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Inflation – der neue Feind

Die Auswirkung der Kreditkrise auf die Weltkonjunktur scheint jetzt Schnee von gestern zu sein. Mittlerweile schlagen sich die Märkte nun mit stark steigenden Preisen für Lebensmittel und Rohstoffe, darunter Öl, und ihre Folgen für die Inflation herum. Markets | 09.07.2008 15:00 Uhr

Die Inflationsraten steigen weltweit weiter, beispielsweise liegt der Verbraucherpreisindex in den USA inzwischen bei über 4 Prozent. Als Folge all dieser Entwicklungen geht nun das Gespenst der „Stagflation“ um – die Kombination aus Konjunkturabschwung und steigender Inflation. Viele Anleger fürchten, dass die Zentralbanken gezwungen sind, der Inflation durch Zinsanhebung die Stirn zu bieten, statt das Wirtschaftswachstum durch Wahrung niedriger Zinssätze zu unterstützen.  Tatsächlich hat die Europäische Zentralbank Anfang des Monats den Leitzins leicht erhöht, was auf Anlegerseite keine Überraschung war.

Trennlinie

Doch beim globalen Inflationsbild dürfte es eine Trennlinie zwischen Industriestaaten und Schwellenmärkten geben. In den Schwellenmärkten ist die Preissteigerung sehr viel drastischer als in den Industriestaaten – in Indien und China liegt die Inflationsrate bei fast 8 Prozent. Der Grund: Nahrungsmittel haben in diesen Volkswirtschaften einen höheren Anteil am Konsum und wirken sich entsprechend stärker auf die Inflation aus.

"Wir rechnen daher nicht mit deutlichen Leitzinserhöhungen in den Industriestaaten – dort hat sich die Geldpolitik jüngsten Daten zufolge auf dem richtigen Stand eingependelt. Da der Konjunkturabschwung für noch mehr Flaute in der Wirtschaft sorgen wird, sollte auch der Inflationsdruck nachlassen", so Keith Wade, Chefvolkswirt bei Schroders.

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Bald Überhitzung?

Doch die Schwellenmärkte richten ihre Leitzinssätze weiterhin an dem einbrechenden US-Immobilienmarkt aus (bedingt durch die Verknüpfung ihrer Währungen mit dem US-Dollar). Das wiederum kollidiert mit dem starken wirtschaftlichen Wachstum dieser Volkswirtschaften. Wird das Wirtschaftswachstum nicht gezügelt, ist eine Überhitzung die unausweichliche Folge. "Doch bisher haben wir bei der geldpolitischen Haltung der Schwellenländer keine großen Veränderungen feststellen können", so Wade abschließend.  

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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