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Die besten Europa Anleihenfonds

Die Fondsmanager der besten Europa Anleihenfonds haben exklusiv fünf Fragen zu den fundamentalen Faktoren, dem Inflations/Deflations Risiko sowie den Maßnahmen der Notenbanken, der Performance und den Gewichtungen beantwortet. Funds | 07.05.2012 04:30 Uhr


e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für die Bewertung von Anleihen in Europa derzeit am wichtigsten?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (ISIN: DE0007019416) (02.05.2012): "Der „risikolose“ Zins existiert in Europa nicht mehr. Alle festverzinslichen Wertpapiere haben inzwischen eine „Kreditkomponente. Im Rahmen der Schuldenkrise  differenziert der Markt  immer stärker zwischen der Kreditqualität der einzelnen Eurolandstaaten. Staatsdefizit, Schuldenstandsquote, Wirtschaftswachstum, Konsolidierungsfortschritt sowie Zustand des Bankensystems sind wichtige Entscheidungskriterien bei der Investition in  Eurolandstaatsanleihen. Außerdem wird die Einschätzung zukünftiger politischer Entscheidungen und deren Auswirkungen immer wichtiger: Welche Maßnahmen ergreift die Geldpolitik, um die Wirtschaft und die Banken zu stützen? Mit welchen Maßnahmen reagiert die Fiskalpolitik auf die Schuldenkrise in der Eurozone ? Die größere Unberechenbarkeit von politischen Maßnahmen bringt eine höhere Entscheidungsfrequenz bei Portfolioentscheidungen mit sich." Marcus Tenaglia, CIIA, Fondsmanager, "SUPERIOR 1 - Ethik Renten A" (ISIN: AT0000855606) (30.04.2012): "Aktuell erleben wir eine besonders starke Abhängigkeit der nationalen Anleihemärkte vom jeweiligen Sovereign Risiko. Natürlich gab es diesen Zusammenhang schon immer, neu ist jedoch, dass das nationale Zinsniveau einen solch starken Einfluss auf Corporate- oder Financial Spreads hat. Dies gilt natürlich besonders stark für Peripherieanleihen. Dementsprechend beobachten wir aktuell neben den unternehmensspezifischen Daten, verstärkt makroökonomische Daten wie Staatschuldenquote, Arbeitslosenrate und BIP-Wachstum. "

Gerhard Erler, CPM, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix"  (ISIN: AT0000986344) (25.04.2012): "Die weitere Entwicklung der Staatsschuldenkrise und die damit belastete europäische Wirtschaft bleibt der entscheidende Faktor. Die beruhigende Wirkung der 1.000,- Mrd. Euro-Spritze, welche die Europäische Zentralbank (EZB) den Banken für drei Jahre als Liquidität zur Verfügung gestellt hat, verpufft langsam. Die EZB und die Politik bleiben gefordert den Renditeanstieg bei den wirtschaftlich schwachen Peripherieländern im Zaum zu halten. Dieses Umfeld ist Gift für die Wirtschaft im Euroraum, die sich seit dem 4. Quartal 2011 in einer Rezession befindet. In den nächsten Monaten erwarten wir eine leichte Erholung, dennoch sollte das Wirtschaftswachstum 2012 nur leicht über der Null-Linie liegen. Wir gehen davon aus, dass auch die Anleiherenditen für längere Zeit auf tiefen Niveaus verharren werden."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A"  (ISIN: AT0000799846) (27.04.2012): "Für den Anleiheninvestor ist die nominelle Zinslandschaft, die im aktuellen Inflationsumfeld kaum nennenswerte reale Renditen erlauben, kein einfaches Umfeld. Um zumindest den Kapitalerhalt sicherstellen zu können müssen zusätzliche Risiken eingegangen werden. Da das absolute Zinsniveau für lange Laufzeiten sehr tief ist, können Renditeaufschläge nur durch Credit-Spreads oder Liquiditätsprämien erzielt werden. Im ersten Fall ist Risikostreuung von entscheidender Bedeutung, im zweiten Fall ein striktes Risiko- und Liquiditätsmanagement."

