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Eine wirklich globale Krise

Der vergangene Monat brachte eine Flut düsterer Wirtschaftsmeldungen. Weltweit waren die Produktions- und Beschäftigungszahlen rückläufig. Auch die Exporte gingen zurück, wobei Asien die schärfsten Einbrüche erlebte. Markets | 12.02.2009 10:32 Uhr

China, der Motor der Region, verzeichnete im letzten Quartal 2008 das schwächste BIP-Wachstum seit sieben Jahren. "Wir gehen davon aus, dass im kommenden Monat alle wichtigen Volkswirtschaften Produktionseinbrüche für das letzte Quartal des Vorjahres vermelden werden. Das bestätigt, dass dieser Abschwung tatsächlich synchron verläuft", so Keith Wade, Chefvolkswirt bei Schroders.

Unterstützung - aber von wo?

Anders als frühere Abschwungphasen erscheint diese Krise global. In der Vergangenheit kam den betroffenen Volkswirtschaften die starke Nachfrage aus dem Rest der Welt zu Hilfe. Doch da Nord- und Südamerika, Europa und Asien allesamt betroffen sind, lässt sich nur schwer erkennen, woher diese Unterstützung kommen soll. Die Hoffnung, dass China in die Bresche springt, könnte enttäuscht werden. Denn diese Volkswirtschaft war und ist eher ein wichtiger Produzent als eine Nation von Verbrauchern.

Einige gute Nachrichten …

Es gab jedoch im Januar 2009 auch einige positive Nachrichten: So gibt es Anzeichen dafür, dass sich die drastischen Zinssenkungen der US-Notenbank in den vergangenen drei Monaten bei den Kreditnehmern in Form von niedrigeren Zinsraten positiv bemerkbar machen. Auch der gesunkene Ölpreis entlastet die angespannte Finanzlage der privaten Haushalte. In der Tat wirken sich die niedrigeren Energiepreise wie eine Steuersenkung auf die US-Haushalte aus und machen dort 1,5 % des zur Verfügung stehenden Einkommens (rund 160 Mrd. US-Dollar) aus.

… aber auch schlechte Nachrichten aus Großbritannien …

Die schlechte Nachricht: Nach einer kurzen Ruhepause im Dezember und Anfang Januar meldet sich die Bankenkrise wieder zurück. Ende Januar verbuchte der S&P-Finanzindex einen seiner heftigsten Einbrüche und sank auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. In Großbritannien gingen die Aktien der Royal Bank of Scotland (RBS) gegenüber ihrem Höchststand um rund 98 Prozent in den Keller. Sie steht nun, da der Staatsanteil rund 70 Prozent betragen dürfte, am Rande der Verstaatlichung. Das erste, im Oktober 2008 gestartete Rettungspaket konnte die Banken nicht retten und hat es vor allem nicht geschafft, den Kreditvergabeprozess wieder in Gang zu bringen.

Die Banken nicht nur in Großbritannien, sondern auch in den USA und Europa, stehen weiterhin vor dem Problem der angeschlagenen Bilanzen, da die Kosten des Subprime-Debakels immer noch nicht vollständig abgeschrieben sind. Wade: "Angesichts der Höhe des erforderlichen Kapitals und des mangelnden Interesses des Privatsektors an der Finanzierung der Banken bleibt der britischen Regierung unserer Ansicht nach praktisch keine andere Wahl, als weiter zu intervenieren." Geschehen dürfte dies in Form einer Verstaatlichung der RBS und möglicherweise auch von Lloyds in Kombination mit der Einrichtung einer sogenannten Bad Bank, in die die faulen Vermögenswerte der verbleibenden Banken, vor allem von Barclays, ausgegliedert werden. "Eine solche Entwicklung könnte sich als Wendepunkt der Krise erweisen, da sie die Grundlage für die Wiederbelebung der Kredittätigkeit schafft", so Wade abschließend. 

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