Ofi Invest AM Vertriebschefs: „Immer mehr Investoren suchen Diversifikation jenseits von AI“

Christophe Mallet und Nicolas Aubagnac verantworten das internationale Geschäft von Ofi Invest Asset Management. Im Interview erklären sie, warum professionelle Anleger nach Alternativen zum AI-Trade und zum klassischen 60/40-Portfolio suchen, weshalb die ESG-Nachfrage fast überall nachlässt — wahrscheinlich weniger in Österreich — und was Fondsvertrieb künftig entscheidet. Managers | 14.07.2026 10:00 Uhr
e-fundresearch.com Redakteurin Sophie Clara Mair traf die internationalen Ofi Invest Asset Management Vertriebschefs Christophe Mallet (links) und Nicolas Aubagnac (rechts) zum Interview in Paris. / © e-fundresearch.com
e-fundresearch.com Redakteurin Sophie Clara Mair traf die internationalen Ofi Invest Asset Management Vertriebschefs Christophe Mallet (links) und Nicolas Aubagnac (rechts) zum Interview in Paris. / © e-fundresearch.com

Am Pariser Firmensitz von Ofi Invest Asset Management traf e-fundresearch.com Christophe Mallet, Head of International Business Development, und Nicolas Aubagnac, Deputy Head of International Development. Die beiden treiben das Geschäft außerhalb Frankreichs voran – Deutschland und Österreich stehen dabei weit oben auf der Agenda. Ein Gespräch über veränderte Kundenbeziehungen, die Suche nach echter Diversifikation, den Verdrängungswettbewerb in Europa und einen spürbar nüchterneren Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit. 

Redaktioneller Hinweis: Die Antworten wurden zur besseren Lesbarkeit geglättet und gekürzt. 

e-fundresearch.com: Herr Mallet, Herr Aubagnac, Kundengespräche drehen sich zuletzt weniger um einzelne Produkte, mehr ums Gesamtportfolio. Was bringen Investoren heute an Sie heran? 

Christophe Mallet: Das lässt sich nicht pauschal beantworten, es hängt stark vom Kundentyp ab. International arbeiten wir nicht mit Privatanlegern, sondern mit professionellen Adressaten – Distributoren, Fondsselektoren, institutionelle Investoren. Und deren