„KI muss keine Black Box sein“

Das Team von Tungsten TRYCON begann Anfang der 2000er-Jahre damit, KI zur Berechnung von Marktbewegungen einzusetzen. 2013 starteten die Frankfurter mit dieser Technologie ihre Publikumsfonds-Familie. Im Gespräch mit e-fundresearch.com skizziert Portfoliomanager Michael Günther die Chancen von Liquid Alternatives als Gegengewicht zu Aktien und Anleihen und warum KI keine Black Box sein muss. Managers | 19.02.2026 11:14 Uhr
Michael Günther, KI-Entwickler und Portfoliomanager, Tungsten TRYCON / © e-fundresearch.com / Tungsten Capital
Michael Günther, KI-Entwickler und Portfoliomanager, Tungsten TRYCON / © e-fundresearch.com / Tungsten Capital

e-fundresearch.com: Herr Günther, geben Sie uns zunächst gerne Ihren „Makro-Blick“: Warum sollten sich Investoren gerade jetzt mit Liquid Alternatives beschäftigen?

Michael Günther: Die Chancen an den globalen Aktienmärkten waren in den letzten Jahren überdurchschnittlich gut. Liquid Alternatives-Anbieter treten ja oft als „Mahner“ auf und werden Ihnen sagen: Achte darauf, dass die Renditeerwartung Deines Portfolios langfristig nicht zu stark durch eine Aktienabhängigkeit bestimmt ist. 

e-fundresearch.com: Damit haben die Mahner aktuell recht?

Michael Günther: Wenn wir uns die hohen Bewertungen insbesondere innerhalb des Technologie-Sektors anschauen, dann ja. Es wird...