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Fund Update: Acatis Aktien Global Fonds UI A

Das folgende Fund Update bietet einen Rückblick auf die Performance des Fonds über die letzten sechs Kalenderjahre sowie über die aktuelle Entwicklung. Der Fondsmanager Dr. Hendrik Leber zeigt die wichtigsten Punkte des Investmentprozesses und seiner Strategie auf. Funds | 30.05.2012 04:30 Uhr

Investment Universum, Prozeß, Strategie und Benchmark - Wie investiert der Fondsmanager? (ISIN: DE0009781740)

Investmentphilosophie
Der Fonds investiert überwiegend in Unternehmen, die auf Grund der traditionellen Aktienanalyse (fundamentale "Bottom-up"- Analyse verschiedener Einzeltitel) ausgewählt wurden. Dabei erfolgt die Selektion der Titel nach den klassischen Shareholder-Value-Aspekten. Es wird in Unternehmen investiert, die mindestens nach einem der folgenden Kriterien unterbewertet sind:
  • Unterbewertete Unternehmenssubstanz
  • hohe Ertragskraft (die sich nicht im Börsenkurs widerspiegelt)
  • überdurchschnittlich hohe Ausschüttungen
  • vernachlässigte Branchen oder Länder
  • überschätzte Krisen.
Wesentlich für die Entscheidung sind die Transparenz des Rechnungswesens und die Corporate Governance des Unternehmens. Die Vorauswahl der Aktien erfolgt nach einem quantitativen Screening. Die Entscheidung für einen Kauf fällt dann nach gründlicher Einzelanalyse der Firmeninformationen. Ein Verkauf findet statt, wenn der faire Wert erreicht ist.

Investmentprozess
Unser Investmentprozess ist fundamental, d.h. wir verwenden für unseren Selektionsprozess Fundamental- und Bilanzdaten und keine Kurs– oder volkswirtschaftlichen Daten.

Schritt 1: Suchen
Wir schränken in unserer Datenbank das Investmentuniversum von 45.000 Aktien auf zunächst 12.500 Aktien mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 100 Mio. EUR ein, später dann auf 3.900 Aktien mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. EUR.

Schritt 2: Finden
Danach verwenden wir statistische Instrumente. Vier Filterungen finden statt:

  • High Score Länder und Branchen: Mit Hilfe der ermittelten Daten und einem für jedes Land und Branche angepassten Regressionsmodell ermitteln wir die relative Attraktivität von Ländern und Branchen.
  • High Score Aktien: Für alle Aktien wird ein „Score“ (Punktwert) aus der Analyse der Kennziffern berechnet.
  • Intrinsic Return: Eine Schnellbewertung mit den Variablen Substanz, Rendite und Wachstum identifiziert preisgünstige Aktien und berechnet deren erwartete Rendite.
  • True Value: Mindestens eine wichtige Value-Kennziffer (beispielsweise Kurs-Buchwert-Verhältnis) muss nach traditionellen Kriterien attraktiv sein.

Schritt 3: Analysieren
Etwa 20 Aktien, die sowohl die Value-Kriterien erfüllen als auch einen hohen Score haben, werden nach qualitativen Aspekten vom Fondsmanagement im Detail analysiert. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Marktstellung eines Unternehmens. Hat es einen Burggraben, der Wettbewerber auf Distanz hält und hohe Margendurchsetzungsfähigkeit vermuten lässt? Dies stellt den Hauptteil unserer Arbeit dar.

Schritt 4: Preis ermitteln/ Bewertung
Eine ausführliche Bewertung (Fair Value), von mindestens 2 Personen unabhängig durchgeführt, selektiert unterbewertete Aktien mit ausreichend hoher Sicherheitsmarge.

Schritt 5: Kaufen, Justieren und Verkaufen
Selektierte Aktien werden gekauft und durch laufende Justierung in der optimalen Gewichtung gehalten. Aktien mit unzureichender Sicherheitsmarge werden verkauft.

Performance Rückblick 2006

Dr. Hendrik Leber: "Man sieht dem guten Jahresendergebnis kaum an, auf wie schwierige Weise es erzielt wurde. Mitte 2006 kam es zu einem kräftigen Vertrauensverlust in die Emerging Markets. Davon wurden auch unsere Investments im Fernen Osten betroffen. Ausserdem gab es erste Kursrückschläge in baunahen Branchen (z.B. Bauholz) – erste Vorboten der noch kommenden Krise. Durch beherztes Umschichten in Qualitätstitel der entwickelten Länder konnten wir den Rückstand gegenüber dem Index wieder einholen. Beste Aktien: VW Vorzüge, der australische Rohstoffproduzent Zinifex, die von Warren Buffett übernommene deutsche Rückversicherung Kölnische Rück."

