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Belastungen in der Finanzbranche dominieren

„Die Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken konnten über die letzten Wochen hinweg ihre Wirkung entfalten und auch das Vertrauen scheint langsam wieder in den Markt zurückzukommen, was sich an den reduzierten Risikoprämien im Anleihensegment ablesen lässt“, beschreibt Stefan Scheurer von Allianz Global Investors. Markets | 30.04.2008 17:30 Uhr

Die Entwicklungen zeigen nach Ansicht des Kapitalmarktanalysten bei genauerer Betrachtung allerdings eine „geteilte Welt“. Einerseits deuteten die jüngsten realwirtschaftlichen US-Indikatoren auf eine weitere Abschwächung der US-Konjunktur hin: Weitere Abschreibungen der Banken zeigen auf, dass die Kreditkrise nicht gebannt zu sein scheint, der Immobilienmarkt befindet sich nach wie vor auf Talfahrt und der Arbeitsmarkt trübt sich weiter ein, was auch den privaten Konsum nachhaltig belasten sollte. Allerdings zeige sich die Industrieproduktion robust und auch die Kapazitätsauslastung sei weiterhin hoch.

Europa stabilisiert trotz einzelner Schwächen die Weltwirtschaft

Andererseits scheint Europa die Weltwirtschaft am Laufen zu halten. So zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin fest und sowohl die Industrieproduktion als auch die Kapazitätsauslastungen verharren auf hohem Niveau. Aber auch Europa zeige Schwächen, wie Scheurer in der aktuellen Ausgabe seines Kapitalmarktbriefs schreibt: Der Immobiliensektor scheint in Teilen Europas Risse bekommen zu haben (u. a. in Spanien und Irland) und auch die Auftragseingänge in Deutschland sind rückläufig. Doch nicht nur in der realwirtschaftlichen Gesamtrechnung zeigt sich die „Zweiteilung“ der Welt, sondern auch auf Branchenebene.

Bullen gewinnen an Boden

Ein Drittel der im S&P 500 gelisteten Unternehmen haben bereits berichtet und über die Hälfte schnitt in ihren Gewinnausweisen besser ab, als es vom Markt erwartet wurde. Das Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr ist zwar rückläufig, rechnet man jedoch den Finanzsektor heraus, konnten alle anderen Sektoren in der Summe ihre Gewinne gegenüber Vorjahr sogar steigern. Dabei scheint sich das Gewinnbild nicht nur auf die Branchen zu beschränken, sondern teilt sich auch regional auf.

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Einige der Firmen haben bei der Gewinnentwicklung besonders die Bedeutung der Schwellenländer hervorgehoben, die kaufkraftbereinigt mittlerweile ca. 50 % des weltweit erstellten Inlandsprodukts ausmachen. Gemäß Sentimentindikatoren scheinen die Bullen ganz langsam an Boden zu gewinnen. Anleger sollten daher ihre taktische (kurzfristige) Untergewichtung überdenken, denn Bewertungen, Sentiment und Berichtssaison legen einen weiteren langsamen Ausbau der Aktienquote nahe, so das Fazit des Mai-Ausblicks des Kapitalmarktanalyseteams von Allianz Global Investors.

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