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Citigroup kurz vor Zusammenbruch gerettet

Zur Unterstützung des amerikanischen Finanzmarktes hat die USNotenbank kürzlich ein weiteres Hilfspaket angekündigt. Über zwei entsprechende Programme mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 800 Milliarden US-Dollar für den Ankauf von Hypothekenpapieren und zur Besicherung von Verbraucherkrediten versucht die FED weiterhin stabilisierend in die Märkte einzugreifen. Markets | 08.12.2008 15:00 Uhr

Jüngst mussten staatliche Stellen auch der US-amerikanischen Citigroup massiv unter die Arme greifen. Nur durch ein über das Wochenende verabschiedetes Rettungspaket im Wert von 326 Milliarden US-Dollar – davon 306 Milliarden US-Dollar für Bürgschaften – konnte der Zusammenbruch der einst größten Bank der Welt verhindert werden. Weiterhin ungewiss bleiben Unterstützungsmaßnahmen für die drei großen Automobilhersteller Ford, General Motors und Crysler. Positive Nachrichten sind derzeit Mangelware.

Der Wahlsieg von Barack Obama konnte die Märkte nur kurzzeitig unterstützen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nahm kürzlich die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Euroraum, in den USA sowie in Japan deutlich zurück und prognostiziert dort eine Rezession. Auch das jüngste Gipfeltreffen der G20-Mitgliedsländer brachte den Märkten mangels konkreter Beschlüsse keine positiven Effekte. Für Unterstützung sorgte jedoch die Rettung der Citigroup. Nach einem zwischenzeitlichen Fünfjahrestief konnte sich der Dow Jones Industrial Average gegen Ende November zwar etwas erholen, büßte per Saldo jedoch 5,3 Prozent ein.

Deutschland/Europa: Finanzmarktkrise greift auf die Realwirtschaft über

Amtliche Quellen wie das Statistische Bundesamt bestätigten im November das Abgleiten der deutschen Volkswirtschaft in die Rezession. Die Zentralbanken sind bemüht, der global rückläufigen Wirtschaftsentwicklung durch Leitzinssenkungen entgegenzusteuern. Von der Unternehmensseite waren jedoch negative Nachrichten zu vernehmen. Der Chemiekonzern BASF hat seine Prognosen nach unten revidiert und dabei bekanntgegeben, das Ergebnisziel für 2008 nicht mehr erreichen zu können. Der Konzern wird daher seine weltweiten Kapazitäten um 20 bis 25 Prozent drosseln. Nicht zuletzt die Probleme der Automobilhersteller als eine der wichtigsten Kundengruppe machen sich im Geschäft der Ludwigshafener bemerkbar.

Hohe Verluste verzeichnete im November die Volkswagen-Aktie. Nach dem starken Anstieg im Oktober kam es im Verlauf zu einer anhaltenden Kurskorrektur. Der Dividendentitel verlor auf Monatssicht 40 Prozent. Positive Nachrichten verkündete hingegen die Deutsche Post AG. Das Unternehmen wird das defizitäre Expressgeschäft in den USA ab Ende Januar 2009 einstellen. Die Aktie konnte damit zum Monatsende einen Kursgewinn in Höhe von 25 Prozent verbuchen.

Auch die europäischen Aktienmärkte waren im November von den weltweiten Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Nach zunächst kontinuierlichen Verlusten im Monatsverlauf konnten die Märkte gegen Monatsende wieder zulegen. Allerdings verloren sowohl der DAX als auch der Euro Stoxx 50 im Monatsvergleich rund sechs Prozent an Wert. 

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