Nachdem die Rohstoffmärkte mit gemischten Erwartungen in das Jahr 2025 gestartet waren, zeichnete sich im Jahresverlauf ein volatiles und von geopolitischen Spannungen geprägtes Bild ab. Handelspolitische Unsicherheiten und wechselhafte makroökonomische Rahmenbedingungen sorgten für teils heftige Preisausschläge. Während Edelmetalle von ihrem Status als ‚sicherer Hafen‘ profitierten und die übrigen Segmente deutlich outperformten, bewegten sich Industriemetalle im Spannungsfeld zwischen strukturellen Nachfragetrends und konjunkturellen Sorgen. Öl geriet derweil durch Angebotsfaktoren und eine schwächelnde Nachfrage unter Druck. Insgesamt markierte 2025 keine breite Rohstoff-Hausse, sondern ein Jahr ausgeprägter Differenzierung. Doch wie schätzen Experten das Jahr 2026 für Gold, Öl und Co. ein?
Teil 4: Rohstoffe 2026
Im vierten Teil unserer Umfrageserie richtet sich der Blick auf die globalen Rohstoffmärkte im Jahr 2026. Wir haben Marktteilnehmer gefragt, wie sie den Ausblick für die einzelnen Rohstoffsegmente einschätzen, welche zentralen Einflussfaktoren ihre Erwartungen prägen und wo sie derzeit Chancen beziehungsweise erhöhte Risiken sehen. Zudem wollten wir wissen, in welchen Punkten ihre Einschätzung vom aktuellen Marktkonsens abweicht.
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