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RCM: Europa wird zum Heimmarkt

Auf dem Weg zu einem europäischen Player im Asset Management verwaltet Raiffeisen Capital Management (RCM) ab Jahresbeginn 2008 alle Europa Aktienfonds mit dem eigenen Fondsmanager Team. Zum Rückblick auf 2007 und dem Start einer neuen "Fondsoffensive" im kommenden Jahr. Funds | 20.12.2007 16:31 Uhr

Ein wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung von Raiffeisen Capital Management in der Vergangenheit war die Kooperation mit international erfolgreichen Asset Managern und die Auslagerung des Fondsmanagements europäischer und globaler Aktienfonds an diese Partner - vor allem Capital International und Wellington Management sowie AIG Global Investment bei Hedgefonds. Zusätzlich besteht im Dachfonds-Bereich eine Kooperation mit Watson Wyatt bei der qualitativen Analyse von Fremdfonds und mit K2-Advisors bei Hedge-Dachfonds für institutionelle Anleger. Im Bereich Immobilienfonds hatte RCM bereits im ersten Halbjahr das Steuer wieder übernommen (siehe auch Artikel vom 17. 4. 2007 "Do-it-yourself bei Raiffeisen"). Bereits zu Beginn des Jahres war eine Tendenz zum "Insourcing" erkennbar.

RCM übernimmt Management europäischer Aktien

"Ein wesentlicher Schritt dafür ist das Management europäischer Aktien, welches ab Jahresbeginn 2008 zur Gänze von der Wiener Unternehmenszentrale wahrgenommen wird", so RCM-Geschäftsführer Mag. Gerhard Aigner. Diese Entscheidung betrifft bei Publikumsfonds den Raiffeisen-Europa-Aktien. "Vor zehn Jahren setzten wir den Begriff ‚Domestic Equity’ noch mit österreichischen Aktien gleich. Unser Heimmarkt ist aber mittlerweile Europa. Also war das Insourcing europäischer Aktien die logische Konsequenz."

Ein derzeit 7-köpfiges Spezialistenteam mit internationalem Background und langjähriger Berufserfahrung managt bereits seit mehreren Jahren zahlreiche europäische Aktienfonds und Mandate in der Größenordnung von mehr als EUR 1.000 Mio. und deckt das gesamte europäische Aktienuniversum ab. Durch die 49%ige Beteiligung an der RZB-Analysetochter Raiffeisen Research sind auch die entsprechenden Analysekapazitäten im Buyside-Research gesichert; RCM-Chief Investment Officer Mag. Klaus Glaser zog im Herbst in die Raiffeisen Research-Geschäftsführung ein.

Schwierige Marktbedingungen auf Europas Fondsmärkten

„Als heimischer Marktführer haben wir uns dem rückläufigen Trend am internationalen wie nationalen Fondsmarkt nicht ganz entziehen können“, so Dr. Mathias Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Raiffeisen Capital Management (RCM) anlässlich der traditionellen Jahresschlusspressekonferenz. „Dank unserer erfolgreichen produktseitigen und regionalen Diversifikation konnten wir den Abstand zur Konkurrenz jedoch fast unverändert halten.“ Die Marktkonsolidierung wurde genutzt um die Produktpalette noch stärker zu modernisieren und zu differenzieren sowie um die Unternehmensentwicklung noch forcierter voranzutreiben.

Per Jahresultimo wird RCM voraussichtlich ein Fondsvolumen von rund 39,4 Mrd. Euro (+0,3 %) verwalten, unter Hinzurechnung der Advisory-Mandate beläuft sich der Wert der Assets under Management auf rund EUR 43 Mrd. Während im Segment mit Institutionellen Kunden das Fondsvolumen bis Jahresultimo von EUR 21,7 Mrd. auf rund EUR 22,5 Mrd. (+3,7 %) steigen dürfte, wird im Publikumsbereich wohl ein Minus von rund 4,0 % auf EUR 16,9 Mrd. verzeichnet werden.

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Als Gründe führt Bauer neben dem europaweit zu beobachtenden Trend auch den massiven Wettbewerb im Zusammenhang mit Finanzprodukten an. Der Rückgang im Publikumsbereich – ebenfalls im Einklang mit dem Markt – ist auch auf die gestiegenen Geldmarkt- und damit Sparbuchzinsen zurückzuführen. Auch haben viele Kunden, die Ende der 90er eingestiegen sind und von der Baisse Anfang 2000 erfasst wurden, die Gewinnzone erreicht und dank attraktiver Erträge den Zeitpunkt für einen Ausstieg genutzt.

Dynamisches Auslandsgeschäft

„Mit rund 23,3 % entfällt aber weiterhin fast ein Viertel des Gesamtmarktes auf unser Unternehmen – eine absolute Traummarke“, zeigt sich Bauer zufrieden. Hauptbeitrag zum unbeeinträchtigten Erhalt der Marktführerschaft leistet das Auslandsgeschäft, auf das 2007 bereits mehr als 15 % der gesamten Assets entfallen. 2003 lag der Anteil noch bei 5 %.

