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Deutschland: Wachstumsmotor gerät ins Stottern

Der Export getriebene Konjunkturaufschwung ist abrupt zu Ende gegangen. Privater Konsum in Kombination mit staatlichen Konjunkturprogrammen könnten den Weg aus der Rezession ebnen. Zum ersten Mal seit 2003 befindet sich die deutsche Wirtschaft formal in einer Rezession. Markets | 19.12.2008 17:30 Uhr

Nach einem beeindruckenden Start ins neue Jahr sank das Wachstum im zweiten Quartal um 0,4 % im Quartalsvergleich sowie im dritten Quartal um 0,5 %. Das vierte Quartal wird desaströs. Am stärksten leidet die verarbeitende Industrie unter der Finanzkrise. Vor allem die angesehene deutsche Automobilindustrie ist in den Sog der Krise und der weltweiten konjunkturellen Abkühlung geraten. Weitaus größere Sorgen bereitet indes die Tatsache, dass das wahre Ausmaß der Finanzkrise sich erst noch zeigen wird. Die im Einzelnen beobachteten Marktentwicklungen und Frühindikatoren sind beängstigend.

Produktions-Stopps bei Automobilherstellern

Im gewerblichen Sektor sind die Aufträge seit rund einem Jahr rückläufig. Die Industrieproduktion hat deutlich an Dynamik eingebüßt; zurzeit arbeitet man daher lediglich Auftragsrückstände ab. Mehrere Automobilhersteller haben vorübergehende Produktions-Stopps angekündigt, nahezu abgeschlossene Aufträge werden in letzter Minute storniert. Gleichwohl geht die Talfahrt für die verarbeitende Industrie ungehindert weiter. Das von der Bundesregierung geschnürte Rettungspaket sieht bisher keine spezifischen Unterstützungsmaßnahmen für die Industrie vor, sondern beschränkt sich vielmehr auf mittelfristige Investitionsanreize.

Privatverbrauch  spielt große Rolle

Bis auf weiteres sind keine Wachstumsimpulse durch Auslandsnachfrage bzw. aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland zu erwarten. Damit bleibt nur noch der private Konsum und die öffentliche Hand, um der deutschen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Unrealistisch? Durchaus nicht. Entgegen verbreiteter Überzeugung spielte der Privatverbrauch bereits bei früheren Rezessionen die Rolle des Wachstumsmotors.

So waren die Ausfuhrbilanzen 1975 und 1983 in den ersten vier Quartalen des Aufschwungs negativ. 1993 trugen die Nettoausfuhren weniger als ein Drittel zum gesamten BIP-Wachstum bei. Mit Ausnahme des Aufschwungs von 2003 wurden alle früheren Konjunkturaufschwünge durch die heimische Wirtschaft angekurbelt, und zwar vor allem durch den Konsum der Privathaushalte, aber auch Investitionen der Wirtschaft und staatliche Ausgabenpolitik. Daher richten sich momentan alle Hoffnungen auf den privaten Konsum. Wird es dem deutschen Verbraucher gelingen, der Wirtschaft aus der Klemme zu helfen?


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