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Leichte Erholung für 2010 erwartet

Das neue Jahr startet mit schwachen Aussichten für die Wirtschaft. Tatsächlich gibt es mittlerweile Anzeichen dafür, dass sich die Konjunktur noch weiter abschwächt und sich nun auf industrieller Ebene und auch personell auswirkt. Markets | 12.01.2009 11:50 Uhr

"Wir erwarten, dass die Aktivität der OECD  in diesem Jahr um ein Prozent schrumpfen wird – das ist das schlechteste Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg. Denn die anhaltende Kreditkrise zwingt Unternehmen zu Produktionseinschränkungen und Stellenabbau. Zwar rechnen wir insgesamt immer noch mit positivem weltweitem Wachstum, was wir größtenteils dem Beitrag der Schwellenländer verdanken, doch ist dieser Zuwachs unbedeutend", so Keith Wade, Chefvolkswirt bei Schroders.

Kreditvergabe eingefroren

Die Unternehmen scheinen sich tatsächlich auf ein schwieriges Jahr einzustellen. Da die Kreditvergabe effektiv immer noch eingefroren ist, stellt die Finanzierung ein großes Problem dar. Anscheinend suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, wie sie unter Umgehung der Banken ihr Überleben sichern können. In diesem Sinne werden Ausgaben beschnitten und Stellen abgebaut. Außerdem gaben viele Unternehmen Anleihen aus: Nach jüngsten Zahlen haben europäische Unternehmen außerhalb des Finanzsektors seit November Anleihen im Wert von mehr als 50 Mrd. US-Dollar begeben. Wade: "Wir können uns 2009 auf viele weitere Neuemissionen einstellen. Und auch wenn dies auf die Kurse der Unternehmensanleihen drücken mag, so sind Firmen, die sich auf diese Weise finanzieren, sehr viel sicherer als solche, die sich zu spät um Kapital bemühen."

Leichte Erholung in 2010

"Trotz der düsteren Aussichten erwarten wir für das Jahr 2010 eine leichte Erholung. Dann nämlich dürften die Bemühungen der weltweiten Regierungen und Zentralbanken, die am Boden liegende Konjunktur wiederzubeleben, auch fruchten. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die bisherigen Maßnahmen der Währungshüter – drastische Leitzinssenkungen und gewaltige Kapitalspritzen – die Lage nur unwesentlich beeinflusst haben. Aber nach unserer Ansicht dürften sich diese Bemühungen dennoch auszahlen, so dass die Realeinkommen den dringend erforderlichen Schub erhalten sollten, wenn es gelingt, die Inflation durch niedrigere Rohstoffpreise unter Kontrolle zu halten. Außerdem werden Steuersenkungen den privaten Haushalten zusätzliches Einkommen bescheren. Obwohl vieles davon auf den Sparkonten landen dürfte, sollte doch ein Teil in Form von Konsumausgaben wieder der Wirtschaft zufließen", so Wade.

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2009: Trendumkehrung erwartet

Auch wenn die Prognosen für die Wirtschaft zunächst düster erscheinen: Beachtenswert ist, dass dies nicht unbedingt auf die Finanzmärkte zutrifft. Zweifel an der Fähigkeit der Politik zur Konjunkturbelegung haben bisher eine Stabilisierung der Märkte erschwert. 2009 dürfte sich an den Aktien- und Rentenmärkten der Trend umkehren – aus drei offensichtlichen Gründen:

  1. Schlechte Nachrichten schon in Kursen enthalten
    Zunächst einmal liegen die Märkte bereits am Boden und dürften daher nicht mehr so stark auf schlechte Nachrichten reagieren. Da die Kurse aktuell äußerst niedrig erscheinen, bieten sich hier auch beachtliche Chancen für Schnäppchenjäger.
  2. Politische Maßnahmen
    Man sollte die Politik und ihre Möglichkeiten nicht außer Acht lassen. Der künftige US-Präsident Barack Obama steht vor der Ankündigung eines großen Steuerpakets, um die Konjunktur in den USA zu beleben – den Gerüchten nach möglicherweise in Höhe von mehr als 500 Mrd. US-Dollar. Das, in Kombination mit den laufenden Anstrengungen anderer Zentralbanken der Welt, das Wachstum zu fördern, könnte das Anlegervertrauen deutlich steigern.
  3. Anleger suchen nach höheren Renditen
    Wade: "Wir erwarten, dass sich die Anleger auf der Suche nach höheren Erträgen langsam wieder riskanteren Anlageklassen (Aktien und Unternehmensanleihen) zuwenden." Denn als Folge der Maßnahmen der Zentralbanken wurden unter anderem auch die Renditen der sicheren Anlageklassen auf langjährige Tiefstände gedrückt. Bei so niedrigen Zinssätzen könnten viele Anleger gezwungen sein, sich wieder auf den Markt zu wagen, um ihre Einnahmen zu aufzubessern.
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