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ING Dividendenstrategien stehen für Erfolg

Neben der Möglichkeit, in einzelne Anlageklassen oder Märkte zu investieren, kann man ein Portfolio auch durch einen bestimmten Investmentstil strukturieren. Dabei gibt es unterschiedliche Investmentstile, die nicht in allen Marktphasen gleich gute Ergebnisse erzielen. Markets | 09.03.2009 18:23 Uhr

Ist man mit Value-Strategien, die sich durch die Bewertung solider Unternehmen auszeichnen, in eher schwierigen Marktphasen besser aufgestellt, wird man in stark steigenden Märkten mit einer Growth Strategie, d.h. mit Unternehmen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Will man sich weder für die eine oder andere Strategie entscheiden, wählt man eine sogenannte Blend-Strategie, die sowohl in wertorientierte als auch ich wachstumsstarke Unternehmen investieren kann. Die Entscheidung für die jeweilige Ausrichtung bleibt bei der Blend-Strategie im Einzelfall dem Fondsmanager vorbehalten.

Richtige Anlagestrategie entscheidend

Über einen Marktzyklus hinweg verhalten sich Börsenkurse oft sehr schwankend, es geht nach oben und nach unten, ähnlich einer mathematischen Sinuskurve. Um die optimale Rendite zu erzielen, ist es wichtig, in den jeweiligen Marktphasen die richtige Anlagestrategie zu wählen. In stark steigenden Märkten haben Growth-Strategien mit Fokus auf Small Caps und Ausrichtung auf Wachstum die besten Renditechancen.

Erreichen wir die Spitze eines Marktzyklus, sinkt hingegen die Attraktivität von Growth-Titeln. Treten wir aus der Phase eines Konjunkturabschwungs in die Rezessionsphase ein, ist es wichtig, sich auf werthaltige Large Caps mit hoher Kapitalisierung zu konzentrieren. Diese Value-Strategie umfasst auch Dividendentitel, da Unternehmen, die Dividenden ausschütten, langfristig stabilere Gewinne und Umsätze erwirtschaften. Einen Risikopuffer bietet hierbei die Dividende.

High Dividend-Strategien

Vor allem in Zeiten der Krise und Rezession erweisen sich die High Dividend-Strategien für den Anleger als die stärkste und aussichtsreiche Anlagestrategie. Anleger können von fünf ING-Dividendenfonds mit unterschiedlichem regionalen Fokus profitieren. Die ausgefeilte Investmentstrategie wird mit Hilfe eines internationalen Analysten-Netzwerks umgesetzt.

Nicolas Simar ist ein Mann der ersten Stunde. Als ING Investment Management im März 1999 den Dividendenfonds ING (L) Invest Euro High Dividend (ISIN: LU146257711) auflegte, gehörte der gebürtige Belgier zum Gründungsteam. Damals, als die High-Tech-Euphorie an den internationalen Börsen auf ihren Höhenpunkt zusteuerte, stellte sich der ING-Fonds mit seinem konservativen Anlagestil gegen den Trend. Simar setzte darauf, dass die Aktienmärkte über kurz oder lang auf den Boden der Realwirtschaft zurückkehren mussten - und behielt Recht.

Als die Internetblase im Jahr 2000 platzte, erwirtschaftete der ING (L) Invest Euro High Dividend einen Gewinn von mehr als neun Prozent, während der breite Aktienmarkt ins Minus drehte. Auch in den darauffolgenden Jahren hängte der Dividendenfonds seinen Vergleichsindex, den MSCI EMU, deutlich ab. In seiner Klasse platzierte sich der Euro High Dividend in sieben von neun Jahren unter den besten 25 Prozent - ein stetiger Erfolg, mit dem sich Fondsmanager Simar einen Namen als Value-Spezialist gemacht hat. Nach wie vor zeichnet er für den Euro High Dividend verantwortlich. Zudem leitet er das High-Dividend-Team als Head of Value.

