Top-Fondsselektoren verraten ihren Lieblingsprompt – und wovor sie sich fürchten

Beim FundForum International 2026, bei dem e-fundresearch.com als Medienpartner vor Ort war, zogen Pierre Bonart (Edmond de Rothschild), Laurent Auchlin (Anglo Swiss Advisors) und Amparo Sampedro (Generali Asset Management) Bilanz zur AI in der Fondsselektion. Heute arbeite das gesamte Team täglich mit den Tools – sie verraten ihre wirksamste Prompt-Frage, erklären, warum AI inzwischen Due-Diligence-Memos schreibt, der Senior aber weiter alles liest – und nennen ihre größte Sorge mit Blick auf die zukünftige Rolle von Künstlicher Intelligenz im Asset Management. Funds | 07.07.2026 11:10 Uhr
Unter der Moderation von Jean-François Hirschel (H-Ideas) zogen drei Multi-Manager zum Thema AI in der Fondsselektion Bilanz: Pierre Bonart (Edmond de Rothschild), Laurent Auchlin (Anglo Swiss Advisors) und Amparo Sampedro (Generali Asset Management) / © e-fundresearch.com
Unter der Moderation von Jean-François Hirschel (H-Ideas) zogen drei Multi-Manager zum Thema AI in der Fondsselektion Bilanz: Pierre Bonart (Edmond de Rothschild), Laurent Auchlin (Anglo Swiss Advisors) und Amparo Sampedro (Generali Asset Management) / © e-fundresearch.com

Wie weit ersetzt ChatGPT inzwischen wirklich den Fondsselektor – und was können Selektoren wie Asset Manager tun, um sich zu wappnen? Diese Frage stand im Zentrum eines Panels beim diesjährigen FundForum International 2026 in Monaco, bei dem e-fundresearch.com als langjähriger Medienpartner vertreten war. In der hier behandelten Runde unter der Moderation von Jean-François Hirschel (H-Ideas) zogen drei Multi-Manager Bilanz: Pierre Bonart (Edmond de Rothschild), Laurent Auchlin (Anglo Swiss Advisors) und Amparo Sampedro (Generali Asset Management). Ihr nüchternes Fazit zum Auftakt: Ersetzt wurde bislang niemand. Hinter dem Understatement steht jedoch ein tiefgreifender Wandel im Selektionsprozess. 

Der eigentliche Wandel ist kulturell

Die wichtigste Veränderung sei nicht technischer, sondern kultureller Natur. Inzwischen nutze praktisch jedes Teammitglied die Tools täglich, sei es für Transkripte, zum Coden oder in der laufenden Recherche. Anfangs habe es spürbaren Widerstand und Angst vor der eigenen Ersetzbarkeit gegeben – bis sich eine andere Überzeugung durchsetzte. „Wer nicht mit AI arbeitet, wird von jemandem ersetzt, der es tut“, formulierte es einer der Diskussionsteilnehmer. Der Effizienzgewinn sei beträchtlich: AI verschaffe nicht nur Zeit, sondern