Bulle oder Bär: Ist defensiver Konsum die antizyklische Chance oder strukturell abgehängt?

Defensive Konsumtitel galten jahrzehntelang als automatischer Stabilitätsanker im Aktienportfolio. Heute handelt der Sektor mit historisch hohen Bewertungsabschlägen, während der Markt Momentum und KI-Hoffnungen honoriert und verlässliche Ertragsbringer abstraft. Genau dieser Abschlag ist das Paradoxon: Er ist entweder eine antizyklische Einstiegschance oder der korrekt eingepreiste Verlust einer strukturellen Qualität. Ist der Risikoappetit derzeit einfach zu hoch, oder hat der Sektor seinen defensiven Charakter tatsächlich verloren? Managers | 18.08.2026 08:41 Uhr
Ralph Karels – Helaba Invest; Caroline Lamy – Crédit Mutuel Asset Management; Clemens Berendt – Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG; Gökhan Kula – ALPS Family Office AG; Robert Griffiths – L&G; Philippe Labilloy – DPAM; Tamas Menyhart – Erste Asset Management / © e-fundresearch.com / Helaba Invest; Crédit Mutuel Asset Management; Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG; ALPS Family Office AG; L&G; DPAM; Erste Asset Management
Ralph Karels – Helaba Invest; Caroline Lamy – Crédit Mutuel Asset Management; Clemens Berendt – Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG; Gökhan Kula – ALPS Family Office AG; Robert Griffiths – L&G; Philippe Labilloy – DPAM; Tamas Menyhart – Erste Asset Management / © e-fundresearch.com / Helaba Invest; Crédit Mutuel Asset Management; Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG; ALPS Family Office AG; L&G; DPAM; Erste Asset Management

Das globale Konsumwachstum hat sich verlangsamt, die Margen stehen unter Druck, und in den USA hängen die Konsumausgaben zunehmend an den Finanzvermögen und damit an genau jenen Marktfaktoren, gegen die der Sektor eigentlich abfedern soll. Gleichzeitig ist die Bewertungslücke zwischen defensiven Konsumwerten und dem Gesamtmarkt so groß wie selten zuvor. e-fundresearch.com hat Portfoliomanager, Aktienstrategen und Analysten im Rahmen des #AssetAllocationForum detailliert zu ihren Bull- und Bear-Szenarien befragt.

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