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ING-Schwellenländer-Anleihe: Bestnote von Morningstar

Das Overall-Rating für den erfolgreichen ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Local Currency (LU118297449) wurde im Oktober dieses Jahres von der Rating-Agentur Morningstar von vier auf fünf Sterne hoch gestuft. Markets | 17.11.2008 05:00 Uhr

Bereits im August 2008 hat Morningstar ebenfalls 5 Sterne für das Overall–Rating der Emerging Market Schwellenländer-Anleihe in Hartwährung (ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Hard Currency, ISIN LU0041345751) vergeben.

Bestnote „5 Sterne“

Fünf Sterne stehen für die Höchstnote, die von Morningstar für ein Fonds-Rating vergeben wird.  Das Urteil der renommierten Rating-Agentur basiert auf Wertentwicklung, Kosten und Kursschwankungen. Diese ausgezeichnete Beurteilung spricht für die hervorragende Performance der beiden Schwellenländer-Anleihen aus dem Haus ING Investment Management. Die Lokal-Anleihe investiert in ein diversifiziertes Portfolio aus festverzinslichen und anderen Wertpapieren. Mindestens zwei Drittel des Portfolios werden in inländischer Währung (Local Currency) einkommensschwacher und mittelstarker Schwellenländer gehalten.

Diese Länder sollen ein positives Wachstumspotential aufgrund kürzlich vorgenommener Reformen aufweisen. Zu den ausgewählten Regionen gehören: Lateinamerika, Osteuropa und Afrika. Die verbleibenden ein Drittel des Portfolios werden auch in Werte der restlichen OECD-Länder in harter Währung, wie z. B. in Euro oder USD, investiert.

Dollar-Stärke: Zeichen für Risikoaversion

Das größte Risiko für Währungen besteht darin, dass einige Länder wie beispielsweise Brasilien ihre Leistungsbilanz von Grund auf neu bewerten müssen. Infolge rückläufiger Exporte und sinkender Rohstoffpreise verwandeln sich hier Überschüsse in Defizite. Das macht Währungskorrekturen erforderlich. Eine schwächere Währung wird letztendlich die Exporte ankurbeln, insofern könnte sich wieder ein Gleichgewicht einstellen. Risikoscheu stellt eine weitere Gefahr für Währungen dar, da sie Kapitalflucht aus den Emerging Markets bedeutet. Umgekehrt erleben wir dadurch seit einigen Monaten eine Stärkung des US-Dollar und des Yen. Insoweit ist Dollar-Stärke sicher ein Zeichen für Risikoaversion.

Aussichten für die weitere Währungsentwicklung

Bis auf weiteres werden vor allem Länder mit hohem Leistungsbilanzdefizit verwundbar sein, deren private und öffentliche Schulden überwiegend in ausländischen Währungen denominiert sind (z. B. Osteuropa). Am stärksten belastet die aktuelle Entwicklung diejenigen Länder, die ihre Leistungsbilanzdefizite weitgehend mit spekulativem Auslandskapital finanzieren. Defizite, die im Gegensatz dazu mit einer längerfristigen Orientierung durch direkten Kapitalzufluss aus dem Ausland finanziert werden, sind nicht notwendigerweise problematisch. Volkswirtschaften mit Leistungsbilanzüberschüssen und beträchtlichen Devisenreserven (vor allem in Asien) werden hier wohl in die Bresche springen und zusätzliche konjunkturelle Impulse bieten. Dies gilt umso mehr, als ihre hohen Inflationsraten jetzt sinken.

Da die gegenwärtige Marktkrise eindeutig von den Finanzzentren der Industrieländer ausging, dürften sich die Währungsrisiken über die kommenden Jahre weiterhin auf die USA und Europa konzentrieren. Die Tatsache, dass sowohl die amerikanische als auch die europäischen Regierungen derzeit öffentliche Gelder in Milliardenhöhe in die Wirtschaft pumpen, um eine Depression abzuwenden, verstärkt diese Entwicklung noch. Die meisten Schwellenländerwährungen dürften sogar von den Problemen an den entwickelten Märkten profitieren.

Dies gilt umso mehr, als die volkswirtschaftlichen und finanzsektorbezogenen Risiken an den Emerging Markets seit 2002 massiv gesunken sind. Wenn sich der Staub an den Kapitalmärkten erst einmal gelegt hat, sollten die globalen Kapitalflüsse wieder in Richtung hochrentierlicher Währungen fließen. Carry-Trades sind immer noch eine rationale Anlageentscheidung und dürften wieder an Beliebtheit gewinnen, wenn sich der Risikoappetit erst einmal erholt hat.

Währungen von den Emerging Markets bieten unter Umständen eine gute Gelegenheit, dem erwarteten Ertragswachstum noch etwas nachzuhelfen. Auch die voraussichtliche Neubewertung von Schwellenländertiteln sollte hier interessante Spielräume bieten.

Details zum ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Local Currency
 
ISIN/ WKN: LU011828287449 / 579714
Auflagedatum: 10.10.2000
Währung: EURO
Referenz-Index: JP Morgan ELMI+ Composite Index (RI)
Verwaltungsgebühr: 1,0 % p.a.
Duration: 2,17 (per 31.10. 2008)
Ratings: ·5-Sterne Overall-Rating (Morningstar)
             ·Aggregate S&P Rating AA, 23,60 % per 31.10. 2008


Weitere Infos zum ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Local Currency entnehmen Sie bitte den beiden PDF-Dateien - zum Download im Info-Center. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.
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