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Rauf oder runter: eine Frage von Krieg oder Frieden

Die Frage eines möglichen Kriegs gegen den Irak steht auf der Agenda der Weltpolitik ganz oben. Hans Leitner, Fondsmanager des STOCK BIOTECH der Erste-Sparinvest, sieht in dieser Unsicherheit einen wichtigen Grund für die Schwäche der Börsen. e-fundresearch sprach ihm mit über die Folgen eines Krieges und fragte ihn nach seiner Einschätzung des Biotech-Sektors. Managers |
e-fundsresearch: Wie sieht es derzeit aus mit der Psychologie? Wann drehen die Börsen wieder ins Plus? Leitner: Wir haben momentan das große Problem, dass wir eigentlich rein psychologisch betriebene Börsen sehen. Das fängt auf der einen Seite an mit Amerika. Dort gibt es keine klare Entscheidung hinsichtlich eines  Kriegs gegen den Irak. Keine klare Richtung zu haben ist natürlich für die Börse das schlimmste, was überhaupt passieren kann. Es wäre wahrscheinlich für die Börsen sogar positiv, wenn jetzt wirklich ein Krieg beginnen würde, weil dann eine klare Richtung da ist und jeder damit rechnen kann.

Ein Kriegsausbruch wäre positiv für die Börse

e-fundresearch: Und wenn es keinen Krieg gibt?

Leitner: Dagegen spricht, dass die amerikanische Regierung zum jetzigen Zeitpunkt teilweise schon psychologisch reagiert: Man führt auf der einen Seite mit der UNO Verhandlungen, damit man einen Militäreinsatz abgesegnet bekommt. Dann kommen wieder diese Eigeninitiativen mit Ultimatum: in drei Tagen, in fünf Tagen oder in einer Woche. Solange wir in dieser Phase sind, wird sich die Börsensituation wahrscheinlich nicht mehr verändern.

e-fundresearch: Das heißt, ein Kriegsausbruch im Irak wäre für die Börsen womöglich positiv?

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Leitner: Das wäre aus meiner Sicht für die Börsen mit Sicherheit positiv.

Schon eine Negativmeldung bringt den Markt ins Minus

e-fundresearch: Wie beurteilen Sie die Verfassung der Weltwirtschaft?

Leitner: Wir haben derzeit ein negatives Umfeld, auch wenn vereinzelt gute Wirtschaftsdaten eigentlich schon da sind und viele Unternehmen gerade aus dem Biotechnologie- oder Technologiebereich positive Ausblicke setzen. Eine einzige kleine Negativmeldung reicht aber schon aus, um den Markt sofort von einem Plus drastisch ins Minus zu bringen. Das ist momentan eigentlich mit Abstand das größte Problem.

e-fundresearch: Wie ist es den Biotech Stocks seit Jahresbeginn ergangen? Etwa im Vergleich zu Blue-Chips oder anderen Sektoren?

Leitner: Wir haben im Biotech-Sektor einen drastischen Absturz hinter uns. Seit Jahresanfang bewegen wir uns in einer Seitwärtsphase . Wir haben einzelne Tage dabei, wo wir auch stärker ins Minus gehen, aber genauso haben wir mittlerweile sehr viele Tage, an denen wir im Plus abschließen. Tatsache aber ist, dass wir über die letzten acht Monate hindurch in einer relativ breiten Range gefangen sind, die wirklich kein Durchbrechen nach unten oder oben mehr signalisiert. Die Branche steht mittlerweile schon sehr gut da, die Unternehmen bringen monatlich neue Produkte auf den Markt. Wir haben auch schon die Ausblicke von den Biotech-Unternehmen und damit schon ein recht positives Bild auf diesen Sektor.

Leitner will von den USA nach Südkorea umschichten

e-fundresearch: Wie ist der Fond derzeit positioniert und welche einzelnen Werte halten Sie für interessant ?

Leitner: Der amerikanische Biotech-Sektor ist weltweit führend damit die größte Position mit einer aktuellen Gewichtung von ungefähr 65%. Wir haben zudem einen UK-Anteil und einen australischen Anteil im Fonds. Die größten Einzeltitel sind momentan Genzyme, Amgen, Medimmune und Idec. Allerdings veranlagen wir Mittelzuflüsse momentan nicht und halten Cash. Sobald wir allerdings diese Mittelzuflüsse veranlagen werden, werden wir eher den amerikanischen Anteil  etwas zurücknehmen und dieses freiwerdende Gelder plus Cashbestand in südkoreanische Biotechtitel investieren.

e-fundresearch: Was macht Südkorea so interessant?

Leitner: Südkorea und überhaupt der asiatische Raum haben in den letzten zwei Jahren sehr viel Pionierarbeit für den Biotechnologiesektor geleistet. Das fängt damit an, dass staatliche Hilfen gegründet wurden. In Südkorea werden in den nächsten vier Jahren jährlich vier Milliarden Dollar für die Infrastruktur im Biotechnologiebereich bereitgestellt. Und sehr viele Wissenschaftler, die vor drei, vier Jahren nach Amerika ausgewandert sind, weil sie in Südkorea nicht die Chance hatten in ihrem Bereich tätig zu werden, werden mittlerweile zurückgeholt oder wandern von vornherein gar nicht mehr in die USA aus. Das ist ausschließlich daraufhin zurückzuführen, dass die Infrastruktur vorhanden ist und der Nutzen von diesem Sektor erkannt wird.

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