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Im Fokus: Wert und Wachstum

Ed Cowart setzt mit dem Nordea 1 – North American All Cap Fund (LU0772958525) auf eine Kombination aus Value und Growth. Funds | 21.03.2013 02:00 Uhr
Ed Cowart CFA, Manager des Nordea 1- North American All Cap Fund
Ed Cowart CFA, Manager des Nordea 1- North American All Cap Fund
 „Es ist grundsätzlich nicht falsch Risiken einzugehen. Allerdings sollte man wissen, wo diese liegen“, so der Fondsmanager zu einem weiteren Aspekt seines Ansatzes.

„VARG“-Strategie

„Value at reasonable growth“(VARG), fasst Cowart seine Investmentphilosophie zusammen. „Großartige Unternehmen können sich als schreckliches Investment herausstellen, wenn man für sie zu viel bezahlt“, so der -Experte. Gleichzeitig sei die Vorgabe eines vernünftigen Wachstums ein Schutz vor „Value-Fallen“.

Geduld wichtig

„Man muss oft etwas Geduld an den Tag legen, bis sich der wahre Wert eines Unternehmens zeigt“, so Cowart. Dementsprechend liege die durchschnittliche Halteperiode einer Fondsposition bei 2,5 Jahren. „Egal wie sehr wir ein Unternehmen letztlich mögen, ohne Value-Argument wird es nicht den Weg ins Portfolio finden“, stellt der Experte klar.

Zwei Grundsatzkriterien 

Auch wenn man je nach Branche und Marktkapitalisierung unterschiedliche quantitative Faktoren voraussetze, so müssten grundsätzlich zwei Kriterien vorliegen: Die Bewertungskennzahlen müssten unter dem historischen Durchschnitt oder dem Branchendurchschnitt liegen. Gleichzeitig müssten die Gewinne und der freie Cashflow positiv sein sowie sich wirksam verbessern. Darüber hinaus sollte der Börsenwert zum Kaufzeitpunkt bei mindestens 250 Millionen USD liegen.

Qualitäts-Bias 

„Es ist grundsätzlich nicht falsch Risiken einzugehen. Allerdings sollte man wissen, wo diese liegen“, so Cowart. Hilfreich sei in diesem Zusammenhang ein Portfolio mit einem starken Qualitäts-Bias. Aus dem Universum des U.S. All Cap Equity Russell 3000-Index würden nach Bewertungs- und Wachstums-Screening 2.500 Aktien wegfallen, nach dem darauffolgenden Risikomanagement weitere 300 bis 500. Im Fonds landen 30 bis 50 Positionen. 

Beispiel: Cardinal Finance

Zu den Firmen, die in den „VARG-Zielkorridor“ fallen, zählt Cowart die Hypothekenbank Cardinal Financial. „Das Unternehmen verfügt über ein sehr kompetentes Management, einen erfolgreichen Markennamen sowie eine überdurchschnittliche Asset-Qualität.“ Der Anlagenbauer SPX punkte wiederum mit Technologie-Knowhow und vielversprechenden Wachstumsaussichten.

Verkauf bei Stimmungsumschwung

Veräußert werden Positionen, laut Cowart, unter anderem für den Fall, dass der Aktienkurs ein Niveau erreicht hat, das als nicht mehr günstig eingeschätzt wird, sich ein grundlegender Stimmungsumschwung unter Anlegern hin zu Managern, die kurzfristgen Trends folgen vollzieht sowie sich die Fundamentaldaten eines Unternehmens oder einer Branche verschlechtern.

Verkaufsbeispiele

Laut Cowart wurde etwa das Bahnunternehmen Burlington Northern Santa Fe verlauft weil es zu teuer wurde. „Das Unternehmen wurde von Berkshire Hathaway zu einem deutlichen Aufpreis gekauft.“ Die Bank of America sei wiederum aufgrund von sich eintrübenden Fundamentaldaten weniger attraktiv geworden als Konkurrenten mit einer ähnlichen Bewertung.

Übergewichtet: Industrie und Finanzen

Übergewichtet gegenüber der Benchmark sind derzeit die Sektoren Industrie (Differenz zur Benchmark: 5,80 %), Finanzen (4,02 %), Energie (3,71 %), Gesundheitswesen (2,97 %) während vor allem Informationstechnologie (-13,15 %), Basiskonsumgüter (-3,95 %) und Versorger (-1,27 %) untergewichtet sind. „Das Exposure gegenüber Large Caps liegt derzeit bei 60 %“, so Cowart.

2012: +11,76 %

Der Fonds hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sowohl in steigenden als auch fallenden Märkten gut performen kann. So konnte etwa auf Fünfjahressicht in steigenden Märkten ein Plus von 122,71 % und in fallenden Märkten eines von +95,68 % generiert werden. Auf Zehnjahressicht liegt dieses Verhältnis bei 113,65 zu 92,8 %. 2012 brachte der Fonds Anlegern ein Plus von 11,76 %.


Der Nordea 1 – North American All Cap Fund wird von Eagle Asset Management gemanagt. Die US-Investment-Boutique mit Standorten in Boston, Richmond und St. Petersburg verwaltet aktuell Assets in der Höhe von 21,5 Milliarden USD. Das verwaltete Vermögen des Mutterkonzerns, Raymond James Financial, der 6.500 Finanzberater beschäftigt und an der NYSE notiert, beläuft sich auf 372 Milliarden USD.

Das Eagle U.S. All Cap Equity-Team verwaltet in drei vorrangigen Anlagestrategien – neben U.S. All Cap Equity sind das Large Cap Value und Equity Income – Kundengelder in der Höhe von 1,7 Milliarden USD. Wie Cowart erklärt, werden 60 % der im U.S. All Cap Equity vertretenen Aktien auch in den zwei anderen Portfolios gehalten. „Insgesamt erleichtert das die Research-Anstrengungen“, meint er.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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