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Goldene Möglichkeiten für Mutige

Dank einer kräftigen Jahresendrallye gehörten Goldaktien im Jahr 2008 zu den Minenwerten mit einer starken relativen Wertentwicklung. Sie fielen trotz der Finanzkrise im Jahresverlauf nur um rund 20 Prozent auf Euro-Basis. Markets | 07.02.2009 09:45 Uhr

Der Goldpreis erwies sich dabei als eine Art Barometer für die Finanzängste, denn seine Höhen und Tiefen trafen mit dem Bankenzyklus zusammen. BlackRock erwartet für die Zukunft eine Fortsetzung des Aufwärtstrends beim Gold, da grundlegende Angebots- und Nachfragefaktoren weiterhin stützend wirken.

Vierprozentiger Rückgang der Minenproduktion in 2008

Langfristig bleibt die fundamentale Lage auf dem Goldmarkt eng, denn es gibt kaum Anzeichen für einen nennenswerten Angebotszuwachs. Mitte Januar veröffentlichte die Beratungsfirma GFMS ihren vorläufigen Bericht für den Goldmarkt im Jahr 2008. Zu den Kernaussagen gehört ein vierprozentiger Rückgang der Minenproduktion auf 2.385 Tonnen, das ist der niedrigste Stand seit 1995. Interessanterweise fiel das südafrikanische Angebot sogar um 14 Prozent, dies ist prozentual der steilste Rückgang seit dem Jahr 1901. Südafrika, das länger als ein Jahrhundert weltgrößter Produzent war, liegt nun bei der Goldproduktion hinter China und den USA zurück.

GFMS schätzt für das Jahr 2009, dass die Minenproduktion bestenfalls stabil bleiben wird, während die Goldverkäufe der Zentralbanken bereits um 42,5 Prozent zurückgingen und von europäischen Notenbanken weiterhin nur begrenzte Verkäufe erwartet werden. Eine der weltgrößten Goldfirmen geht derzeit auf Basis ihrer Analysen davon aus, dass die globale Produktion in den nächsten fünf Jahren um zehn bis 15 Prozent sinken dürfte. Dies liegt teilweise am mangelnden Explorationserfolg der Minenbranche, die im vergangenen Jahr nur etwa 15 Millionen Unzen durch Exploration neu gefunden hat, während die Goldförderung bei rund 80 Millionen Unzen lag. All dies ist offenkundig ein gutes Umfeld für Edelmetalle, besonders weil der sich zum Goldpreis sehr oft gegenläufig entwickelnde US-Dollar derzeit relativ teuer bewertet wird. Andererseits kann jede US-Dollar-Stärke die Entwicklung der Barrenpreise auch wieder belasten.

Auch Goldwerte mußten leiden

Auf der Nachfrageseite dürfte langfristig der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern die Schmucknachfrage stützen, während anhaltende finanzielle Turbulenzen und der Inflationsdruck die Nachfrage von Anlegerseite weiterhin stimulieren sollten. 2008 ging die Schmuckabnahme GFMS zufolge um acht Prozent zurück, Produzenten reduzierten ihre Absicherungspositionen aber um 22 Prozent und nahmen dadurch Gold vom Markt, die Bevorratung mit Barren nahm dagegen um 62 Prozent zu. Die Aktienbewertungen preisen derzeit eher die Fortsetzung eines trostlosen Szenarios ein, und Goldwerte litten, wie die meisten Aktien, unter dem wahllosen Verkauf liquider Vermögenswerte und den auf breiter Front fallenden Rohstoffpreisen.

Für Mutige könnte das aktuelle Kursniveau daher eine günstige Kaufgelegenheit darstellen: Während Inflation und Unsicherheit an den Finanzmärkten wieder grassieren, sollten Investoren sich daran erinnern, dass Gold in solchen Situationen die Eigenschaft einer Absicherung trägt. Jüngste Wechselkursbewegungen und die fallenden Öl- und Stahlpreise helfen den Goldminenfirmen überdies, das aktuelle Wirtschaftsklima abzufedern. Dazu kommt, dass wegen eines historischen Mangels an Explorationserfolgen und der zunehmenden Erschöpfung bestehender Vorkommen Unternehmensaktivitäten, etwa bei Fusionen und Übernahmen, eine immer wichtigere Rolle im Goldminensektor spielen, obwohl die Kreditkrise dafür einige Beschränkungen mit sich bringt.

Aufwärtstrend beim Gold setzt sich fort

GFMS erwartet, dass der Goldpreis in der ersten Hälfte des Jahres 2009 in einer Spanne zwischen 750 und 1.080 US-Dollar pro Unze liegen wird. Eine erneute Bewegung über die Höchstpreise des letzten Jahres könnte angetrieben werden durch Nachfrage, die sich aus der Politik einer Reihe von Zentralbanken ergibt. BlackRock teilt diese Auffassung und glaubt, dass der Aufwärtstrend beim Gold sich fortsetzen wird. Allerdings können Rohstoffaktienfonds eine hohe Volatilität aufweisen, da sie ebenso wie die zugrunde liegenden Rohstoffmärkte ziemlich anfällig für Preisschwankungen sind. 

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