Mag. Thomas Neuhold, Fondsmanager, "Gutmann Europa-Anleihenfonds" (ISIN: AT0000856802) (25.04.2012): "Es sind mit Sicherheit die länderspezifischen Risiken, die in der Bewertung der Anleihen alle anderen Risiken dominieren. Erst danach stehen unternehmensspezifische Faktoren. Eine gut verwaltete Cash-Balance steht dabei (noch) im Vordergrund, danach kommen die Entwicklung der Gewinne und Margen."

Andrew Balls, Portfolio Manager, "Allianz PIMCO Europazins - A - EUR" (ISIN: DE0008476037) (27.04.2012): "European government bonds have taken on a “credit like” profile and it is important to distinguish between the different sovereign issuers of European Govt. Debt. PIMCO is focusing on overweighting “core” countries in Europe (primarily Germany) and underweighting the peripheral countries."

Gerd Rendenbach, Fondsmanager, "BayernInvest Renten Europa-Fonds"  (ISIN: DE000A0ETKT9) (02.05.2012): "Da die Schuldenkrise in Euroland derzeit den stärksten Einfluß auf die Kapitalmärkte ausübt, halten wir die Entwicklung bei Spreads von Staatsanleihen auch für den wichtigsten Einflußfaktor für andere Anleihenarten (z.B. Coverd bonds, corporates, financials). Somit erhalten die Erwartungen der Marktteilnehmer auf die Entwicklung von Faktoren wie Debt/GDP, Leistungsbilanzsaldo und Budgetdefizit der jeweiligen Staaten eine hohe Bedeutung, ebenfalls erwartete GDP Wachstumsraten."

 

 

 

 

 

  

e-fundresearch: "Sehen Sie ein höheres Risiko für Inflation, Deflation oder Stagflation in den kommenden 1-2 Jahren?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (ISIN: DE0007019416) (02.05.2012): "In der Eurozone rechnen wir in den Peripherieländern mit deflationären, in den Kernländern mit inflationären Tendenzen in den kommenden 1-2 Jahren."

 

Marcus Tenaglia, CIIA, Fondsmanager, "SUPERIOR 1 - Ethik Renten A" (ISIN: AT0000855606) (30.04.2012): "Auf Sicht von 1-2 jahren rechnen wir mit geringen Wachstumsraten bei gleichzeitig niedriger (offizieller) Inflation. Auf Sicht von 2-3 jahren sind wir aber zuversichtlich, dass sich die Wirtschaft erholen wird und sehen eher kurzfristige Inflationsgefahren, welche die EZB aber aktiv bekämpfen würde.

Gerhard Erler, CPM, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (ISIN: AT0000986344) (25.04.2012): "Die Inflation ist derzeit maßgeblich von den hohen Energiepreisen beeinflusst. Im März lag die Teuerungsrate in Europa mit 2,7 % weiterhin über der von der EZB angepeilten 2%-Marke. Wir gehen davon aus, dass die Inflation in den nächsten Monaten sinken wird und erwarten im Jahresdurchschnitt 1,9 %. Infolge des konjunkturellen Tiefpunkts und der bescheidenen Wachstumsaussichten für die nächsten 1 – 2 Jahre wird die Inflation vorerst beherrschbar bleiben. Langfristig bestehen Risiken einer deutlich höheren Teuerung."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (ISIN: AT0000799846) (27.04.2012): "In diesem Zusammenhang kommt den Banken eine entscheidende Rolle zu. Zum aktuellen Zeitpunkt wird den Banken nicht zuletzt über die beiden LTROs seitens der EZB massiv Liquidität zur Verfügung gestellt. Die Geldmengenaggregate steigen derzeit aber nicht an, weil die Geschäftsbanken die Liquidität bei der Notenbank parken und das Volumen an Neukrediten damit nicht ansteigt. Erst wenn die zusätzlich Liquidität in der Realwirtschaft ankommt, d.h. das Kreditvolumen steigt, kann Inflation unserer Meinung nach ein Thema werden."

