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Lateinamerika behauptet sich

Zweifellos wirkt sich die gegenwärtige globale Krise auf die Volkswirtschaften Lateinamerikas aus – ihre Wirtschaftsleistung schrumpft. Aber im Vergleich zu vorherigen globalen BIP-Schrumpfungen oder Wirtschaftskrisen wirkt sie sich diesmal auf die Region Lateinamerika unterschiedlich und wesentlich schwächer aus. Markets | 27.03.2009 13:34 Uhr

Mark Mobius PH. D., Executive Chairman, Templeton Asset Management Ltd. :"Heute erweisen sich die meisten Länder Lateinamerikas – vor allem diejenigen, in die wir stark investiert sind – als bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber externen Erschütterungen. Diese Widerstandskraft lässt sich nach unserer Meinung auf einige Faktoren zurück führen. Die wichtigen Märkte Lateinamerikas, in die wir investieren – Brasilien, Chile, Mexiko, Panama und Peru – zeigen eine verantwortungsvolle Haushaltsdisziplin, setzen sich für flexible Wechselkurse ein, verfolgen eine marktorientierte Politik zur Bekämpfung des gegenwärtigen Abschwungs, und verfügen über eine starke Binnenkonjunktur."

Keine massive Finanzkrise

Zwar leiden die Währungen Brasiliens, Mexikos, Chiles und der meisten übrigen Länder Lateinamerikas unter der Abwertung, aber der sinkende Wert der Währungen löste nicht wie noch vor einer Dekade eine massive Finanzkrise in der Region aus. "In früheren Wirtschaftskrisen waren die meisten lateinamerikanischen Währungen an den US-Dollar gebunden oder es gab halb-starre Wechselkurse. Diesmal – dank dem nach meiner Auffassung guten Konjunkturmanagement – konnten die meisten lateinamerikanischen Länder an flexiblen Wechselkursen festhalten. Daher haben Währungen wie der mexikanische Peso und der brasilianische Real stark gegenüber dem US-Dollar verloren", so Mobius. Aber die Abwertungen führten nicht zu massiven Auswirkungen auf bestimmte Bereiche der betroffenen Volkswirtschaften – z. B. auf die Haushaltslage – da die Verschuldung dieser Länder zum größten Teil außerhalb des US-Dollar erfolgt.

Verschiedene lateinamerikanische Regierungen waren in der erfreulichen Lage, Notprogramme zur Unterstützung ihrer Volkswirtschaften durchführen zu können. Vor allem Brasilien, Chile und Mexiko haben Pakete auf den Weg gebracht, um zu verhindern, dass sich der globale Konjunktureinbruch massiv auf ihre inländische Wirtschaft auswirkt. Zudem verfügt die Region Lateinamerika insgesamt über ein gewaltiges Konsumpotenzial, wodurch die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen unterstützt wird. "Hinzu kommen noch die aus unserer Sicht vielen ausgezeichneten Unternehmen, die nur gering verschuldet und preiswert sind", so Mobius.

Schnäppchen in der Region

Das Portfolio-Team des Templeton Latin America Fund sucht Unternehmen mit einer starken Marktposition, mit Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Mitbewerbern, hohen Standards der Corporate Governance und einem fähigen Management. Da das Team vor Ort arbeitet und ein substanzielles eigenes Research durchführt, kann es noch tiefer nach Schnäppchen graben. Viele Titel im Portfolio werden von der Verkäuferseite nicht abgedeckt, tendieren zu geringerer Liquidität und sind kleiner als die, die man in einem durchschnittlichen auf Lateinamerika ausgerichteten Portfolio finden würde. Mobius: "Noch wichtiger für uns Value-Anleger ist, dass die Unternehmen Lateinamerikas derzeit attraktiv bewertet sind. Für uns ist dies eine großartige Zeit, um Schnäppchen in der Region zu entdecken."


Weitere interessante Artikel verschiedener Franklin Templeton-Fondsmanager finden Sie in der aktuellen Ausgabe „Perspektiven" zum Download als PDF.  

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