Das 1995 von Richard Pzena in New York gegründete Deep-Value-Haus Pzena Investment Management kauft ausschließlich Unternehmen, die Probleme haben. Nicht irgendwelche Probleme – sondern solche, die so gravierend sind, dass der breite Markt oft die Aktie meidet. Mit rund 80 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und über 30 Jahren Track Record hat das Haus bewiesen, dass genau dieser Ansatz funktioniert. Im Gespräch mit e-fundresearch.com erklärt Jörg Ahlheid, wie Pzena tickt – und warum Deep Value etwas fundamental anderes ist als das, was viele unter „Value" verstehen.
Ein Investment-Prozess, ähnlich eines Private Equity Investor
Der Investmentprozess folgt einem dreistufigen Verfahren. Zunächst filtert ein quantitatives Screening nach dem Verhältnis von Preis zu normalisiertem Ertrag – auf Basis der Ertragshistorie der vergangenen zehn Jahre. „Wir schauen uns die Ertragsleistung des Unternehmens ...