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Candriam ist konstruktiv für Schwellenländeranleihen gestimmt

Christopher Mey, Co-Fondsmanager des Candriam Bonds Emerging Markets, im Update-Interview über aktuelle Chancen & Herausforderungen im globalen Schwellenländeranleihen-Universum: Managers | 16.09.2019 09:35 Uhr
Christopher Mey, Co-Fondsmanager des Candriam Bonds Emerging Markets / © Candriam
Christopher Mey, Co-Fondsmanager des Candriam Bonds Emerging Markets / © Candriam
Advertorial

Warum sollten wir in diesem Umfeld, während das globale Wachstum ins Stocken gerät, Schwellenländeranleihen ins Auge fassen?

In einer Welt der Negativzinsen stechen Renditen von 5% ins Auge. Per Ende August bestehen fast 30% des Barclays Global Aggregate Index aus Anleihen mit negativen Renditen!

Welche Rendite können wir nach der guten Performance von Schwellenländeranleihen (EMD) im ersten Halbjahr 2019 in den nächsten zwölf Monaten erwarten? 

In den kommenden zwölf Monaten rechnet Candriam mit Erträgen von rund 6% auf Schwellenländeranleihen, sowohl in Hart- als auch in Lokalwährungen. 

Unsere Prognose beruht auf der Rendite von rund 5% in beiden Sektoren von Schwellenländeranleihen, plus insgesamt etwa 1% aus der Alpha-Generierung und sinkenden Kernrenditen. Wir erkennen einige werthaltige Segmente, in denen etwas zusätzliches Alpha erzielt werden kann. Die relativen Bewertungen von Staatsanleihen aus Schwellenländern sind sehr vorteilhaft. Das gilt insbesondere für höherwertige Staatsanleihen in harten Währungen mit Investment-Grade-Rating. 

Welchen Sektoren und Alpha-Treibern messen Sie besonderes Gewicht bei und warum? 

Wir beurteilen die Zinsentwicklung sehr zuversichtlich. Im aktuellen Umfeld fassen wir weniger die Währungen, sondern vor allem die Zinssätze ins Auge. Das EMD-Team von Candriam erkennt in allen Schwellenländeranleihensegmenten werthaltige Bereiche. Unser Hauptfokus gilt derzeit den Zinsen, sowohl in Form von Zinsvorteilen (Carry) als auch aufgrund der geldpolitischen Lockerung der globalen Zentralbanken. Der zweitwichtigste Aspekt auf der Liste ist unsere leicht zuversichtliche Einschätzung von Staats- und Unternehmensanleihen in harten Währungen. Die Währungen der Schwellenländer erscheinen uns im Augenblick nicht attraktiv. Aufgrund ihrer Wachstumsabhängigkeit könnten sie unter einer potenziellen globalen Verlangsamung leiden, während die Risiken aus dem Handelskonflikt Umschichtungen in „sichere Häfen“ wie den US-Dollar und US-Treasuries begünstigen könnten.

Die Anleihenmärkte haben ja im Jahr 2019 bereits von der moderateren Geldpolitik der US-Notenbank profitiert. Was erwarten Sie nun von der Fed und anderen Zentralbanken? 

Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken ist eine tragende Säule unserer zuversichtlichen Einschätzung der Zinsentwicklung in Schwellenländern – und damit auch Schwellenländeranleihen. Dies umfasst unsere Prognose von Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) im Herbst 2019 und im Jahr 2020, vermutlich in Schritten von 25 Basispunkten. Unserer Meinung nach werden die Zinssenkungen durch den Zollstreit zwischen den USA und China und die mögliche Belastung des globalen Wirtschaftswachstums durch die Handelsspannungen erzwungen. 

Wir gehen davon aus, dass sich die Zentralbanken von Schwellenländern der Lockerung der Fed anschließen werden. Dabei gibt es allerdings einen wichtigen, für uns vorteilhaften Unterschied. In den USA sind die Nominalzinsen bereits niedrig. Aufgrund der höheren Nominalzinsen in den Schwellenländern haben die Zentralbanken dieser Länder mehr Spielraum für Zinssenkungen. Deshalb sind unsere Portfolios auf eine positive lokale Duration ausgerichtet und weisen eine Übergewichtung von rund zwei Jahren auf.

Wo erkennen Sie Risiken? 

Wenn wir die derzeitigen Risiken für Schwellenländeranleihen nach Prioritäten ordnen, steht eine weitere Zuspitzung der Handelsspannungen ganz oben auf der Liste. Außerdem behalten wir die Ereignisse und Daten aufmerksam im Auge, um zu erkennen, ob die Weltwirtschaft möglicherweise stärker abbremst als erwartet, ob der US-Dollar an Stärke gewinnt, ob Kapital aus der Anlageklasse der Schwellenländerwerte abgezogen wird, ob die Besorgnis über eine Restrukturierung der argentinischen Schulden auf andere Schwellenländeranleihen übergreift und ob die Zentralbanken in Industrie- oder Schwellenländern unerwartete Schritte beschließen. In einer zunehmend verflochtenen Welt kommt der Wechselwirkung zwischen den Handelsspannungen und dem US-Wachstum kurzfristig eine besonders große Bedeutung zu.

Angesichts der Asymmetrien der Anleihenmärkte ist ein striktes Risikomanagement unerlässlich. Candriam verfügt über ein erfahrenes Team von Spezialisten für Schwellenländeranleihen, verwendet einen unverwechselbaren, bewährten Anlageansatz und setzt auf ein diszipliniertes Risikomanagement, um Probleme zu bewältigen. 

Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Ölpreises? 

Eine sehr gute Frage, denn der Anstieg des Ölpreises war einer der treibenden Kräfte für den guten Jahresauftakt bei Schwellenländeranleihen, und die Kehrtwende war einer der Faktoren für die jüngste „Flucht in sichere Werte“. Unseres Erachtens wird der Preis für Brent-Rohöl während des restlichen Jahres 2019 in der Spanne zwischen 55 USD und 70 USD je Barrel verharren, da die OPEC ihre Fördermengenbegrenzung verlängern dürfte. Trotzdem ziehen wir es vor, Engagements in ölexportierenden Ländern mit schwachen Fundamentaldaten oder erhöhten Bewertungen zu reduzieren. 

Wo befinden sich Ihre wichtigsten Über- und Untergewichtungen? 

Im Investment-Grade-Bereich halten wir Positionen in Katar, Kolumbien, Indonesien, Panama und Rumänien. Im High-Yield-Segment setzen wir nach wie vor auf die Staatsanleihen bestimmter Länder wie Ägypten, Ghana und der Ukraine, wo das Risiko durch eine vergleichsweise gute Werthaltigkeit aufgewogen wird. Während wir Engagements in einigen Ölexporteuren reduzieren, halten wir an Anlagen in einigen attraktiv bewerteten Energieexporteuren fest, wie etwa Angola, Bahrain und Ecuador. 

In Investment-Grade-Ländern die wir als teuer ansehen, sind wir untergewichtet. Dazu zählen China, Malaysia, die Philippinen und Peru. In Ländern wie Brasilien, Mexiko und der Türkei halten wir Übergewichtungen in Anleihen von Unternehmen und staatsnahen Organisationen, sind jedoch in Staatsanleihen untergewichtet.

Überprüfen Sie Emittenten in Schwellenländern nach wie vor nach Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG)?

Bei all unseren festverzinslichen Portfolios, vor allem bei Schwellenländeranleihen, achten wir auf ESG-Aspekte. Bei Candriam ist die Integration von ESG-Kriterien in alle Anlagen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal unserer Aktivitäten im festverzinslichen Bereich, und ganz besonders bei Schwellenländeranleihen. Das Risikomodell für Schwellenländeranleihen, die Grundlage aller Analysen und Bewertungen, umfasst ein breites Spektrum von ESG-Faktoren. Tatsächlich machen ESG-Faktoren etwa 50% der Bewertung der allgemeinen Kreditwürdigkeit eines Landes aus. Damit sind ESG-Risiken ein wichtiger Schwerpunkt unserer Länderanalysen. Nach Ansicht des EMD-Teams von Candriam sind ESG-Kriterien ein entscheidender Faktor für die Bestimmung der mittelfristigen Strukturreformdynamik und des Entwicklungspotenzials.

Unser Name ist Programm: Candriam steht für Conviction and Responsibility in Asset Management – Überzeugung und Verantwortung bei der Vermögensverwaltung. Seit 2006 haben wir ein eigenes ESG-Researchteam. 

Was sind Ihrer Meinung nach Ihre wichtigsten Unterscheidungsmerkmale bei der Analyse von Schwellenländeranleihen? 

Der Ansatz von Candriam für Anlagen in Schwellenländeranleihen besteht in der disziplinierten Anwendung umfassender Bottom-up-Analysen der einzelnen Länder und der relativen Werthaltigkeit der Instrumente. Dies kombinieren wir mit Top-down-Analysen der globalen Markttreiber, um die Kredit-, Durations- oder Währungsrisiken in unseren Strategien abschätzen zu können. An diesen Anlageprozess halten wir uns bereits seit über fünfzehn Jahren. Unser Team arbeitet jedoch ständig an der Verbesserung unseres analytischen Rahmens und der verwendeten Instrumente.

Der Anlageprozess von Candriam unterscheidet sich in drei wichtigen Aspekten von denen unserer Mitbewerber. Der erste ist unser umfassendes analytisches Instrumentarium zur Identifizierung von Chancen auf der Länder- und Titelebene. Der zweite ist der starke Fokus von Candriam auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in unserem Modell zur Beurteilung der relativen Kreditwürdigkeit eines Landes. Der dritte ist unser Verfahren zur Risikokalibrierung, das mit unserer ersten Länderbewertung beginnt und in jedem Schritt des Prozesses eine Rolle spielt.

Welche Arten von Strategien für Schwellenländeranleihen bieten sie an? 

Candriam kann eine langjährige Erfolgsbilanz vorweisen, die grundsätzlich auf dem  analytischen Prozess beruht, den wir seit 2004 verwenden. Unsere renommierte Hartwährungsstrategie investiert in auf harte Währungen lautende Anleihen von staatlichen und nichtstaatlichen Emittenten. Unsere Lokalwährungsstrategie investiert in Staatsanleihen in Lokalwährungen. Unsere Hartwährungs-SRI-Strategie investiert ausschließlich in ein Universum von Staats- und Nicht-Staatsanleihen in Hart- und Lokalwährungen, die von unseren unabhängigen ESG-Analysten ausdrücklich abgesegnet wurden und die ESG-orientierten Risikoanalysen unserer eigenen Manager für Schwellenländeranleihen bestanden haben. Unsere Gesamtertragsstrategie bietet einen benchmarkunabhängigen Ansatz für alle Teilsegmente des Schwellenländeranleihen-Universums.

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