Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail. Jeden Werktag neu - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

USA: Langfristige Zinsen geben weiter nach

Die US-Wirtschaft befindet sich laut NBER (National Bureau of Economic Research) bereits seit Dezember 2007 in einer Rezession. Die durch die Immobilienkrise ausgelöste Finanzkrise führte zu einem deutlichen Wirtschaftsabschwung. Markets | 12.01.2009 12:08 Uhr

So wies das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2008 einen Rückgang um annualisiert 0,5% auf. Dazu trugen sowohl eine geringere Konsumbereitschaft als auch eine nachlassende Aktivität im Industriesektor bei.

Schlechte Auftragslage

Die US-Unternehmen sind dabei den Belastungen einer schwachen inländischen Nachfrage und eines nachlassenden Exportgeschäfts ausgesetzt. Dies spiegelt sich bereits in einer schlechten Auftragslage wider. Die US-Verbraucher sehen sich weiterhin mit einer Verschlechterung ihrer Vermögensposition konfrontiert, die auf die anhaltende Schwäche des Immobiliensektors zurückzuführen ist.

Andererseits belastet die sich eintrübende Situation am Arbeitsmarkt die Stimmung unter den Konsumenten. Ein düsteres Bild für die US-Konjunktur zeichnen auch die Stimmungsindikatoren: Das Verbrauchervertrauen des Conference Board gab im Dezember erneut auf ein Rekordtief nach und der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe verzeichnete den niedrigsten Stand seit 1980. Dies deutet auf einen sich in den kommenden Monaten zunächst fortsetzenden Wirtschaftsabschwung hin.

Langfristige Zinsen geben weiter nach

Nachdem sich die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen im Zeitraum August bis November noch weitgehend innerhalb einer Bandbreite von 3,5% bis 4% bewegt hatte, brachen die langfristigen US-Zinsen ab Mitte November dann deutlich ein und schlossen das Jahr 2008 bei rund 2,2%. Ursachen für diese Entwicklung waren die Verschärfung der Finanzkrise und der Wirtschaftsabschwung.

Diese Faktoren trugen zu einer verstärkten Flucht internationaler Anleger in den sicheren Hafen festverzinslicher Staatsanleihen bei. Zusätzlichen Rückenwind verlieh diesem Abwärtstrend der langfristigen Zinsen die Ankündigung der US-Notenbank, gegebenenfalls Treasuries aufzukaufen. Außerdem senkte die Fed ihren Zielzinssatz im Dezember auf 0% bis 0,25%.

Finanz- und Wirtschaftskrise prägen Entwicklung am Aktienmarkt

Die Aktienmärkte verzeichneten im Strudel der Finanzkrise erhebliche Kurseinbrüche, so dass der S&P 500 im vergangenen Jahr einen Kursverlust von 38,5% verbuchte und 2008 bei 903 Punkten schloss. Belasteten zunächst die zahlreichen Hiobsbotschaften aus der Finanzbranche die Börsen, rückten im Verlauf des vierten Quartals dann zunehmend der Wirtschaftsabschwung und enttäuschende Unternehmensnachrichten auch außerhalb der Finanzbranche in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Insbesondere die Automobilbranche sorgten für negative Schlagzeilen. So mussten Chrysler und General Motors Staatshilfen beantragen, um der Insolvenz zu entgehen.


Die umfangreiche Komplettversion des Kapitalmarktberichtes für USA finden Sie als PDF - zum Download im Info-Center. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Fonds auf e-fundresearch.com

Weitere Informationen zu diesem Fonds Kennzahlen per 31.12.2021 / © Morningstar Direct
Bereiche auf e-fundresearch.com
NewsCenter auf e-fundresearch.com
Kontakte auf e-fundresearch.com

{{ contact.email }}

{{ contact.phonenumber }}

{{ contact.secondary_phonenumber }}

{{ contact.address }}

Weitere Informationen im {{ contact.newscenter.title }} Newscenter
Artikel auf e-fundresearch.com