Comgest-Fondsmanager Payne: Drei Gründe für ein strukturelles EM-Comeback

Nick Payne, der bei Comgest die Emerging-Markets-Aktienstrategie verantwortet, nennt im Gespräch am Rande der Comgest-Roadshow in Wien drei strukturelle Gründe für ein Comeback der Schwellenländer – und erklärt, warum auch vermeintliche zyklische IT-Hardwarehersteller und unscheinbare 15-Dollar-Mikrochip-Produzenten in ein Quality-Growth-Portfolio passen. Managers | 19.06.2026 09:41 Uhr
Nick Payne, Senior Portfolio Manager and Global Emerging Market Equity Specialist bei Comgest / © e-fundresearch.com / Comgest
Nick Payne, Senior Portfolio Manager and Global Emerging Market Equity Specialist bei Comgest / © e-fundresearch.com / Comgest

Fünfzehn Jahre lang brauchte man für Schwellenländer-Aktien vor allem eines: Geduld. Das „verlorene Jahrzehnt“ seit 2010 hat eine ganze Investorengeneration geprägt – und so verwundert es kaum, dass viele Anleger nach dem starken Jahr 2025 erst einmal in den Wait-and-See-Modus zurückgefallen sind, zumal der Nahost-Konflikt frische Unsicherheit lieferte. Nick Payne hält das für einen Fehler im Timing, nicht in der Analyse. Im Gespräch mit e-fundresearch.com-Chefredakteur Simon Weiler am Rande der Comgest-Roadshow in Wien macht der EM-Manager drei strukturelle Kräfte aus, die gerade gleichzeitig drehen: der Dollar, die fiskalische Statik – und vor allem die Rendite auf das eingesetzte Kapital.

Drei Gründe, ein Wendepunkt

Der erste Grund ist...