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Aktienmärkte mit schwachem 2. Quartal

Mit seinem Anstieg auf über 140 USD pro Barrel erreichte der Ölpreis erneut ein Rekordhoch. Diese Entwicklung war die Folge der anhaltend hohen Nachfrage sowie einiger Angebotsengpässe in einer Reihe von Ländern wie Nigeria und Libyen. Markets | 31.07.2008 09:00 Uhr

Die Inflationsbesorgnisse stiegen dadurch zwangsläufig an. "Wir haben unsere Prognosen für die Inflation in den meisten Regionen angehoben", so  Sarah Arkle, Chief Investment Officer bei THreadneedle. Die entscheidende Frage für die kommenden Monate wird sein, ob sich die Inflation der Rohstoffpreise zu einem allgemeinen Preis- und Lohnanstieg entwickelt oder ob dies verhindert werden kann.

Inflationäres Umfeld...

Arkle: "Obwohl sich das Wirtschaftswachstum in der ersten Hälfte des Jahres 2008 gut behauptet hat, gehen wir in den Industriestaaten künftig von einem sehr schwachen Wachstum aus. Verschärft wird dieser Trend von dem hohen Anteil des verfügbaren Einkommens, das für Öl und Lebensmittel ausgegeben werden muss. Wir haben unsere Prognosen für das BIP-Wachstum in den USA und Großbritannien für das kommende Jahr auf jeweils 1,0 Prozent gesenkt. Das inflationäre Umfeld hat uns außerdem dazu veranlasst, unsere Erwartungen für die Leitzinsen sowie die Renditen von Staatsanleihen nach oben zu korrigieren." Es gibt Anzeichen dafür, dass die hohen Ölpreise den US-Konsum bereits beeinträchtigen. So war in den letzten Monat ein Rückgang bei der Automobilnutzung zu beobachten. "Wir gehen davon aus, dass diese Tendenz anhalten wird und erwarten einen leichten Rückgang der Nachfrage in Asien, weil einige Länder die Subventionen auf Öl abschaffen. Dies sollte im Laufe der Zeit wieder zu einem ausgewogeneren Verhältnis von Angebot und Nachfrage führen", so Arkle weiter. 

Gewinnmargen belastet?

Die steigenden Kosten werden die Gewinnmargen vieler Firmen belasten. Arkle: "Wir haben die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Konsumgüterunternehmen, von denen viele unter den höheren Preisen für Lebensmittel und andere Rohstoffe sowie unter höheren Vertriebs- und Verpackungskosten leiden, genau beobachtet." Dieser Druck wird auch 2009 anhalten. Einige Firmen können diese Kostensteigerungen zwar weitergeben. Viele Unternehmen sind jedoch dazu nicht in der Lage, weil die Verbraucher scheinbar zur Einschränkung ihrer Ausgaben bereit sind. "Wir beurteilen die Aussichten von Konsumwertetiteln weiterhin zurückhaltend. Wir haben intensiv nach Branchen Ausschau gehalten, die entweder über eine gewisse Preismacht verfügen oder auf Bereiche, die dem Risiko steigender Kosten am stärksten ausgesetzt sind, in nur begrenztem Maße ausgerichtet sind", so Arkle.

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In Bergbautiteln übergewichtet

"Wir haben von unserer gegenüber dem Referenzindex übergewichteten Position in Bergbautiteln profitiert. Zwar sind die Investitionsausgaben in diesem Segment angestiegen, während der freie Cashflow gleichzeitig gesunken ist. Aber aufgrund des hohen Zeitaufwands, der für eine Ausweitung des Angebots erforderlich ist, sowie wegen der hohen Infrastrukturnachfrage aus den Schwellenländern und der wahrscheinlichen Übernahmeaktivitäten halten wir unsere Übergewichtung weiterhin für angemessen", so die aktuelle Einschätzung der Expertin.

Arkle: "Eine Kernaussage unserer Arbeit im Hinblick auf Sektoren und Trends ist die, dass es – unabhängig von der jeweiligen Branche – entscheidend ist, sich auf sehr starke Unternehmen mit soliden Bilanzen zu konzentrieren. Die Kapitalkosten steigen für Unternehmen weltweit an, und angesichts dieses schwierigen Umfelds werden die schon jetzt sehr guten Firmen noch stärker werden."

Schwaches II. Quartal

Die Aktienmärkte verzeichneten ein schwaches II. Quartal. Die Gründe dafür waren eine steigende Inflation, die sich abschwächenden Konjunkturen, Kapitalaufnahmen sowie Gewinnherabstufungen. Diese Probleme werden wohl noch eine Zeit lang anhalten und die die Aktienkurse weiter belasten. Nichtsdestotrotz sind die Märkte im Allgemeinen günstig bewertet und berücksichtigen bereits eine Vielzahl schlechter Nachrichten. Arkle´s Resümee: "Deshalb sind wir auf mittlere Sicht eher zuversichtlich. Die Rentenmärkte litten unter der erneut aufkommenden Inflation. Die Besorgnisse werden in den kommenden Monaten wohl anhalten und veranlassen uns zu einer zurückhaltenden Einschätzung dieser Anlageklasse. Trotzdem stellen wir bei Unternehmensanleihen sowie bei Schwellenländeranleihen in lokalen Währungen im Vergleich zu Staatsanleihen ein besseres Wertentwicklungspotenzial fest."


Die genauen Wirtschaftsprognosen für die einzelnen Regionen (USA, Euroraum, Japan & Großbritannien) sowie weitere Informationen finden Sie im PDF - zum Download im Info-Center.

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