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Liquidität stützt Aktien

Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstand der DJE KAG, zeigt die aktuellen Rahmenbedingungen für die internationalen Märkte auf. Auch wenn es gelte Risiken im Auge zu behalten, so könne 2013 ein gutes Aktienjahr werden. Dafür spreche etwa die Überschussliquidität. Funds | 13.03.2013 02:00 Uhr
Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstand der DJE KAG
Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstand der DJE KAG

ECRI korreliert mit S&P 500

Positiv schätzt Kaffarnik ein, dass der ECRI Frühindikator mittlerweile mit dem S&P 500 korreliert. Der US-Aktienindex steht bekanntlich kurz vor einem historischen Rekordhoch. Das Vertrauen der US-Konsumenten habe wiederum – wie es der Conference Board-Index bestätigt – zum Jahreswechsel unter der „Fiscal Cliff“-Problematik gelitten. „Mittlerweile wurde der Schock gut verdaut“, so Kaffarnik.

USA: ISM steigt

„Auch der ISM-Einfkaufsmanager-Index USA zieht wieder nach oben“, so der Experte weiter. Einer „Auferstehung von den Toten“, komme wiederum die Erholung des US-Häusermarktes gleich. „Man kann von durchaus soliden Zuwachsraten sprechen“, kommentiert Kaffarnik die vom S&P/Case-Shiller Hauspreisindex USA bestätigte, seit Anfang 2012 anhaltende, Aufwärtsbewegung.

„DAX hat recht bekommen“

Was die Auftragseingänge in der deutschen Industrie betrifft, sieht Kaffarnik die Abwärtsdynamik gebrochen. Insgesamt habe sich das Geschäftsklima in Deutschland wieder verbessert, was auch der ifo-Index unterstreiche – und zwar sowohl die Erwartungs- als auch die Beurteilungskomponente. „Der lange vorauseilende DAX hat recht bekommen“, so Kaffarnik.

Problem: Jugendarbeitslosigkeit

Wenig Neues gibt es von der Entwicklung der Privatkundenkredite zu berichten – sprich, sie gehen weiter zurück. „Die Erwerbsquote bleibt hoch, aber die Arbeitslosenquote steigt stark“, erklärt der DJE-Experte die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt in der Eurozone. Die größte Sorge bleibe die hohe Jugendarbeitslosigkeit – vor allem in den südeuropäischen Mitgliedsstaaten.

China weltgrößter Automarkt

Während der Automarkt in der Eurozone weiter zurückgeht – im Vorjahr wurden in der EU so wenige Autos verkauft wie seit 17 Jahren nicht mehr – zeigt sich in China das gegenteilige Bild: Die Autoverkäufe haben seit 2006 stark zugenommen. „China ist heute der größte Automarkt der Welt. Der Einzelhandelsumsatz in der – noch – zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sei zuletzt wieder leicht gestiegen. 

Leichte Zuflüsse in Aktienfonds

Das Nettovermögen der US-Haushalte hat, laut Kaffarnik, noch nicht den Stand von vor der Finanzkrise erreicht. Nichtsdestotrotz habe sich die Ausgangslage wieder deutlich verbessert. Erstaunlich sei wiederum der seit Ende 2008 anhaltende Mittelzufluss in niedrig rentierende Rentenfonds, während gleichzeitig Mittel aus Aktienfonds fließen. Seit Ende 2012 sei es jedoch wieder zu leichten Zuflüssen in Aktienfonds gekommen.

Hohe Dividendenrenditen

„Die Überschussliquidität bleibt ein Support für Aktien“, sagt Kaffarnik. Ein wichtiges Thema würden die Dividendenrenditen sein – vor allem nachdem sich der Geldmarkt am Boden befinde. Die aktuelle DAX-Dividendenrendite liege mit 3,4 % über den langjährigen Durchschnitt von 2,58 %, ebenso wie der MDAX mit 2,4 % (Durchschnitt seit 1980: 2,01 %). Das DAX-KGV sei mit 12,0 derzeit attraktiv (15,06).

Positives Sentiment

Was den Dow Jones Industrial Average betrifft, schätzt der Experte das Sentiment als positiv ein. „Der Anteil an Optimisten ist relativ hoch und der Anteil an Pessimisten relativ gering“, sagt er. Positiv sei ebenfalls zu deuten, dass die Gesamtaktienquote der US-Fondsmanager – gegenüber dem S&P 500 – vor einigen Wochen einen historischen Höchststand erreicht hat.

Unerwartete Risiken entscheidend

Trotz der grundsätzlich guten Rahmenbedingungen, sei es wichtig sich auch mit möglichen Risiken auseinanderzusetzen. Davon gebe es eine ganze Reihe, meint Kaffarnik mit Hinblick auf die politische und wirtschaftliche Lage in Italien oder den Atomstreit mit dem Iran. „Die entscheidenden Risiken sind letztlich immer die, die wir nicht auf dem Screen haben“, stellt er klar.

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