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Auswirkungen des demografischen Wandels

Die demographische Entwicklung stellt die Alterssicherungssysteme der westlichen Industrieländer vor enorme Herausforderungen. Die Bevölkerungen dieser Teile der Welt altern schneller und sie schrumpfen in der Regel. Seit 1972 sterben in Deutschland Jahr für Jahr mehr Menschen als geboren werden. Markets | 12.03.2009 17:06 Uhr

Ein Effekt, der seit Anfang des neuen Jahrtausends kaum noch durch Nettozuwanderungen ausgeglichen wird. Das hat deutlich negative Auswirkungen auf die umlagefinanzierte Rentenversicherung in Deutschland: Heute kommen 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für 58 Rentner auf, 2050 werden es – selbst bei einer deutlichen Steigerung der Erwerbsquoten von Frauen und Personen über 55 Jahren – 72 Rentner sein. Ohne eine zusätzliche, kapitalgedeckte Vorsorge auf privater oder betrieblicher Basis lässt sich der Finanzbedarf im Alter nicht mehr decken.

Mehr als 20% Rentenlücke durch gesetzliche Rente

„Die Frage, ob man mit der gesetzlichen Rente seinen Lebensstandard sichern kann, muss man mit Nein beantworten,“ heißt es in der Studie „Globaler Trend: Demografie“ von Allianz Global Investors. Das Verhältnis der Bruttorente zum letzten Bruttoeinkommen liegt bei allen in der Untersuchung betrachteten Fällen unter 50 %. Wenn man annimmt, dass zur Lebensstandardsicherung 70 % des letzten Bruttoeinkommens erforderlich sind, ergibt sich selbst im besten Fall, bei einem sogenannten Standardrentner mit 45 Beitragsjahren, eine Rentenlücke von weit über 20 % des letzten Bruttoeinkommens. In Folge der Rentenreformen wird das Rentenniveau des Standardrentners von aktuell 47% bis 2030 sukzessive auf weniger als 41 % sinken. Wenn man eine geringere Anzahl von Beitragsjahren aufweist oder Abschläge wegen vorzeitigen Renteneintritts hinnehmen muss, wird die Rentenlücke noch größer.

Fiktion des Eckrentners

Offizielle Angaben der Gesetzlichen Rentenversicherung zum Rentenniveau beziehen sich immer auf den so genannten Standard- bzw. Eckrentner, eine fiktive Person, die 45 Jahre das Durchschnittseinkommen verdient und in dieser Zeit Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Da diese Annahmen nur in wenigen Fällen der Realität entsprechen, herrscht Unsicherheit über das realistisch zu erwartende Rentenniveau. So weisen viele Erwerbstätige nicht die unterstellten 45 Jahre an Beitragszeiten auf und haben nicht die für den Standardrentner unterstellte Einkommensbiographie, also stets das jeweils gültige Durchschnittseinkommen. Die Autoren untersuchen in ihrem Beitrag daher auch die Rentenlücke für unterschiedliche Erwerbsbiografien.

Reformstaaten und Ländervergleiche

Die von der Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors herausgegebene Publikation „Globaler Trend: Demographie“ untersucht aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Auswirkungen des demographischen Wandels. Die Publikation enthält Ländervergleiche in Bezug auf die Altersvorsorge, Beispiele von erfolgreichen Reformen der sozialen Sicherungssysteme und geht außerdem der Frage nach, ob die Alterung der Gesellschaft zu einem globalen Abschmelzen der Vermögenswerte („Asset-Meltdown“) führen wird.


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