Gold als Benchmark: Wie der Incrementum Active Gold Fund den Goldpreis hinter sich lässt

Goldminenaktien verzeichneten 2025 das profitabelste Jahr ihrer Geschichte, werden von vielen Investoren jedoch weiterhin kaum beachtet. Die Fondsmanager des Incrementum Active Gold Fund, Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek, setzen auf ein aktiv gesteuertes Edelmetall-Portfolio mit Gold als Benchmark. Seit Auflage liegt der Fonds deutlich vor dem Goldpreis. Funds | 16.07.2026 09:56 Uhr
Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek, Incrementum AG / © Incrementum
Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek, Incrementum AG / © Incrementum
Advertorial

Nach dem stärksten Jahresanstieg seit 1979 mit einem Plus von über 64 Prozent im Jahr 2025 konsolidiert der Goldpreis seit seinem Allzeithoch im Januar. Die strukturellen Treiber des Bullenmarktes sieht die Liechtensteiner Investment-Boutique Incrementum AG jedoch weiterhin als intakt an.

„Konsolidierung ja, Trendwende nein.“

Mit dem Incrementum Active Gold Fund bieten die Fondsmanager Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek, Partner der Incrementum AG und Mitherausgeber des In Gold We Trust-Reports, seit Februar 2024 einen Fonds an, der dieses Umfeld über ein aktiv gesteuertes Edelmetall-Portfolio nutzen soll.

Incrementum sieht Gold am Beginn einer neuen monetären Ära

Aus Sicht von Incrementum bleiben die langfristigen Treiber für Gold vollumfänglich intakt. Angesichts von Rekordverschuldung, hartnäckiger Inflation und schwindendem Vertrauen in Papierwährungen betrachtet das Analysehaus das Edelmetall nicht als reines Kriseninvestment, sondern als essenziellen Anker zum Vermögenserhalt. Dies untermauert die langfristige Performance von rund 11 Prozent p.a. in US-Dollar über die vergangenen 25 Jahre.

Als wesentliche Käufergruppe identifiziert Incrementum die Zentralbanken, deren historischer Akkumulationskurs den Markt prägt: Nach einem erneuten Kaufvolumen von 863 Tonnen im Jahr 2025 stellte Gold Ende des Jahres mit 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven erstmals sowohl den Euro als auch den US-Dollar in den Schatten. Die Relevanz von Zinsen für die Preisentwicklung wird laut Incrementum oft überschätzt; entscheidend sei vielmehr die negative Korrelation zum US-Dollar. Da Gold kein Gegenpartei- oder Emittentenrisiko birgt, steigt seine Attraktivität massiv, sobald Anleihen reale Verluste abwerfen.

Zusammenfassend konstatiert Incrementum eine schleichende, aber gewaltige „Remonetarisierung“ des Edelmetalls. Getrieben von sechs Vektoren – darunter private Nachfrage, veränderte Notenbankbilanzen und tokenisiertes Gold – vollzieht sich ein organischer Paradigmenwechsel ganz im Sinne Hemingways: „Gradually, then suddenly.“ Für die Experten von Incrementum steht fest: Die vergangenen 54 Jahre des ungedeckten Fiatgeldsystems sind die eigentliche Anomalie der Geldgeschichte – nicht die 5.000 Jahre davor.

Warum Minenaktien kein Buy-and-Hold-Investment sind

Der Goldminensektor präsentiert sich operativ in Rekordverfassung: Die Free-Cashflow-Marge des Minenaktien-Index GDX stieg 2025 von 4,2 auf 24,5 Prozent, der Gewinn je Aktie vervierfachte sich, während das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 30,8 auf 19,8 sank. Dennoch stellen Goldminenaktien nur rund 1 Prozent der globalen Aktienmarktkapitalisierung, der tiefste Stand seit 1900.

„Operativ sind Goldminenaktien ein Musterschüler, börslich ein vergessener Sektor“

Zugleich zeigt die langfristige Historie die Tücken des Sektors: Seit 1970 liegt Gold in der Wertentwicklung 153 Prozent vor Goldminenaktien, deren Zyklen von Bullenmärkten mit mehreren hundert Prozent Plus und Bärenmärkten mit Verlusten von bis zu 83 Prozent geprägt sind. Für Incrementum folgt daraus: Goldminenaktien sind keine Buy-and-Hold-Anlageklasse, sondern erfordern ein aktives Management des Exposures.