Mag. Thomas Neuhold, Fondsmanager, "Gutmann Europa-Anleihenfonds" (ISIN: AT0000856802) (25.04.2012): "In den kommenden 1-2 Jahren sehen wir nicht das Risiko von hoher oder negativer Inflation. In diesem Zeitraum ist eher zu erwarten, dass sich die aktuelle Inflationsrate wieder zwischen 1 und 2 Prozent bewegt. Allerdings besteht die Gefahr, dass schon in dieser Zeit die Inflationserwartungen für die Zeit danach deutlich ansteigen. Die beste Antwort darauf sind inflationsgebundene Anleihen."

Andrew Balls, Portfolio Manager, "Allianz PIMCO Europazins - A - EUR" (ISIN: DE0008476037) (27.04.2012): "We expect a recession for Europe in 2012 and weak growth (less than 2%) for 2013. Due to the low expectations for economic growth in the Euro area, inflation should remain tame. Peripheral countries will continue to face growth challenges due to the implementation of recent austerity programs. The risk for deflation in Europe is small. However, if a disorderly event occurs in the Euro-Zone such as a country leaving the Euro or a peripheral country requiring an immediate bail out, then the risk clearly will rise for deflation to occur. In regards to the United Kingdom, CPI will settle down at 2-2.5% next year (from current 3.5%). The Bank of England will leaves policy rates unchanged  with the possibility on one more round of Quantitative Easing (possibly GBP 25bn) if economic growth in the U.K. disappoints."

Gerd Rendenbach, Fondsmanager, "BayernInvest Renten Europa-Fonds" (ISIN: DE000A0ETKT9) (02.05.2012): "Ein Deflationsszenario wäre für die Kapitalmärkte sicher am schwierigsten zu verdauen, da die die Schuldenkrise langfristig nur über eine gewisse Inflationierung gelöst werden kann. Dieses Szenario erwarten wir jedoch nicht, sondern tendieren dazu, dem Stagflationsszenario das größte Risikopotential einzuräumen."

 

 

 

 

 

Frage 3

e-fundresearch: "Welche geldpolitischen Maßnahmen werden Notenbanken in den nächsten 12 Monaten setzen und welche Auswirkungen wird dies auf die Märkte haben?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (ISIN: DE0007019416) (02.05.2012): "Wir glauben, daß die EZB die Zinsen nur dann senken wird, wenn sich das Konjunkturbild weiter deutlich eintrübt. Wir können uns vorstellen, daß die EZB weitere unkonventionelle Maßnahmen ergreift, um auf Marktverwerfungen zu reagieren. Die EZB wird zunächst jedoch die Wirkung der großen Dreijahrestender abwarten und sieht aktuell die Politik in der Verantwortung."

Marcus Tenaglia, CIIA, Fondsmanager, "SUPERIOR 1 - Ethik Renten A" (ISIN: AT0000855606) (30.04.2012): "Wir rechnen in den nächsten 12 Monaten mit keinen regulären Maßnahmen wie Leitzinssenkungen oder gar -erhöhungen. Auch wenn der Markt teilweise eine Senkung fordert, so sehen wir keinen Sinn darin, da die Geldmarktsätze ohnedies weit unter dem Leitzins notieren. Bei den außerordentlichen Maßnahmen der EZB könnten wir uns vorstellen, dass im Falle massiver Verspannungen auf den Kapitalmärkten die EZB wieder zu Hilfe eilen würde, sei es durch Käufe von Anleihen am Sekundärmarkt, erweiterten Collateral Rules oder im worst case sogar durch eine ausgesprochene Zinsobergrenze für gewisse Governmentbonds. Weitere Liquiditätsmaßnahmen wie die zwei LTRO-Geschäfte erwarten wir allerdings nicht."

Gerhard Erler, CPM, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (ISIN: AT0000986344) (25.04.2012): "Die Notenbanken werden durch anhaltend niedrige Zinsen und eine  unkonventionelle Geldpolitik  weiterhin die Konjunktur und das Finanzsystem stützen. Die Rentenmärkte der „sicheren“ Staaten bleiben als risikolose Anlage begehrt, während die Zinsaufschläge der angeschlagenen Peripherieländer begleitet von hoher Volatilität (Risk-on/Risk-off) auf ihren hohen Niveaus verharren werden. Das allgemeine Zinsniveau wird ungewöhnlich tief bleiben." 

