Deep-Value-Spezialist Pzena: „Wir legen den Finger dorthin, wo es wehtut“

Das New Yorker Haus Pzena Investment Management verwaltet über 80 Milliarden US-Dollar – ausschließlich mit Deep-Value-Strategien. Im Gespräch mit e-fundresearch.com erläutert Jörg Ahlheid, Principal, Director of Business Development & Client Services, wie der Investmentprozess funktioniert, was Deep Value von „Value Light“ unterscheidet – und warum Emerging Markets gerade jetzt interessant sein könnte. Managers | 14.04.2026 12:26 Uhr
Jörg Ahlheid, Principal, Director of Business Development & Client Services, Pzena Investment Management / © e-fundresearch.com / Pzena Investment Management
Jörg Ahlheid, Principal, Director of Business Development & Client Services, Pzena Investment Management / © e-fundresearch.com / Pzena Investment Management

Das 1995 von Richard Pzena in New York gegründete Deep-Value-Haus Pzena Investment Management kauft ausschließlich Unternehmen, die Probleme haben. Nicht irgendwelche Probleme – sondern solche, die so gravierend sind, dass der breite Markt oft die Aktie meidet. Mit rund 80 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und über 30 Jahren Track Record hat das Haus bewiesen, dass genau dieser Ansatz funktioniert. Im Gespräch mit e-fundresearch.com erklärt Jörg Ahlheid, wie Pzena tickt – und warum Deep Value etwas fundamental anderes ist als das, was viele unter „Value" verstehen.

Ein Investment-Prozess, ähnlich eines Private Equity Investor

Der Investmentprozess folgt einem dreistufigen Verfahren. Zunächst filtert ein quantitatives Screening nach dem Verhältnis von Preis zu normalisiertem Ertrag – auf Basis der Ertragshistorie der vergangenen zehn Jahre. „Wir schauen uns die Ertragsleistung des Unternehmens ...