China und Thailand tendierten am festesten, während sich Malaysia und die Philippinen unterdurchschnittlich entwickelten. Eine geringere Verfügbarkeit von Krediten, eine Deflation sowie negative Vermögenseffekte werden die Aussichten für 2009 wohl eintrüben. In Asien werden steuerliche Entlastungen sowie eine Lockerung der Geldmarktpolitik die globalen volkswirtschaftlichen Probleme aber teilweise lindern, und zwar insbesondere im I. Quartal. Asien verzeichnete trotz der Turbulenzen im Jahr 2008 nach wie vor ein organisches Wachstum, das von der Binnennachfrage bestimmt wurde.
Asien wird mit Problemen besser fertig
Die asiatischen Märkte verfügen über äußerst hohe Sparraten sowie ein solides Bankensystem. Durch diese Faktoren sollte die Region in der Lage sein, mit den aktuellen Problemen besser fertig zu werden als die westlichen Industriestaaten. Die Bewertungen sind auf ein Niveau gesunken, das den Rückgang der Unternehmensgewinne in den nächsten Quartalen mittlerweile bereits angemessen widerspiegelt. Die größten Risiken bestehen in einer unerwartet schwachen Endnachfrage, negativen Gewinnkorrekturen sowie umfangreichen Kapitalaufnahmen, insbesondere von Finanzinstituten.
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