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CEE – Fortsetzung des Oktobers

Die Aktienmärkte blieben im November unter Druck und bauten die in den Vormonaten erlittenen schweren Verluste weiter aus. Allerdings erreichte der Abverkauf nicht mehr die zuvor verzeichneten Volumina. Nun ist die Hauptsorge der weltweit zu erwartende Wirtschaftsabschwung. Markets | 02.12.2008 12:15 Uhr

Viele Länder befinden sich bereits in einer Rezession, in anderen steht sie unmittelbar bevor. Jetzt fragen sich die Anleger, wie lang und wie gravierend dieser Abschwung sein wird und wie einzelne Märkte, Sektoren und Unternehmen davon betroffen sein könnten.

Weltweite Maßnahmen sind nur geringe Teilerfolge

Mag. Peter Bodis, CEE-Aktienfondsmanager bei Pioneer Investments Austria, sieht erst geringe Teilerfolge in den weltweiten Maßnahmen der Regierungen: „Trotz der beispiellosen Größenordnung der angebotenen Unterstützung, um Panik und einen Zusammenbruch der Wirtschaft zu vermeiden, sehen wir, wie besonders die Schwellenländer äußerst sensibel reagieren. Diese sind einfach sehr stark von Investitionen und dem Zugang von Krediten abhängig.“

Nach dem für die globalen Finanzmärkte verheerenden Oktober blieb auch der November ein äußerst volatiler und unruhiger Monat für die osteuropäischen Währungsmärkte. Von den CEE3-Währungen kam im Laufe des Monats vor allem der polnische Zloty unter Druck, er verlor zwischendurch 10 % zum Euro. Den Grund für die Abwertung sieht Mag. Margarete Strasser, Rentenfondsmanager Global & CEE bei Pioneer Investments Austria, in den deutlich nach unten revidierten makroökonomischen Aussichten: „Wir sehen aber diese Abwertungsbewegungen vor dem Hintergrund der Größe und Stabilität der polnischen Wirtschaft, sowie dem beschlossenen Euro-Fahrplan als überzogen an.“

Nach einer anfänglichen leichten Abwertung zum Euro konsolidierte sich der Forint nach der Zinssenkung der Notenbank und der Ankündigung des ungarischen Finanzministers 2009 Verhandlungen über einen Euro-Beitritt aufzunehmen. Zusätzlich schaffte das Finanzierungspaket von IWF, Weltbank und der EU über USD 25 Mrd. Stabilität und Beruhigung im Markt – Ungarn hat damit bis Ende 2009 keinen Finanzierungsbedarf.  Deutlich schwächer zum Euro tendierte die tschechische Krone. Hauptgrund dafür war wohl die tschechische Notenbank, die in einem überraschenden Zinsschritt Anfang November den Leitzins um 0,75 % gesenkt und somit die Zinsdifferenz zur Eurozone erhöht hat.

Flucht in sichere Häfen

Nachdem im Oktober viele Investoren in sichere Häfen flüchteten und die Renditen in Emerging Markets Anleihen deutlich anstiegen, konnten die lokalen CEE-Rentenmärkte im November deutliche Renditerückgänge verzeichnen. Polnische, ungarische, türkische, tschechische und slowakische Staatsanleihen performten deutlich über den ebenfalls sehr starken Euro- und US-Dollar-Rentenmärkten. Folglich gingen die Renditen deutlich auseinander und die Liquidität auf den Märkten signifikant zurück. Die Zentralbanken revidierten die Inflationsausblicke drastisch nach unten und senkten die Zinsen. Das Bild der Marktkonsolidierung sieht Strasser auch bei den meisten Hartwährungsanleihen: „Jetzt treten wieder vermehrt Käufer von Staatsanleihen mit Laufzeiten bis zu 4 Jahren im Markt auf. Auch Firmenanleihen werden vereinzelt gesucht.“

Mit den Maßnahmen der Staaten zur Bekämpfung der Finanzkrise wird der globale Markt sich mit der Zeit wieder normalisieren. Wenngleich Strasser Licht am Ende des Tunnels sieht, bleiben Bedenken: „Natürlich wird der Markt weiterhin volatil bleiben, da niemand die Auswirkungen genau berechnen kann und Einschätzungen über das Ende der Krise nicht vorhersehbar sind. Trotzdem erwarten wir, dass die meisten CEE-Länder 2009 deutlich stärker wachsen sollten, als der Euroraum oder die USA. Damit sollte einer mittelfristigen Erholung nichts im Wege stehen.“


Detaillierte Informationen über die Entwicklungen in CEE finden Sie im „Ost-Monthly Dezember 2008“ von Pioneer Investments Austria als PDF - zum Download im Info-Center.

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