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Erster "Handelskrieg-ETF" geht an den Start

Unter dem Tickersymbol „TWAR“ ist Mitte dieser Woche in den USA ein ETF an den Start gegangen, der versuchen möchte, AnlegerInnen im Falle einer weiteren Zuspitzung der globalen Handelsstreitigkeiten Überrenditen zu liefern. Marktbeobachter sind jedoch skeptisch, ob dieses Konzept tatsächlich funktioniert. Funds | 07.06.2019 11:04 Uhr
©  Pexels.com
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Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, ist mit dem „Innovation Alpha Trade War ETF“ (TWAR:US) am Mittwoch dieser Woche (05.06.2019) in den USA der erste ETF an den Start gegangen, der im Falle einer weiteren Eskalation der globalen Handelsstreitigkeiten (in polarisierenden Medien gern als „Handelskrieg“ oder eben „Tradewar“ bezeichnet) direkt profitieren möchte.

Fokus auf Unternehmen mit "guten Regierungsbeziehungen"
Wie das gelingen soll? Konkret trackt der ETF den „Martin Global Innovation Equity Trade War Index“: Dabei handelt es sich um einen Referenzindex, der sich global aus Large- und Mid-Cap-Aktien zusammensetzt, die „aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer Fähigkeit, ihre Konkurrenten in einem internationalen Handelskrieg aufgrund ihrer staatlichen Schirmherrschaft übertreffen“.

Die staatlichen Beziehungen eines Unternehmens – insbesondere in Form von bereits bestehenden Regierungsverträgen - stehen also wenig überraschend im Fokus: "Es wird Unternehmen geben, bei denen ihre Technologie in vielerlei Hinsicht von den Auswirkungen eines Handelskrieges durch historische Beziehungen oder die Schirmherrschaft der Regierung isoliert ist", erklärt David Martin, Chief Executive Officer und Chairman von M-CAM, dem Unternehmen hinter dem neuen „Handelskrieg“-ETF, gegenüber Bloomberg.

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Aktuell umfasst der Index und somit auch der ETF etwa Unternehmen wie IBM oder Cisco Systems Inc. sowie multinationale Unternehmen aus Ländern wie Deutschland, Brasilien, China und Mexiko. Small-Cap-Aktien, denen immer wieder nachgesagt wird, aufgrund eines stärkeren nationalen Fokus weniger von globalen Spannungen abzuhängen, werden im Index überraschenderweise gar nicht berücksichtigt.

81-Basispunkte Management Fee
Für ETF-Verhältnisse ist das neue Produkt jedenfalls nicht gerade günstig: Mit einer Managementfee von 0,81% ist die Strategie laut Bloomberg vierfach teurer bepreist als etwa ein iShares Russell 2000 ETF.

Zugrundeliegender Index konnte im "Tradewar"-Monat Mai nicht überzeugen
Im von Handelstreit-Rethorik geschüttelten Mai 2019 konnte der „Martin Global Innovation Equity Trade War Index“ übrigens nicht gerade überzeugen: Laut Financial Times Recherche wurden vier der Top-5 Holdings des Index – nämlich General Electric, Cisco Systems, Xerox und IBM – im Kalendermonat Mai vom S&P 500 übertroffen. Laut M-CAM CEO sei diese Momentaufnahme kein Beleg dafür, dass sein Ansatz nicht funktioniert: „Der Schutz vor den Folgen eines Handelskrieges isoliert ein Unternehmen nicht von anderen Faktoren, die seine Leistung beeinträchtigen können. Im Laufe der Zeit sollte sich unsere Strategie aber durchsetzen können“, so David Martin in einem Statement gegenüber der Financial Times.

Experte ist skeptisch: "sehr schwierig zu wissen, was Präsident Trump am Ende tatsächlich tun wird"
Trefflich formuliert hat es im Financial Times Artikel ein nicht namentlich genannter ETF-Industrie-Experte, der das gesamte Konzept skeptisch sieht: “Ich weiß nicht, wie ein Unternehmen, das Patente hat oder mit der Regierung Geschäfte macht, unbedingt davon profitieren wird. Es ist sehr schwierig zu wissen, was Präsident Trump am Ende tatsächlich tun wird."

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