Performance Rückblick 2007

Dr. Hendrik Leber: "Schon ab Jahresende 2006 waren wir skeptisch, ob die scheinbar so positive Großwetterlage auch 2007 noch anhalten würde. Erste Berichte zur Subprime-Situation in den USA erschienen ja schon im November 2006. So rüsteten wir uns mit Sicherungsgeschäften für das Jahr 2007 aus. Bis zum November 2007 führte dies auch zu einer klaren Outperformance insbesondere in Abwärtsphasen. Wir waren überzeugt, daß auch andere Marktteilnehmer unsere Ansicht teilten und nahmen darum an, daß die Krise Ende des Jahres ausgestanden sei. Der letzte Monat des Jahres 2007 überraschte uns jedoch noch einmal negativ. Beste Aktien: VW Stämme, der niederländische Navigationsgeräte-Anbieter Tomtom, der japanische Handelskonzern Sojitz."

Performance Rückblick 2008

Dr. Hendrik Leber: "In dem miserablen Börsenjahr 2008 konnten wir unsere Stellung besser halten als Andere. Das lag ganz wesentlich an den rechtzeitig eingebauten Kursicherungen, die die Outperformance gegenüber dem Index speziell in den Abwärtsphasen, aber auch in den darauf folgenden steilen Kurserholungen im wesentlichen erklären. Unsere besten Aktien: Der chilenische Düngemittelhersteller Quimica, der deutsche Hypothekenvermittler Interhyp, der amerikanische Raumausstatter Bed Bath and Beyond."

Performance Rückblick 2009

Dr. Hendrik Leber: "Im Jahr 2009 stand Sicherheit für uns an vorderster Stelle. Immer wieder die Frage: „Können wir mit unseren Investments ruhig schlafen?“ Da unser Vertrauen in erstklassige Unternehmen sehr hoch war, konnten wir die steile Kurserholung der Aktien im zweiten Quartal mühelos mitnehmen. Gegen Jahresende verlangsamte sich unsere Outperformance, da wir dem wiedererstarkten Optimismus anderer Anleger nicht folgen wollten. Beste Aktien: Der Emissionshändler Ecosecurities, der Möbelhersteller Ekornes und der Düngemittelproduzent Uralkali."

Performance Rückblick 2010

Dr. Hendrik Leber: "Unser Ziel ist es, die Renditevorgabe von 10% p.a. zu übertreffen. Wir tun dies, indem wir Aktien selektieren, die in unserer Planung eine höhere Rendite erwirtschaften als die vorgegebenen 10%. Da wir gegenüber der Schuldenpolitik der großen Nationen mißtrauisch sind, haben wir uns 2010 im sicheren Hafen der großen, international aufgestellten und günstig bewerteten Aktien bewegt. Mit dieser konservativen Politik wurden wir von eher spekulativen Aktien abgehängt, die im Zuge des Quantitativen Easing der US-Notenbank im letzten Quartal nach oben getrieben wurden.
Beste Aktien: Der Möbelhersteller Ekornes, die Deutsche Lufthansa, der norwegische Energieausrüster Aker Solutions."

Performance Rückblick 2011

Dr. Hendrik Leber: "Das Jahr 2011 war für unseren Fonds zunächst durch ein niedriges Beta gekennzeichnet. Kursschwankungen der breiten Indizes nach oben oder unten schlugen sich nur gedämpft in der Entwicklung der Fondspreise wieder. Seit dem August jedoch, also seit offenkundig wurde, daß eine größere Staatsverschuldungskrise in Südeuropa zu lösen ist, gingen die Kurse für wenige Wochen steil nach unten. Der anschließende Wiederaufschwung konnte den vorhergegangenen Kursverlust nicht mehr aufholen, so daß das Jahr mit einem leichten Minus endete. Insgesamt hatten 17 Titel im Portfolio eine Performance im positiven zweistelligen Prozentbereich, darunter an vorderster Stelle Biofrontera,  Daito Trust und Wellpoint."

Performance 2012 - Year-to-Date

Dr. Hendrik Leber: "Das erste Quartal brachte eine sehr positive Rückkehr zur Normalität.
Das Nachlassen des Stress am Kapitalmarkt verwandelte sich sofort in steigende Aktienkurse. Da ACATIS den Fonds fast zu 100% investiert hatte, konnten die Anleger unmittelbar davon profitieren und den Vergleichsindex mit dem Fonds schlagen. Aeropostale, Western Digital und Biofrontera waren die besten Aktien in diesem Zeitraum.  Kursgewinner und Verlierer stehen aktuell  im Zahlenverhältnis 3 zu 1 zueinander."

Performance seit 2007

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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