Fünfzehn Jahre lang brauchte man für Schwellenländer-Aktien vor allem eines: Geduld. Das „verlorene Jahrzehnt“ seit 2010 hat eine ganze Investorengeneration geprägt – und so verwundert es kaum, dass viele Anleger nach dem starken Jahr 2025 erst einmal in den Wait-and-See-Modus zurückgefallen sind, zumal der Nahost-Konflikt frische Unsicherheit lieferte. Nick Payne hält das für einen Fehler im Timing, nicht in der Analyse. Im Gespräch mit e-fundresearch.com-Chefredakteur Simon Weiler am Rande der Comgest-Roadshow in Wien macht der EM-Manager drei strukturelle Kräfte aus, die gerade gleichzeitig drehen: der Dollar, die fiskalische Statik – und vor allem die Rendite auf das eingesetzte Kapital.
Drei Gründe, ein Wendepunkt
Der erste Grund ist...