Im Institutionellen Bereich beträgt der Marktanteil 26,8 %. Hier habe nicht zuletzt die Produkterweiterung u.a. um Alpha-Strategien sowie die verstärkte Positionierung als Aktienmanager wesentlich zum erfolgreichen Geschäftsverlauf in diesem Segment beigetragen. 2008 will RCM eine Hedgefondsoffensive starten und erwartet ein besonderes Wachstumspotenzial bei den Mitarbeitervorsorgekassen (MVK).

2015: 100 Milliarden Euro Volumen als Ziel

Das internationale Geschäft wird immer mehr zum Aushängeschild des heimischen Marktführers. Trotz des schwierigen Umfelds konnte das im Ausland verkaufte Fondsvolumen um beinahe 25 % gesteigert werden. Per Ende 2007 entfallen rund EUR 6,5 Mrd. auf das Auslandsgeschäft.

Trotz der im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Wachstumsdynamik bleibt man bei RCM beim ambitionierten Langfristziel. „2015 wollen wir ein Gesamtvolumen von EUR 100 Mrd. erreichen und davon sollen 40 % von internationalen Kunden kommen“, so Bauer weiter. Dies soll durch eine fortgesetzte Internationalisierung des Unternehmens erreicht werden. Derzeit ist RCM in 17 Ländern Europas vertreten. Die drei wichtigsten Märkte sind Italien, Deutschland und CEE. Gemeinsam mit der Raiffeisen International wolle man zum führenden Fondsanbieter in CEE werden. Steigender Lebensstandard, zunehmende Euro-Orientierung, sinkende lokale Zinsen und ein wachsender Bedarf an individueller Altersvorsorge bürgen dabei für ein enormes Potenzial in dieser Region. Zusätzlich ergeben sich 2008 neue Absatzmöglichkeiten durch Markteintritte in der Schweiz und in Spanien. In der Schweiz erwartet man sich im nächsten Jahr eine Verdoppelung des Volumens auf rund EUR 200 Mio.  Insgesamt erwartet Bauer im kommenden Jahr eine Volumenssteigerung von rund EUR 2,7 Mrd. im Geschäft mit internationalen Klienten.

Wachstum beim Fondssparen

Zur Erreichung der langfristigen Volumensziele ist sicherlich auch das Wachstum der Zahl fer Fondssparpläne von Bedeutung. Im laufenden Jahr konnten ca. 51.000 neue Kunden gewonnen werden (nach knapp 46.000 im Jahr 2005 und 57.000 im letzten Jahr). Insgesamt liegt die Marke derzeit bei mehr als 320.000 Fondssparern. In drei bis vier Jahren rechnet RCM mit rund einer halben Million Sparplänen.

„Save Haven" Immobilienfonds

„Im Vergleich zu den Immo-Aktien erfüllen Immobilienfonds durchaus eine ‚Save Haven’-Funktion“, erläutert Zakostelsky. Dank strengerer Veranlagungsvorschriften bzw. geringerer Veranlagungsfreiheiten gäbe es mehr Sicherheit für Anleger. 2007 konnte RCM das bereits 12. Immobilienobjekt (in Polen) erwerben. Insgesamt verwaltet die Immobilienfonds-Tochter der RCM rund EUR 650 Mio. (davon EUR 600 Mio. in Publikumsfonds) in dieser Asset Klasse.

Fondsoffensive 2008

Ungeachtet der anhaltend schwierigen Lage an den Kapitalmärkten ruft RCM im kommenden Jahr eine „Fondsoffensive“ aus. „Wir bauen im Publikumsgeschäft auf der Forcierung unserer Kernfonds-Palette sowie der Dachfonds auf“, so RCM-Geschäftsführer Mag. Andreas Zakostelsky. Gerade bei den Dachfonds erwarten den Kunden „unschlagbar positive Diversifikationseffekte, ohne dass es zu einer Doppelverrechnung der Gebühren kommt“. Darüber hinaus werden laut Zakostelsky auch die Garantiefonds und weitere Themenfonds forciert werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der für 2008 geplanten Fondsoffensive wird die Modernisierung der sogenannten Kernfondspalette sein. Weiters geht der Marktführer zu Beginn des kommenden Jahres mit zwei Fondsinnovationen in die Offensive: Raiffeisen-Stabilitätsfonds-Wachstumsländer und Raiffeisen-EmergingASEAN-Aktien.

Neuer Russland-Fonds

In Kooperation mit der Raiffeisenbank Moskau wird ein neuer Russland-Fonds aufgelegt, wobei die Spezialisten der russischen Raiffeisenbank eine Small Cap Tranche von rund 20 Prozent managen wird.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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