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (ISIN: AT0000799846) (27.04.2012): "Der Spielraum für die Notenbanken ist auf der Zinsseite aus unserer Sicht relativ beschränkt. Zinserhöhungen erwarten wir für den Zeitraum der nächsten 12 Monaten keine, die EZB könnte zwar die Zinsen einen Tick senken, de facto halten wir die Auswirkungen einer möglichen Zinssenkung in Europa für äußerst überschaubar. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass die Notenbanken wieder an den Anleihenmärkten als Käufer aktiv werden: die EZB, falls es wieder zu deutlich ansteigenden Renditen in den Peripheriestaaten kommt, die FED mit einem QE3-Programm falls sich die US-Wirtschaft sehr schwach entwickelt."

Mag. Thomas Neuhold, Fondsmanager, "Gutmann Europa-Anleihenfonds" (ISIN: AT0000856802) (25.04.2012): "Die Zinsen werden auf diese Zeit tief bleiben. Am ehesten ist von einer Weiterführung des SMP auszugehen. Das hätte punktuell positive Auswirkungen auf die betroffenen Peripheriestaaten und auch auf Covered Bonds, wenn diese wieder aufgekauft werden. Gegen Ende 2012 ist aus heutiger Sicht eine neue LTRO wahrscheinlich. Solche Operation würde dringend benötigte Hilfe bei der Konsolidierung der Banken bringen."

Andrew Balls, Portfolio Manager, "Allianz PIMCO Europazins - A - EUR" (ISIN: DE0008476037) (27.04.2012): "The European Central Bank, the Bank of England and the US Federal Reserve will aim to keep policy rates at current levels with the risk that the ECB may actually have to lower policy rates if the Euro-Zone crisis continues to worsen.  The aim of the central banks is to flood the banking system and markets with liquidity to promote stability in the banking system and encourage economic activity. The question still remains if the United States Federal Reserve will again (for a third time) engage in some type or form of quantitative easing (QE 3) if the American unemployment rate does not improve fast enough."

Gerd Rendenbach, Fondsmanager, "BayernInvest Renten Europa-Fonds" (ISIN: DE000A0ETKT9) (02.05.2012): "Notenbanken werden weiter ohne Rücksicht auf mögliche Inflationsgefahren eine expansive Politik betreiben (müssen), in erster Linie quantitative Maßnahmen, da der Spielraum bei Zinsen weitestgehend ausgereizt ist. Die Auswirkungen sind positiv für Spreadprodukte (eher risikobehaftete Anleihen) und neutral für erstklassige Staatsanleihen (da hier vom jetzigen Niveau aus kein Raum für niedrigere Kapitalmarktzinsen mehr besteht und die Diskussion um Inflation und somit steilere Zinsstrukturkurven immer wieder aufflammen wird und somit ein Gegengewicht bildet)."

 

 

 

 

 

Frage 4

e-fundresearch: "Bitte kommentieren Sie die Performance- und Risikokennzahlen Ihres Fonds im laufenden Jahr und in den letzten 3 bzw. 5 Jahren?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (ISIN: DE0007019416) (02.05.2012): "Seit der Finanzkrise ist die Kreditkomponente bei festverzinslichen Wertpapieren im Euroraum starken Schwankungen im Zeitablauf unterworfen. Immer schneller und stärker wechseln sich Phasen starker Spreadeinengung mit Phasen starker Spreadausweitung ab. Durch aktives Management konnten im Fonds die Spreadveränderungen innerhalb und zwischen den Rentenmarktsegementen gewinnbringend ausgenutzt werden. Dadurch war es auch in aktuellem Niedrigzinsumfeld möglich, stabile positive Erträge zu erzielen. Alle Positionierungen unterlagen dabei stets einem konsequenten Risikomanagement."

