Deutsches Wunderkind im Zwangsverkauf: 67 % Minus für Aschenbrenners AI-Fonds

Mit 19 Valedictorian, mit Anfang 20 Fondsgründer, mit 25 der Star des AI-Trades: Leopold Aschenbrenner erzielte im ersten Halbjahr netto 439 % Return. Im Juli verlor sein Hedgefonds Situational Awareness laut Wall Street Journal rund 67 % und gab den überwiegenden Teil seines Aktienbuchs an Ken Griffins Citadel ab. Managers | 31.07.2026 15:02 Uhr
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Der in Deutschland geborene Ex-OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner, 25, galt als prominentester Kopf des AI-Investmenttrades. Sein 2024 gegründeter Hedgefonds Situational Awareness erzielte von Jahresbeginn bis Ende Juni 2026 netto einen Return von 439 %. Im Juli kippte der Trade: Long-Positionen in AI-Infrastruktur wie SK Hynix, Micron, SanDisk, CoreWeave und Nebius brachen ein, Short-Positionen in Software-Titeln liefen gegen den Fonds. Bei rund vierfacher Hebelung war die Position nicht zu halten. Die Prime Broker Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Citigroup wirkten an der Abwicklung mit, Ken Griffins Citadel übernahm den fremdfinanzierten Teil des Public-Equity-Portfolios. Nach dem Deal verbleiben laut Reuters rund 10 Mrd. USD, darunter die nicht verkaufte Anthropic-Beteiligung.