Kapitalrenten-Umfrage: Asset Manager warnen vor zu viel Politik

Ab 2028 soll Deutschlands kapitalgedeckte Zusatzrente jährlich rund 30 Milliarden Euro bewegen. e-fundresearch.com hat sechs Asset-Management-Experten gefragt, wer die Milliarden verwalten soll, KENFO, Bundesbank oder private Manager, und wo die größten Risiken liegen. Das Ergebnis zeigt eine seltene Einigkeit gegen eine staatliche Eigenverwaltung. Managers | 24.07.2026 10:00 Uhr
Fabian Behnke, Vanguard; Frank Pöpplow, Federated Hermes; Cor Dücker, Mediolanum International Funds Limited; Mirko Ranno, GAM Investments;  Karsten Kührlings, GLS Investments; Jörg Held, ETHENEA Independent Investors S.A. / © e-fundresearch.com / GAM Investments / Vanguard / ETHENEA Independent Investors S.A. / GLS Investments / Mediolanum International Funds Limited / Federated Hermes
Fabian Behnke, Vanguard; Frank Pöpplow, Federated Hermes; Cor Dücker, Mediolanum International Funds Limited; Mirko Ranno, GAM Investments; Karsten Kührlings, GLS Investments; Jörg Held, ETHENEA Independent Investors S.A. / © e-fundresearch.com / GAM Investments / Vanguard / ETHENEA Independent Investors S.A. / GLS Investments / Mediolanum International Funds Limited / Federated Hermes

Ab 2028 soll in Deutschland schrittweise eine kapitalgedeckte Zusatzrente eingeführt werden, die politische Einigung der Koalition steht, das Gesetzgebungsverfahren läuft noch. Allein zwischen 2028 und 2031 sollen laut aktueller Planung jährlich rund 30 Milliarden Euro angespart und am Kapitalmarkt angelegt werden. Offen ist bislang, wer diese Summen verwaltet: der Staatsfonds KENFO, der sich mit seinem Track Record (2025 laut eigenen Angaben plus 6,2 Prozent) offen in Stellung bringt, die Bundesbank oder private Asset Manager. e-fundresearch.com hat im Rahmen der Umfrageserie #Nachgefragt sechs Vertreter deutscher und internationaler Asset-Management-Gesellschaften gebeten, das Thema losgelöst von der parteipolitischen Rentendebatte aus Kapitalmarktsicht einzuordnen.

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