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Ratio

Was sich im September an den Finanzmärkten entlud, war eine Spirale aus Angst – Unsicherheit – steigender Risikoaversion – steigenden Risikoaufschlägen – steigenden Finanzierungskosten – fallenden Kursen. Markets | 02.10.2008 09:00 Uhr

Ein Faktor griff dabei in den anderen über, mit dem Hang zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung. So stellt sich die Frage: Kann die Ratio diese Spirale von Angst und Unsicherheit durchbrechen?

Vier Faktoren gilt es besonders zu berücksichtigen:

  • Die wichtigsten Zentralbanken (Fed, EZB, BoJ, BoE) kooperieren rund um den Erdball miteinander und fungieren als Liquiditätsbrücke in einem Interbankengeldmarkt, der fast ausgetrocknet scheint. Besonders die Fed zeigt sich unorthodox, wenn es darum geht, den Finanzmärkten das Schmiermittel „Zentralbankgeld“ zur Verfügung zu stellen.
  • Mit der Verstaatlichung der beiden wichtigsten Hypothekenfinanzierer Freddy Mac und Fanny Mae sowie der Teilverstaatlichung des größten Versicherungskonzerns in den USA wurden weitere Stützpfeiler in das Finanzsystem eingezogen.
  • Die Übernahmen der letzten Wochen im Finanzsektor zeigten, dass es offensichtlich liquide Käufer gibt, das Finanzsystem also nicht einheitlich von den negativen Folgen der US-Hypothekenkrise befallen ist.
  • Zehn führende internationale Banken bildeten einen 70 Mrd. US-Dollar schweren Fonds, um sich gegenseitig aus möglichen Liquiditätsengpässen herauszuhelfen. Das sagt auch etwas darüber aus, wie sie ihre Bonitäten gegenseitig einschätzen.

Augenmerk auf US-Rettungspaket

In den kommenden Wochen richtet sich jetzt die Aufmerksamkeit auf das vom US-Finanzminister ins Gespräch gebrachte Rettungspaket für die Banken, das es zu konkretisieren gilt. Dieses sieht eine Auffanglösung für schlecht bediente Bankschulden in Höhe von bis zu 700 Mrd. US-Dollar vor. Die Ratio dahinter: Eine derartige Auffanglösung verschafft den Banken Luft für die Vergabe neuer Kredite und soll die Spirale der Angst durchbrechen.

Daneben rücken die Konjunktur- und Gewinnentwicklung wieder stärker ins Blickfeld, nicht zuletzt weil die Saison der Unternehmensberichte für das dritte Quartal eingeläutet wird. Die Indikatoren werden daraufhin untersucht, ob die Finanzkrise stärker als erwartet auf die Realwirtschaft durchschlägt. Auch wenn mit dem US-Rettungspaket ein Stabilitätsnetz für das Finanzsystem eingezogen wurde – was die Risiken insgesamt mindert – dürfte es an den Kapitalmärkten noch „holprig“ bleiben.

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Lesen Sie den gesamten Kapitalmarktbrief für den Oktober 2008, unter anderem mit Einschätzungen zu den verschiedenen Assetklassen, als PDF - zum Download im Infocenter.

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