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Einstieg in Aktien ist jetzt attraktiv

Für deutsche Aktien hat Hans-Peter Schupp ein Händchen. Zwei Fonds, die er bisher gemanagt hat, hat das Anlegermagazin EURO am Sonntag mit der EURO-Note 1 ausgezeichnet: der Julius Bär German Value Stock und der Patagon Deutsche Aktien. Jetzt ist Schupp von Julius Bär zur Main First Bank gewechselt. e-fundresearch verrät er seine neuen Pläne und seine Erwartungen für den deutschen Markt. Managers |
e-fundresearch: Hans-Peter Schupp, Sie sind Portfoliomanager bei der Main First Bank. Sie waren zurvor Fondsmanager bei Julius Bär. Was hat sich seitdem getan? Schupp: Zum ersten Juli bin ich zur Main First gewechselt. Wir sind dabei, hier ein Portfoliomanagement aufzubauen. Das heißt für mich: zurzeit mehr Verwaltungsarbeit.

e-fundresearch: Sie sind gerade beim Aufbau des Fondsmanagements. Wie kann man sich das vorstellen und welche Philosophie soll das Portfoliomanagement dann haben?

Schupp: Ähnlich wie auch die Philosophie der Main First Bank ist: Völlige Unabhängigkeit von Interessen dritter. Einfach weil die Main First zu keinem Großkonzern gehört. So sollte auch die Unabhängigkeit als wichtigster Punkt beim Portfoliomanagement der Main First stehen. Nur weil ich meinen Arbeitgeber gewechselt habe, habe ich meine Philosophie nicht gewechselt. Das heißt, meine Fonds werde ich zukünftig sicherlich im gleichen Stil managen, in dem ich seinerzeit auch die Julius Bär-Fonds gemanagt habe.

e-fundresearch: Das heißt, Sie bleiben beim Value-Ansatz?

Schupp: Selbstverständlich.

e-fundresearch: Wie sieht der Zeitplan aus – wann sollen Fonds aufgelegt werden und wo?

Schupp: Wir sind im Moment dabei, Fonds zu gründen und rechnen damit, dass wir die Zulassung im deutschsprachigen Raum noch in diesem Jahr erhalten werden.

e-fundresearch: Sie sagen, Sie bleiben ihrem Stil treu, wenn Sie das Portfoliomanagement aufbauen. Wie kann man sich das vorstellen, wie baut man ein Portfoliomanagement auf?

Schupp: Ein Portfoliomanagement baut man auf, indem man zunächst ein Konzept kreiert, sich danach überlegt, wer Interesse an einem solchen Konzept haben könnte und wer Kunden für ein solches Konzept sein könnten. Man hört sich bei Kunden und Interessenten um, ob Interesse an einem solchen Konzept besteht. Danach beginnt man sich um die Regularien zu kümmern und legt dann den Fond auf. Das ist unsere Aufgabe im Moment.

e-fundresearch: Sie waren verantwortlicher Fondsmanager für den Julius Bär German Value. Wie sieht es aus mit den Konjunkturaussichten für Deutschland und wie geht es weiter mit den Börsen?

Schupp: Viele schauen sich im Moment die Konsumneigung in Deutschland an. Aber wenn man sich die deutsche Konjunktur oder den typischen deutschen Konjunkturverlauf überlegt, so hatten wir üblicherweise folgenden Rhythmus: Zuerst kamen die Exporte, danach die Investitionen und erst zum Schluss der Konsum. Da die Exporte im Moment anziehen, gehen wir davon aus, dass die Investitionen folgen werden und wir einen normalen oder idealtypischen Verlauf der Konjunktur haben werden.
Von den Börsen her haben wir eigentlich einen ungewöhnlichen Verlauf. Wir vergleichen die derzeitige Situation mit der Phase 1999/2000, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. 1999/2000 war jeder bereit zu kaufen, unabhängig von den Preisen und Bewertungen. Zurzeit haben wir eine ganz starke Kaufzurückhaltung. Und das, obwohl die Aktien teilweise sehr, sehr attraktiv bewertet sind.

e-fundresearch: Das heißt, sie sind vielleicht sogar zu tief?

Schupp: Zu tief von der Bewertung her – das gibt es eigentlich nicht. Wir haben im Moment attraktive Niveaus um einzusteigen.

e-fundresearch: Welche Sektoren oder Titel würden Sie bei derzeitiger Marktlage bevorzugen?

Schupp: Wenn man sich anschaut, eine Bayer-Aktie mit einer Marktkapitalisierung  von gerade noch 17 Milliarden Euro, mit zehn Milliarden Umsatz im Pharma-Bereich. Da sollte allein die Pharma-Sparte bedeutend mehr wert sein als diese Marktkapitalisierung . VW-Vorzüge, zur Hälfte vom Buchwert, mit KGVs zwischen vier und fünf – natürlich kann es passieren, dass der Kurs noch weiter fällt. Aber ich glaube, auf Sicht von eineinhalb bis zwei Jahren werden wir viel Freude mit solchen Aktien haben.

e-fundresearch: Welchen Ausblick haben Sie zum Ende des Jahres?

Schupp: Eine genaue Grundprognose ist häufig die Aufgabe von Volkswirten. Da gibt es dieses beliebte Spiel, dass am Anfang des Jahres jeder Volkswirt eine Grundprognose fürs Jahresende abgibt. Und derjenige, der dann am nächsten dran ist, ist der große Sieger. Im Portfoliomanagement hilft so etwas nicht weiter. Sie müssen bestimmte Ideen haben, auf bestimmte Situationen reagieren. Das ist eigentlich der wichtige Punkt. Wir sind positiv gestimmt, aber ich kann jetzt keine Grundprognose geben, wo die Indizes am 31.12. um 14 Uhr stehen werden.

 

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