Gold als Benchmark, Signal als Steuerung

Genau hier setzt der Incrementum Active Gold Fund an. Anders als herkömmliche Minenaktienfonds misst sich der Fonds nicht an einem Minenaktien-Index, sondern an Gold selbst. „Der Incrementum Active Gold Fund hat Gold als Benchmark. Unser klares Ziel ist es, besser als der reine Goldpreis zu performen“, erklärt Stöferle. Gesteuert wird der Investitionsgrad über das proprietäre Incrementum Active Aurum-Signal, das ein längerfristiges antizyklisches Zyklus-Signal mit einem kurzfristigeren Fundamental-Signal kombiniert. Je nach Ausprägung wird das Portfolio defensiv (Beta zu Gold von rund 0,65), neutral (rund 1,0) oder offensiv (rund 1,4) ausgerichtet. „Wir spielen die ganze Klaviatur: von kleinen Silber-Explorern bei vollem Signal bis hin zu Midcaps, Large-Cap-Produzenten sowie Royalty- und Streaming-Titeln bei schwachem Signal“, beschreibt Stöferle den Ansatz, bei dem ihm seine 20-jährige Expertise im Sektor und ein breites internationales Netzwerk zugutekommen.

Aktuell ist der Fonds bewusst defensiv positioniert: Das Aurum-Signal steht seit März 2026 auf defensiv, das Mining-Exposure wurde entsprechend reduziert. Per Ende Juni entfielen rund 20 Prozent des Portfolios auf Cash und liquide Anlagen, 23,4 Prozent auf Unternehmens- und Wandelanleihen und 16,6 Prozent auf Edelmetalle. Auf dem reduzierten Bewertungsniveau baut das Fondsmanagement ausgewählte Positionen jedoch aktuell wieder vorsichtig auf. Zu den jüngsten Käufen zählen Americas Gold and Silver, wo die operative Stabilisierung der Galena-Mine bei steigenden Silberpreisen einen starken Ergebnishebel eröffnet und Wesdome Gold Mines, die vom Hochlauf der Kiena-Mine und weiterem hochgradigem Explorationspotenzial bei Eagle River profitieren kann.

Bilanz nach gut zwei Jahren

Seit Auflage am 15. Februar 2024 erzielte die EUR-S-Tranche per Ende Juni 2026 eine Wertentwicklung von 144,1 Prozent, während Gold in Euro 88,7 Prozent zulegte. Die annualisierte Volatilität lag mit 22,2 Prozent nahe am Goldpreis (20,4 Prozent) und deutlich unter jener des GDX (38,2 Prozent), die Sharpe-Ratio von 1,92 übertraf beide Vergleichswerte. Die hohe Zyklik der Minenaktien bleibt dabei ein zentrales Risikomerkmal: Im betrachteten Zeitraum lag der maximale Drawdown des GDX bei 33,5 Prozent, verglichen mit 22,9 Prozent bei Gold und 21,1 Prozent bei der EUR-S-Tranche des Fonds. Die jüngste Korrektur unterstreicht, warum ein aktives Management des Exposures entscheidend ist.

Kennzahl

IAGF (EUR-S)

Gold (EUR)

GDX (EUR)

Wertentwicklung seit Auflage

144,1%

88,7%

169,5%

Annualisierte Volatilität

22,2%

20,4%

38,2%

Sharpe-Ratio

1,92

1,53

1,51

Sortino-Ratio

2,62

1,83

2,09

Maximaler Drawdown

-21,1%

-22,9%

-33,5%

Quelle: Incrementum AG; Berechnungszeitraum 15.02.2024 bis 30.06.2026. Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Der Fonds ist mit 25 Millionen Euro Volumen noch jung, verzeichnet aber stetige Zuflüsse. Stöferle positioniert ihn als Satelliten-Investment für Portfolios, die Wert auf Inflationsschutz und ein intelligentes Edelmetall-Exposure legen. 

Fondsdaten

Der Incrementum Active Gold Fund ist ein UCITS-Fonds mit Domizil in Liechtenstein, zum Vertrieb zugelassen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg, in der Schweiz für qualifizierte Anleger. Für die Anteilsklassen EUR-S (ISIN: LI1309461450) und EUR-I (ISIN: LI1309461468) gelten derzeit reduzierte Mindestanlagebeträge: Für die EUR-S-Tranche wurde die Mindestanlage von 10 Mio. Euro auf 1 Mio. Euro, für die EUR-I-Tranche von 500.000 Euro auf 50.000 Euro gesenkt. Diese Sonderkonditionen gelten bis auf Weiteres. Die EUR-V-Tranche (ISIN: LI1309461484) hat keinen Mindestanlagebetrag. Verwaltungsgesellschaft ist die IFM AG, Verwahrstelle die LLB Liechtenstein.

Weitere Analysen und Einschätzungen erhalten Sie direkt im Newsletter von Incrementum.

Hinweis: Marketingmitteilung. Die vergangene Performance ist keine Garantie für laufende und zukünftige Entwicklungen. Die vollständigen Angaben zum Fonds enthält der Verkaufsprospekt, der die allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen darstellt.

Ihr Ansprechpartner:


Thomas Billen, CIIA
Head of Sales & Relationship Management
[email protected]
+423 237 26 62

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