Das Stimmungsbild unter den befragten Experten ist von einem vorsichtigen Optimismus geprägt, der vor allem auf einer fundamentalen Verschiebung der globalen Kapitalströme fußt. Ein zentrales Motiv der Bullen-Szenarien ist das bröckelnde Narrativ der US-Vormachtstellung. Patricia Urbano (Edmond de Rothschild AM) sieht ein Umfeld, in dem der „US-Exzeptionalismus nachlässt“ und ein schwächerer Dollar in Kombination mit globalen Zinssenkungen massive Kapitalzuflüsse in die Schwellenländer provozieren könnte. Dieser Ansicht schließt sich auch Thomas Fischli-Rutz (Fisch Asset Management) an, der auf das eklatante Wachstumsdifferential verweist: Während für die Industriestaaten lediglich ein Plus von 1,6% prognostiziert wird, traut der IWF den Emerging Markets ein Wachstum von 4% zu. Insbesondere die „Sweet Spots“ in der KI-Lieferkette (Taiwan, Südkorea) sowie der Rohstoffreichtum Lateinamerikas werden von Experten wie Andrew Deback (DPAM) als entscheidende Renditetreiber identifiziert.
Im vollständigen Artikel erwarten Sie Experten-Statement von:
Claus Born, CFA – Templeton Global Investments
Elian Hetzer – Helaba Invest
Jean-Louis Nakamura – Vontobel
Paulo Salazar – Candriam
Andrew Deback – DPAM
Ernest Yeung – T. Rowe Price
Patricia Urbano – Edmond de Rothschild AM
Dijana Jelic – RBC BlueBay Asset Management
Rob Brewis – Aubrey Capital Management
Thomas Fischli-Rutz – Fisch Asset Management
Nick Payne – Comgest
Alex Khosla – Newton, Part of BNY Investments
Konrad Kleinfeld – State Street Investment Management