Marcus Tenaglia, CIIA, Fondsmanager, "SUPERIOR 1 - Ethik Renten A" (ISIN: AT0000855606) (30.04.2012): "Der Superior 1 - Ethik Renten hat YTD 3,20% erwirtschaftet. Auf 3y retour 7% p.a. und auf 5y retour 4,30. p.a. Die Volatilität sprang während der Finanzkrise Ende 2008 bis Ende 2009 kurzfristig deutlich an. Aktuell sinkt die Volatilität aber wieder aufgrund des relativ ruhigen Marktverlaufes und unserer kurzen Duration. Auf täglicher Basis beträgt die 3y vola aktuell 1,48% und die 5y vola 2,27%. Wir sind schon längere Zeit mit sehr kurzer Duration (aktuell 1,25) und mittlerer Restlaufzeit (aktuell 3,2 jahre) investiert. Dies hat uns zwar Performance aus der Zinsbewegung gekostet, hat aber gleichzeitig das Portfolio schockresistent gemacht. Unsere Performance ist carry- und spreadgetrieben da wir einen hohen Anteil an Bankanleihen halten. Diese Bankanleihen haben aber durchwegs kurze Restlaufzeiten und sorgen dementsprechend ebenso für Stabilität wie die hochqualitativen covered Bonds und Staatsanleihen mit mittlerer Restlaufzeit."

Gerhard Erler, CPM, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (ISIN: AT0000986344) (25.04.2012): "Der 3 Banken Europabond-Mix erzielte mit Stichtag 23. April 2012 folgende Performancezahlen:

 

Der Fonds konnte bei geringer Volatilität stabile Erträge erwirtschaften. Der Mehrertrag gegenüber einer risikolosen Veranlagung im Vergleich zum eingegangenen Risiko liegt in allen wichtigen Perioden im positiven Bereich."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (ISIN: AT0000799846) (27.04.2012):
"Performance YTD:  + 5,32%
Performance 3 Jahre:  + 8,97% p.a.
Performance 5 Jahre:  + 4,30% p.a.

Tracking Error:  2,96%

Im Zeitraum seit 5 Jahren liegt die Fondsperformance relativ exakt auf Benchmarkniveau (aktive Rendite -0,26% p.a.). Deutliche Outperformance konnte im 3-Jahreszeitraum mit einer aktiven Rendite von 3,54% p.a. bzw. auch im laufenden Jahr mit einer aktiven Rendite von 2,65% erwirtschaftet werden. Für den 3jährigen Berichtszeitraum beträgt die Information Ratio beachtliche 0,89."

Mag. Thomas Neuhold, Fondsmanager, "Gutmann Europa-Anleihenfonds" (ISIN: AT0000856802) (25.04.2012): "Durch die relativ lange Duration des Fonds ergibt sich über 3 und 5 Jahre eine durchschnittliche Volatilität, die über jener von kürzeren Anleihefonds liegt. Die stärkste Performance erzielten wir während und nach der Lehman-Krise, da wir hier am besten antizyklisch agieren konnten. In Summe verdanken wir die Performance einer vorausschauenden Handlungsweise, die die Zahl der „Paniktrades“ quasi auf Null reduzierte."

Andrew Balls, Portfolio Manager, "Allianz PIMCO Europazins - A - EUR" (ISIN: DE0008476037) (27.04.2012): "The return of the fund over the current year was 3.32%*. The cumulative return over the past 3** and 5 years*** was 18.56% and 23.64% respectively."

* 2011: 5.49%; 2010: 7.28; 2009: 7.76; 2008: 5.92; 2007: 0,09
** 31.12.2008-31.12.2011
*** 31.12.2006-31.12.2011

Gerd Rendenbach, Fondsmanager, "BayernInvest Renten Europa-Fonds" (ISIN: DE000A0ETKT9) (02.05.2012): "Die letzten 3 und 5 Jahre haben wir uns nahezu ausschließlich auf Staatsanleihen konzentriert, um vom Trend der sinkenden Zinsen bei erstklassigen Schuldnern zu profitieren und erzielten damit ein Rendite von  13,67%/ 4,36% p.a. (3 Jahre) bzw. 28,85%/5,20% p.a. (5 Jahre) bei einer Volatilität von 5,01% p.a. (3 Jahre) bzw. 4,74% p.a. (5 Jahre).  Seit diesem Jahr haben wir daneben auch verstärkt einen Fokus auf Spreadprodukte wie covered bonds und corporates als Beimischungen zu Staatsanleihen gesetzt. Nach den 3 JahresTendern der EZB hat genau diese Maßnahme zu einer sehr positiven Performance  von aktuell 6,97% bei einer Volatilität von 5,90% p.a. geführt. Unsere defensive Durationssteuerung hat ein noch besseres Ergebnis verhindert. Der Tracking Error zur Benchmark wurde durch Beimischungen bewusst auf 2,92% per 31.3.12 erhöht."