Bestnoten von Rating Agentur Morningstar

Die Ratingagentur Morningstar verlieh dem Euro High Dividend unlängst fünf Sterne, die höchste Auszeichnung, die die Analysten vergeben. Den Ausschlag gab die überzeugende Wertentwicklung im Krisenjahr 2008. Der Dividendenfonds lag mehr als sieben Prozent über seiner Benchmark. "Der ING-Fonds ist einer der besten seiner Kategorie", urteilt Morningstar in einem qualitativen Rating. Bei den Morningstar-Fondsanalysen handelt es sich nicht um sogenannte Bezahl-Ratings im Auftrag der jeweiligen Fondsgesellschaft. Die Analysen und Urteile sind unabhängig. Sie werden an Vermögensverwalter und institutionelle Investoren verkauft, die eine objektive Meinung zu Investmentfonds einholen wollen.

Mehrstufiger Investmentprozess

Der Euro High Dividend-Fonds investiert ausschließlich in Unternehmen mit überdurchschnittlichen Dividendenrenditen, die in einem Land der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion börsennotiert sind oder ihren Sitz haben. Die Dividendenrendite des Gesamtportfolios, das aus Aktien und/oder anderen Wertpapieren von rund 50 Konzernen besteht, soll mindestens ein Prozent über dem Marktdurchschnitt liegen. Anfang 2009 betrug diese Kennzahl 6,1 Prozent.

Die einzelnen Positionen des Fonds wählt das Managementteam aus einem investierbaren Universum von etwa 2000 Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren aus. Zunächst wird der Markt nach Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen und einem hohen Handelsvolumen durchkämmt. Eine ausreichende Liquidität ist wichtig, damit der Fonds jederzeit an wenigen Handelstagen Positionen aufbauen oder auflösen kann, ohne den Kurs zu beeinflussen.

Die eigentliche Arbeit beginnt aber erst im zweiten Schritt: Die herausgefilterten Unternehmen werden einer fundamentalen Analyse unterzogen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Firmen mittel- bis langfristig in der Lage sind, die versprochenen Ausschüttungen auch zu bezahlen - ein elementares Auswahlkriterium besonders in Zeiten, in denen die Gewinne vieler Konzerne sinken. Antworten liefern unter anderem Bilanzen und Geschäftsberichte, die kontinuierlich von 39 ING-Branchenspezialisten durchleuchtet werden. Ein wichtiger Indikator ist aber auch die Dividendenpolitik. Die Erfahrung zeigt, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Ausschüttungshöhe und der künftigen Profitabilität eines Unternehmens existiert. Dividendenkürzungen sind dagegen ein deutliches Zeichen für eine Finanzschwäche.

Ein ausgewogenes Portfolio mit niedriger Volatilität

Die vielversprechendsten Unternehmen, die am Ende übrig bleiben, sind meist Blue-Chips mit hoher Marktkapitalisierung wie Sanofi-Aventis, Royal Dutch Shell und Banco Santander. Aus ihnen formt das Fondsmanagement ein ausgewogenes Portfolio. Alle Werte werden grundsätzlich gleich gewichtet. Da die Aktienauswahl zunächst ungeachtet der Branchenzugehörigkeit getroffen wird, ist die Konzentration einzelner Sektoren auf Portfolioebene möglich. Gemessen am Vergleichsindex darf eine Branche jedoch maximal um zehn Prozent übergewichtet werden. Alle drei Monate wird das Depot überprüft, die einzelnen Komponenten auf die Ursprungsgewichte zurückgesetzt (Rebalancing). Das senkt das Risiko. Zudem werden Titel ausgetauscht, die das "High-Dividend"-Profil nicht mehr erfüllen.

Das Ergebnis dieses verlässlichen und transparenten Anlageprozesses ist ein Fonds-Portfolio mit einer geringeren Volatilität und einem niedrigeren Verlustrisiko im Vergleich zur Benchmark - bei gleichzeitig guten Renditechancen. Anleger, die mit dieser Dividendenstrategie einen größeren Teil von Europa abdecken wollen, sind mit dem ING (L) Invest Europe High Dividend gut beraten. Der Fonds investiert auch außerhalb des Euroraums in der Schweiz, in den skandinavischen Staaten und in Großbritannien, das derzeit mit knapp 34 Prozent das höchste Ländergewicht hat. Das größere Anlageuniversum ist allerdings mit einem Währungsrisiko verbunden.


Mehr zum ING (L) Invest Euro High Dividend entnehmen Sie bitte den beiden PDF-Dateien - zum Download im Info-Center. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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