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US-Wachstumswerte sind positiv

Amerika hat seine Hausaufgaben erledigt und weist Stabilität im Banken- und Immobilien-Sektor auf, sowie Wachstum im Bereich Energie. Welche globalen Auswirkungen diese Entwicklungen haben und wie der AXA Framlington American Growth Strategy davon profitiert, erklärte Matthew Lovatt. Funds | 25.05.2012 04:33 Uhr

“Wir sind fundamentale bottom-up Fondsmanager, also eher von der traditionellen Seite”, beginnt Matthew Lovatt, Global Head of Business Development bei AXA  Investment Managers, die Expertise von AXA Framlington zu erklären. „Gerade in der Zeit von 2003 bis 2007 hat sich die Investment Welt grundlegend verändert und Aktien haben nur dann überlebt, wenn sie ein starkes Geschäftsmodell und ein gutes Management vorweisen konnten. Aktien, die dies nicht hatten, haben die Krisenjahre nicht überlebt.“

Die US Marktwirtschaft

„Für mich ist die derzeitige Marktlage ziemlich zäh verglichen mit den vergangenen 176 Jahre. Nur 16 der letzten 176 Jahre hatten einen schlechteren 10-Jahres rolling return als heute“, fasst der AXA Experte die ungewöhnliche Situation zusammen. Gerade Aktienmärkte haben sich äußerst schlecht entwickelt was dazu führte, dass diese Assetklasse nur mehr sekundär im Interesse von Investoren stand.

Für Lovatt sieht es nicht so aus als würde Deflation in den USA ein Risiko sein. Seiner Meinung nach hätte man dieses Thema in den letzten vier Jahren ausreichend diskutiert, aber die Anleger seien eher am inflationsindexierten Anleihenmarkt interessiert. Somit sei das Gespräch nun langsam aber sicher in die andere Richtung gewechselt. Der Wirtschaftsexperte sieht daher zukünftig ein bisschen Wachstum, etwas Inflation und einen Anstieg der Bond Yields voraus.

Effektive Wirtschaft fördert Neugründungen

„Die US Wirtschaft ist eine der effektivsten bezüglich der Kapital-Erwirtschaftung“, gibt sich der US Experte positiv. Sowohl die Finanzierungs- als auch die Funding-Strukturen sind sehr ausgereift und bereits langfristig getestet in den USA. Gerade als Entrepreneur stünden einem alle Türen offen. Unternehmensgründer würden guten Zugang zu Kapital erhalten sowie aktive und offene Geschäftsmodelle leben können. Als wichtigster Indikator für diese Aktivitäten sieht der AXA Experte das Vorhandensein von Krediten.

Kredite sind wieder zu haben

Kreditgeber haben ihre Auszahlungen und Bewilligungen bereits Anfang 2007 auf null heruntergefahren - dies bezeichnete den Beginn der Krise. Vor allem die industrielle Produktion hat aufgrund dessen drei harte Quartale durchleben müssen. „Aber das Blatt habe sich mittlerweile gewendet, Kredite sind wieder verfügbar und das amerikanische Bankensystem konnte sich sanieren“, erläutert Lovatt. Im Gegensatz zur Europa, das nach wie vor seine Hausaufgaben nicht gemacht habe, hätten die US Banken die Situation erkannt und die „bittere Pille geschluckt“.  „Natürlich sind die USA nicht perfekt, aber sie stehen wesentlich besser da als andere Staaten dieser Welt. Im Vergleich zu Europa sind die USA geradezu strahlend“, so Matthew Lovatt.

Amerikanischer Immobilien Markt erholt sich

Gerade der amerikanische Immobilienmarkt wurde mit dem Platzen der Blase in Verbindung gebracht und erregte die Aufmerksamkeit der Investoren weltweit. Laut dem AXA Experten gäbe es bereits erste Anzeichen einer Aufwärtsbewegung. Die Hausbauer und auch die Immobilienbesitzer würden ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen - nicht zuletzt aufgrund der wiederhergestellten Verfügbarkeit von Krediten. Lovatt erwartet nicht eine baldige Rückkehr der wirtschaftlichen Aktivitäten in diesem Sektor auf das Vorkrisen-Level, jedoch zumindest eine Stabilisierung und Seitwärts-Bewegung des Marktes.

USA: Vorreiter bei Öl-Produktion

Nach 20 Jahren des Rückgangs im Öl- und Gas-Produktionssektor in den USA erwartet der AXA Experte nun eine entgegengesetzte Entwicklung. Lovatt prognostiziert, dass die USA bereits 2014 am selben Level sein werden wie bereits in den 1970’ern. „Dies bedeutet einen massiven Wandel. Die Industrie steckt nach wie vor in den Kinderschuhen, da die Energieproduktion eher zweitranging war bevor die Preise in die Höhe schossen. Jetzt aber haben wir nicht nur die Energiereserven, sondern eben auch die notwendige Technologie entwickelt. Jede Bohrung und Grabung zeigt uns mehr wie wir besser werden können“, fasst der AXA Experte zusammen. Das Problem in Amerika sei zwar, dass anders als in Saudi Arabien, nicht riesige Ölvorkommen an einer Stelle zu finden seien, aber  viele kleine Reservoirs über das Land verstreut sind. Damit sind das Fracking und die Bohrungen zwar  kostenintensiver, allerdings aufgrund der erheblichen Vorkommen kein großes Problem. Nach Meinung von Matthew Lovatt wird die USA bis zum Ende dieses Jahrzehnts der größte Ölproduzent der Welt sein.

Gerade diese Vormachtstellung wäre ideal für die US Wirtschaft um Wachstum generieren zu können. „Amerika wird wieder die wirtschaftliche Führung übernehmen. Wir brauchen eine Wachstumsmaschine auf der Welt. Dies wird positiv für alle Länder, auch dem krisengeschüttelten Europa, sein“, bringt es Lovatt auf den Punkt.

Der Fonds

Das Fondsmanager Team rund um Stephen Kelly konzentriert sich auf aktives bottom-up Stock Picking. Unternehmen, die bereits langfristig gute Geschäftsmodelle und ein starkes Management aufweisen, sind für Investments interessant. Dabei werden oft Nischen-Unternehmen in einem Mainstream Sektor evaluiert: Salesforce ist ein Beispiel aus dem Technologie Sektor, das zwar nur 21,8 Mrd Marktkapitalisierung aufweist, aber ein 5-Jahres Revenue Wachstum von +355,9 Prozent. Damit ist dies wesentlich interessanter als etwa die weltweit bekannte Marke Microsoft mit 267,1 Mrd. Marktkapitalisierung aber einem 5-Jahres Revenue Wachstum von lediglich +57,9 Prozent.

Per Ende März 2012 wies der AXA WF Framlington American Growth A EUR (ISIN: LU0361788507) ein Volumen von 522,99 Mio USD auf. Seit Auflegung am 30.09.2009 konnte er eine Performance von +60,58 Prozent p.a aufweisen und liegt damit etwas besser als die Benchmark Russell 1000 Growth TR mit +59,83 Prozent p.a.

Seit Anfang des Jahres 2012 bis 22.05.2012 konnte der Fonds eine Performance von +12,05 Prozent p.a und die Benchmark +9,78 Prozent p.a. erwirtschaften:

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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