Bulle oder Bär? Immobilienaktien zwischen NAV-Rabatten und Zinsrisiko

Die Erholung am Immobilienmarkt hat begonnen, verläuft aber ausgesprochen selektiv: US-REITs laufen europäischen Titeln davon, Rechenzentren und Logistik enteilen den klassischen Büroportfolios. Gleichzeitig notieren Teile des Sektors so günstig wie selten in den vergangenen zwei Jahrzehnten, während steigende Langfristzinsen unmittelbar auf die Kurse durchschlagen. Sind die Abschläge zum NAV damit eine antizyklische Chance oder schlicht die korrekte Bepreisung struktureller Probleme? Managers | 11.09.2026 10:10 Uhr
Todd Kellenberger, Director, Client Portfolio Manager, Principal Asset Management ; Gökhan Kula, Vorstand / Partner, ALPS Family Office AG; Florian Rainer, Asset Manager, Matejka & Partner Asset Management; Alexander Sikora-Sickl, Head of Desk Global Strategies & Research, Erste Asset Management / © Principal Asset Management / ALPS Family Office AG / Wiener Privatbank SE / Foto Huger / Erste AM
Todd Kellenberger, Director, Client Portfolio Manager, Principal Asset Management ; Gökhan Kula, Vorstand / Partner, ALPS Family Office AG; Florian Rainer, Asset Manager, Matejka & Partner Asset Management; Alexander Sikora-Sickl, Head of Desk Global Strategies & Research, Erste Asset Management / © Principal Asset Management / ALPS Family Office AG / Wiener Privatbank SE / Foto Huger / Erste AM

Die Zinswende hat den gelisteten Immobiliensektor härter getroffen als andere Segmente, und die Divergenz zwischen Regionen und Nutzungsarten hat sich zuletzt weiter geöffnet. Hoher Capex-Bedarf, strukturelle Leerstände im Büro und wieder anziehende Langfristzinsen stehen einem Bewertungsniveau gegenüber, das viele Investoren als historisch niedrig einstufen. e-fundresearch.com hat Portfoliomanager und Immobilienexperten detailliert zu ihren Bull- und Bear-Szenarien für börsennotierte Immobilienanlagen befragt.

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