Warum der Marktmacht-Monitor?
Während sich die meisten Analysen rein auf Performance-Vergleiche konzentrieren, blickt der neue e-fundresearch.com Marktmacht-Monitor (MMM) auf das strukturelle Fundament der Fondsindustrie: Das verwaltete Vermögen (AUM).
Volumen ist mehr als nur eine Zahl – es ist ein Indikator für Vertrauen, Vertriebskraft und die tatsächliche Relevanz eines Hauses in einer Assetklasse. Wir messen objektiv, welche Akteure die Kapitalströme bei Schwellenländer-Aktien tatsächlich lenken und wie viel Raum für echten Wettbewerb bleibt.
Marktumfeld: Schwellenländer-Aktien im Fokus
Die Emerging Markets sind mit Rückenwind in das Jahr 2026 gestartet. Ein schwächerer US-Dollar und die Stabilisierung der globalen Zinszyklen haben das Interesse an Schwellenländer-Aktien neu entfacht. In einem Segment, das von hoher Komplexität geprägt ist, stehen Investoren vor der Wahl: Die Liquidität der Marktführer nutzen oder auf die Flexibilität spezialisierter Boutique-Strategien setzen?
Das Global Emerging Markets Spielfeld: 10 Fakten zur Marktzusammensetzung
In dieser Analyse bündeln wir das gesamte Universum der in der DACH-Region zugelassenen Strategien – von klassischen Publikumsfonds bis hin zu ETFs. Hinter dem bereinigten Gesamtvolumen von 369,95 Milliarden Euro (per 06.02.2026) verbergen sich diese 10 Fakten:
Die „135-zu-1“-Übermacht: Wie viele Asset Manager braucht man, um einen Riesen zu ersetzen? Man müsste die 135 kleinsten Anbieter der Analyse zusammenschließen, um das verwaltete Vermögen des Marktführers iShares (60,3 Mrd. EUR) nur annähernd zu erreichen.
Die 17/80-Regel: Der Markt folgt einem verschärften Pareto-Prinzip. Lediglich 17 % der Fondshäuser (29 Anbieter) kontrollieren satte 80 % des gesamten Kapitals.
Das Oligopol der Top-3: Fast jeder dritte Euro (31,3 %) landet bei den drei größten Adressen: iShares, UBS und Amundi.