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Sarasin: Asiatisches Jahrhundert

Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer der Bank Sarasin & Cie AG, sieht die Weltwirtschaft nicht mehr länger auf die USA fokussiert, sondern zunehmend von verschiedenen Schwellenländern gestützt: "Die Weltwirtschaft hat sich in bisher einmaliger Art und Weise von der historischen Führung durch die US-Wirtschaft abgekoppelt." Markets | 17.04.2008 10:30 Uhr

Die aktuelle Wachstumsabschwächung in den USA weist deutlicher als jeder andere Konjunkturzyklus zuvor auf den Anbruch eines «asiatischen Jahrhunderts» hin. Asien und auch die meisten Industrieländer spüren bereits die Folgen des ökonomischen und demografischen Wandels, der eine Reihe zentraler Wirtschaftsbereiche betrifft. "Die globale Boomphase ist noch nicht zu Ende – nur die Wachstumsmotoren haben sich verändert. Wenn sich Analysten und Investoren auf die neue Weltordnung einlassen, könnte 2008 ein Jahr viel versprechender Chancen werden", so Varnholt.

Schwellenländer Asiens steuern Großteil zum globalen Wachstum bei  

Die Volkswirtschaften in der Region Asien-Pazifik erwirtschaften, gemessen an der Kaufkraft auf Paritätsbasis, mittlerweile nahezu 37 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP). So belief sich allein Chinas Anteil am globalen Wachstum im Jahr 2007 auf stolze 17 Prozent. Das ist deutlich mehr als der Beitrag der US-Wirtschaft. Insgesamt steuerten die Schwellenländer Asiens im letzten Jahr 40 Prozent zum globalen Wachstum bei, davon belief sich der von Entwicklungsländern geleistete Beitrag auf 52 Prozent.

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Übersteigende Inflationsziele

Gleichzeitig setzt sich der Preisauftrieb an den Rohstoffmärkten fort. Vor dem Hintergrund steigender Preise für Lebensmittel und Energie übersteigt die aktuelle Teuerung bereits in 18 von 22 Schwellenländern das offizielle Inflationsziel. Dieser Trend dürfte aus drei Gründen noch einige Zeit andauern: Erstens kehren viele Länder zu politisch motivierten Preisfixing-Mechanismen zurück. Festpreise drosseln jedoch nicht die Verbrauchernachfrage und schaffen keine Anreize für produktionsorientierte Investitionen. Dadurch wird das Angebot immer knapper.

Alle wollen Ressourcen sichern

Zweitens sind die Entwicklungsländer vor dem Hintergrund eines sich beschleunigenden Infrastrukturwachstums zunehmend bestrebt, ihren Zugriff auf wichtige Ressourcen rechtzeitig vor den anderen Wettbewerbern zu sichern. Drittens verbraucht die Agrarproduktion immer mehr Energie, da die globale Nachfrage nach Lebensmitteln um 50 Prozent gestiegen ist. "Angesichts weltweiter Wasserknappheit und fortschreitender Wüstenbildung (Desertifikation) dürften sich Agrarprodukte und Energie also weiter verteuern", so Varnholt abschließend. 

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