härtesten getroffenen Länder wir Rumänien, Bulgarien oder die Ukraine noch weiter zu kämpfen hatten, zeigten Russland, die Türkei und Polen wirtschaftliche Stärke. Dies spiegelte sich auch in der Performance der Aktienmärkte wider, so stiegen jene drei Märkte deutlich im Kurs, während die Prager Börse relativ unverändert blieb und der ungarische Markt sogar ins Minus rutschte.

Global gesehen war das Jahr 2010 von der sich erholenden Weltwirtschaft geprägt. Investoren fokussierten weltweit auf amerikanische Wirtschaftsdaten, welche sich zunehmend verbessern konnten. Lediglich die Arbeitslosigkeit blieb auf hohem Niveau und sorgte für immer wieder aufkeimende Besorgnis unter den Investoren. Ein weiteres dominierendes Thema war die Schuldensituation einiger europäischer Länder, allen voran Griechenland, Irland, Spanien, Portugal und Italien. Das größte Sorgenkind unter jenen Ländern war Griechenland, welches nur durch massive Hilfsprogramme der EU gestützt werden konnte. Die EU startete enorme Rettungspakete, um den unter Druck gekommenen Ländern zu helfen und somit auch die Stabilität des Euros zu gewährleisten.

Auch in Osteuropa war ein dominierendes Thema die Budgetsituation der Länder. Vor allem Ungarn musste enorme Sparpakete schnüren, und auch in das bestehende Pensionssystem eingreifen, was von den Investoren nicht goutiert wurde und den Aktienmarkt ins Minus schickte. Polen konnte sich durch den Verkauf von Staatsbeteiligungen finanzieren und kam dadurch recht gut über die Runden. Für Russland waren die steigenden Rohstoffpreise ein Segen und somit der Staatshaushalt kein Thema. Alles in allem war das Jahr 2010 einerseits von einer sich erholenden Wirtschaft dominiert, wobei die Unternehmensergebnisse durchwegs überzeugen konnten und die Firmen wieder Gewinne und volle Auftragsbücher vermelden konnten. Andererseits drückte die europäische Gesamtsituation und der amerikanische Arbeitsmarkt auf die Stimmung. Alles in allem bleibt aber für 2010 ein erfreuliches Bild an den Börsen."

Performance Rückblick 2011

Manfred Sibrawa: "Im Jahr 2011 zeigten sich die Aktienmärkte Osteuropas sehr bewegt. Während die Börsen bis zum Sommer eine positive Entwicklung zeigten, fielen die Aktienmärkte danach bis zum Jahresende deutlich. Die stabilsten Märkte waren die Prager und Istanbuler Börse. Schlusslichter waren der polnische Markt und weit abgeschlagen die Budapester Börse.

Auch währungsseitig gab es im Berichtszeitraum deutliche Schwankungen. Bis in den Sommer blieben die Währungen Osteuropas sehr stabil, danach zeigten sich vor allem der ungarische Forint, die türkische Lira und der polnische Zloty sehr stark und konnten an Wert zulegen. Enttäuschend für Euro Investoren war die Entwicklung gegenüber dem US-Dollar.

Die vorherrschenden Themen an den osteuropäischen Börsen waren globale Ereignisse wie die Eurokrise, die Herabstufung der Kreditwürdigkeit vieler europäischer Staaten aber auch den USA sowie die Unruhen im arabischen Raum und die Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte. Auch regionale Themen waren ausschlaggebend für die Performance der Ostbörsen. So drückte in Ungarn die politische Situation, die in einem Disput mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds gipfelte, auf den Markt. In Polen war das vorherrschende Thema anstehende Privatisierungen. Die Regierung plant, mehrere Unternehmen an der Börse zu platzieren. Dies führte zu einer vorsichtigen Haltung der Investoren. Auch in Russland war die Politik treibendes Thema. Anfang 2012 stehen Wahlen an. Am stärksten wurde Russland einmal mehr von der Entwicklung des Ölpreises und anderer Rohstoffe beeinflusst. Die Situation im arabischen Raum und die massive Liquidität, die in die Märkte gepumpt wurde, führten zu einem deutlichen Anstieg der Rohstoffpreise. In der Türkei war das vorherrschende Thema die relativ schwache makroökonomische Situation. Vor allem das Leistungsbilanzdefizit der Türkei erreichte zwischenzeitlich besorgniserregende Höhen, weshalb nicht nur die Aktienbörse, sondern auch die türkische Lira eine Achterbahnfahrt hinlegten.

Unternehmensseitig waren die Ergebnisveröffentlichungen durchwegs positiv. Im großen und ganzen spiegelte sich in den Unternehmensbilanzen die positive Wirtschaftsentwicklung wider. Positiv entwickelten sich vor allem Industrieunternehmen, aber auch der Finanzsektor konnte sich erholen. Hier wirkten zwar Einmaleffekte aus Neubewertungen vor allem aus Griechenland Engagements oder Firmenwert-Abschreibungen dämpfend auf die Ergebnisse, operativ war jedoch großteils eine deutliche Erholung zu vermelden."

Performance 2012 - Year-to-Date

Performance seit 2007

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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