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Bewertungen fast so attraktiv wie 2009

Laut den Experten von Comgest macht das aktuell schwache globale Wachstum den Emerging Markets zu schaffen. Nichtsdestotrotz sehen sie attraktive Investmentchancen für Anleger. Vincent Strauss, Head of Global Emerging Markets Equity, weist auf die aktuellen Bewertungen hin. „Sie sind fast so attraktiv wie 2009“, meint er. Funds | 27.07.2012 02:00 Uhr
Lauwarmes Wachstumsumfeld

Vincent Strauss
Vincent Strauss
„In der ersten Jahreshälfte mussten sich die Märkte an das lauwarme Wachstumsumfeld anpassen“, sagt Strauss. So stehe die globale Industrieproduktion auf dem niedrigsten Stand seit der Lehman-Krise. Europa befinde sich wiederum „praktisch in einer Rezession“, was letztlich auch die großen Schwellenländer belaste. „Man darf nicht vergessen, dass etwa 16 Prozent der chinesischen Exporte nach Europa gehen“, so Strauss.

Verzweifelte Suche nach Wachstum

„Die Weltwirtschaft sucht verzweifelt nach Wachstum“, bringt Strauss das aktuelle Umfeld auf den Punkt. So könnten die Emerging Markets jetzt die Rechnung für – in euphorischen Zeiten begonnene – ambitionierte Entwicklungsprojekte präsentiert bekommen. „Im Falle von enttäuschenden Wachstumszahlen könnte es auch zu Problemen bei der Finanzierung von Infrastrukturprojekten kommen“, so Strauss.

Neue Stimuluspakete?

Ein weiteres Problem sei, dass die Fremdwährungsreserven der Schwellenländer angesichts der stark zurückgehenden Überschüsse in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Angesichts der schwachen externen Nachfrage müssten nämlich die großen Emerging Markets die Inlandsnachfrage stimulieren. „In China werden wir kein Wachstumspaket wie 2009 sehen. Stattdessen wird höhere Inflation akzeptiert“, so Strauss.

Hoher Preis für Sicherheit

„Die Kehrseite dieser Entwicklungen sind einmal mehr attraktive Bewertungen – auch wenn diese derzeit nicht ganz so niedrig sind wie 2009“, so Strauss weiter. Nichtsdestotrotz wären Investoren angesichts der schwer einschätzbaren Entwicklung der Wirtschaft dazu bereit, für Sicherheit einen hohen Preis zu bezahlen – etwa für die Staatsanleihen entwickelter Länder oder defensive Schwellenländeraktien.

Erstes Halbjahr: Index vorne

Jean-Louis Scandella
Jean-Louis Scandella
Laut Jean-Louis Scandella, Senior Emerging Markets Fund Manager, ist der Comgest Growth Emerging Markets (IE0033535182) Ende des zweiten Quartals um 1,8 Prozent hinter dem Index gelegen. Im ersten Quartal, als die Märkte stiegen, sei die Performance schlechter ausgefallen. „Das ist ein übliches Muster, ebenso wie die Tatsache, dass wir in fallenden Märkten in der Regel outperformen.“ Insgesamt steht seit Jahresbeginn ein Plus von 2,39 Prozent zu Buche.

Problem: Gold-Exposure

Die Underperformance gegenüber dem Index sei auf zwei Entwicklungen zurückzuführen – sprich, das Gold-Exposure sowie die schwache Performance der taiwanesischen Technologieunternehmen. „Auf der anderen Seite haben sich die großen Portfoliopositionen gut geschlagen. Sehr zufrieden waren wir auch mit der Performance einzelner Titel wie etwa jener des chinesischen sozialen Netzwerkes Tencent.“
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
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Attraktive Bewertungen

Für das Portfolio sprechen laut Scandella die aktuellen Bewertungen – wie ein KGV von 13x auf Zwölfmonatssicht sowie ein KBV von 2,1x. Aber auch die Gewinnschätzungen schauen vielversprechend aus: So liegt das erwartete durchschnittliche Gewinnwachstum pro Aktie für das laufende Jahr bei 18 Prozent. Für die nächsten fünf Jahre ist immerhin ein Plus von 15 Prozent zu erwarten.

Drei Trends

Wie Scandella erklärt, werden derzeit drei Wachstumstrends im Portfolio umgesetzt. „Der wichtigste Trend bleibt nach Infrastruktur und Exportwachstum nach wie vor die wachsende Mittelschicht in den Emerging Markets.“ Davon profitieren würden unter anderem Lebensmittelhersteller. Zuletzt habe man den Anteil von Versicherungen und Internetunternehmen aufgestockt.

Top-Pick: BHEL

Wojciech Stanislawski
Wojciech Stanislawski
Zu den letzten Positionen die gekauft wurden, zählt der indische Energie-Equipment-Hersteller BHEL. Laut Wojciech Stanislawski, Senior Emerging Markets Fund Manager, sehen die Wachstumsaussichten für den Marktführer gut aus. So habe sich die indische Regierung bereit erklärt, die Stromkapazitäten in dem chronisch unterversorgten Land in den kommenden fünf bis sieben Jahren stark auszubauen.
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