 

 

 

 

 

Frage 5

e-fundresearch: "Erzielten Sie in den letzten 5 Jahren Out- oder Underperformance vs. Benchmark und welchen Anteil repräsentierte die Titelauswahl (Performance Attribution)?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (ISIN: DE0007019416) (02.05.2012): "Der Fonds hat in den vergangenen fünf Jahren eine Wertentwicklung von 33,06% erzielt. Einer der wichtigsten Performancetreiber war die Asset Allokation, die Gewichtung der verschiedenen Rentenmarktsegmente Staatsanleihen, Quasi-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen sowie Covered Bonds im Fonds. Wie die folgende Grafik zeigt, wurde die prozentuale Gewichtung der einzelnen Rentenmarktsegmente im Zeitablauf aktiv gesteuert."

Marcus Tenaglia, CIIA, Fondsmanager, "SUPERIOR 1 - Ethik Renten A" (ISIN: AT0000855606) (30.04.2012): "Wir messen uns an keiner Benchmark da wir ausschließlich aktives Fondsmanagement betreiben und versuchen für unsere Investoren in jeder Marktlage einen positiven Ertrag zu erzielen. Außderdem gibt es für unsere ethischen Ausrichtung aktuell leider keine passende Benchmark."

Gerhard Erler, CPM, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (ISIN: AT0000986344) (25.04.2012): "Der 3 Banken Europa Bond-Mix erwirtschaftete in den letzten 5 Jahren eine jährliche Rendite von 4,70 % p.a. Die Benchmark erzielte im gleichen Zeitraum eine Performance  von 4,16 % p.a.. Der Fonds konnte die Benchmark nach Kosten pro Jahr um 0,55 % schlagen. Das Hauptaugenmerk im Fonds liegt klar auf den starken Euroländern. Die schwachen Peripherieländer wurden gemieden. Daher ist die Outperformance im Wesentlichen auf die Ländergewichtung zurückzuführen. Zudem wird ein geringer Teil des Fondsvermögens in hochwertige Unternehmensanleihen investiert, die ebenfalls einen Mehrwert zur Benchmark lieferten."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (ISIN: AT0000799846) (27.04.2012): "In den letzten 5 Jahren konnte eine Rendite von 4,3 % p.a. erzielt werden, welche sich fast genau auf Benchmarkniveau befindet. Duration- und Währungsstrategien spielen bei unserem Managementansatz eine untergeordnete Rolle. Den damit größten Anteil an der aktiven Rendite liefert die Einzeltitelauswahl."

Mag. Thomas Neuhold, Fondsmanager, "Gutmann Europa-Anleihenfonds" (ISIN: AT0000856802) (25.04.2012): "Über den 5-Jahres-Zeitraum erzielten wir (nach Kosten!) genau die Benchmarkperformance. Das ist zu 100% auf die Titelauswahl zurückzuführen, da die Duration in dieser Zeit wenig aktiv gemanagt wurde."

Andrew Balls, Portfolio Manager, "Allianz PIMCO Europazins - A - EUR" (ISIN: DE0008476037) (27.04.2012): "Over the past 5 years, the fund returned 6.04% annualized gross of fees vs. the benchmark**** performance of 5.17%. For the period 31/10/2007 to 31/03/2012 the selection effect of the gross-of-fee performance is 6.4% meaning 2.04% of 31.68%. In terms of the outperformance the selection effect is 38.8% meaning 1.69% of 4.36%."

**** JP Morgan GBI Europe

Gerd Rendenbach, Fondsmanager, "BayernInvest Renten Europa-Fonds" (ISIN: DE000A0ETKT9) (02.05.2012): "In den letzten Jahren 5 Jahren erzielten wir eine Outperformance zur Benchmark."

 

 

 

 

 

 

 

 

Performance Daten der Top-10 Tabelle per 23.04.2012:

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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