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Schwellenmärkte - Rohstoffe bleiben Anlagethema

In letzter Zeit beherrschen die Inflationsraten die Schlagzeilen. Dabei erscheint der Inflationsdruck, mit dem sich die Schwellenländer derzeit konfrontiert sehen, viel höher als in den Industrieländern. "Oberflächlich betrachtet ist eine solche Entwicklung in der Tat besorgniserregend", so Mark Mobius, Managing Director bei Templeton Asset Management, Ltd. Markets | 10.07.2008 10:45 Uhr

Maßnahmen wie Subventionen, Preiskontrollen und Exportverbote können bestenfalls kurzfristig Linderung verschaffen (in Argentinien haben sie sogar zu einem Aufstand der Bauern geführt) und langfristige Probleme wohl nur hinausschieben.

Anziehende Rohstoffpreise mit positiver Nebenwirkung

Gleichzeitig wirkten die anziehenden Rohstoffpreise in Regionen wie Lateinamerika oder Russland positiv auf die Aktienindizes. Mobius: "Während die Rohstoffpreise von ihren Höchstständen zurückfallen könnten, erwarten wir für die nahe Zukunft nicht, dass sie wieder auf extrem niedriges Niveau absinken. Ein Grund dafür ist die anhaltende Nachfrage aus Schwellenländern und das verhältnismäßig unelastische Angebot. Daher sollten Rohstoffunternehmen rentabel bleiben und weiterhin reizvolle Anlagechancen bieten."

"Ein weiterer Grund, aus dem rohstoffabhängige Unternehmen für unsere Fonds wohl auch bei nachgebenden Preisen ein Thema bleiben werden, liegt in der Herausbildung eines neuen Kapitalismusmodells bei Rohstoffunternehmen aus Schwellenländern", so Mobius weiter. In der Vergangenheit hat der Staat ausgesprochen ineffiziente Unternehmen besessen, subventioniert und betrieben, die Verluste machten. Indem diese Unternehmen privatisiert wurden, geben die Regierungen den Mitarbeitern nunmehr Anreize, die Betriebe so zu führen, dass der Staat daran verdienen kann.

Darüber hinaus haben die Regierungen solche Unternehmen an die Börse gebracht, damit auch die Investoren davon profitieren können. Ein solches Modell hat für die Aktionäre einen zweifachen Vorteil: Das Unternehmen muss sich an bestimmte Börsenregeln halten und genießt die Unterstützung der Regierung. Mobius: "Für die Zukunft erkennen wir noch viel mehr Spielraum für solche Privatisierungen in Schwellenländern."

Rohstoffe als ein wichtiges Anlagethema

Mobius: "Rohstoffe gehören zu unseren vier wichtigsten Anlagethemen. Die anderen drei sind Konsum, Konvergenz und Corporate Governance. Unsere Fonds sind intensiv in rohstoffabhängigen Unternehmen engagiert, die von hohen Preisen und der kräftigen globalen Nachfrage profitieren. Darunter sind Vale do Rio Doce aus Brasilien und Gazprom aus Russland. Über Petrochina haben wir aber auch Anteil am rasanten Anstieg der Ölnachfrage in China. Mit Russland setzt man generell in erster Linie auf Rohstoffe. Wir gehen zwar nicht davon aus, dass sich der durchschnittliche Rohölpreis auf dem in letzter Zeit abgehoben hohen Niveau halten wird, doch die Nachfrage nimmt nach wie vor kräftig zu und trägt zu einer Anspannung der Angebots-/Nachfragesituation bei."

"Innerhalb des Rohstoffsektors können wir noch auf ein weiteres Anlagethema setzen, die Konvergenz. Wir halten eine Konvergenz in der globalen Energieindustrie für unvermeidlich. Diese dürfte sich noch beschleunigen, denn es wird eine bestimmte kritische (finanzielle) Masse benötigt, um weiterhin Ölexploration zu betreiben und die Raffinerie wirtschaftlich zu gestalten. Aus diesem Grund begrüßen wir die Fusionsofferte des österreichischen Ölund Gasunternehmens OMV an den ungarischen Mitbewerber MOL", so Mobius abschließend.


Weitere interessante Artikel verschiedener Franklin Templeton-Fondsmanager finden Sie in der aktuellen Ausgabe „Perspektiven" zum Download als PDF. 

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